Vermittelte Konzepte 
Das Process-Integration-Szenario Anschlussflugbuchung ist semantisch und technisch eine Erweiterung des Process-Integration-Szenarios Einzelflugbuchung.
Das Process-Integration-Szenario Anschlussflugbuchung vermittelt die meisten der technischen Konzepte, welche beim Process-Integration-Szenario Einzelflugbuchung aufgeführt wurden. Vergleiche dazu Vermittelte Konzepte.
Darüber hinaus vermittelt dieses Process-Integration-Szenario weitere Konzepte. In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über diese zusätzlichen technischen Konzepte.
In der folgenden Tabelle finden Sie zu jedem Konzept
einen Hyperlink auf die allgemeine Beschreibung des Konzepts
eine Beschreibung, wie das Konzept im Process-Integration-Szenario konkret umgesetzt wird
Im Enterprise Services Repository finden Sie das Process-Integration-Szenario unter dem Namen MultipleFlightBooking (in der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.30, Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency). Sie finden alle von dem Process-Integration-Szenario verwendeten Objekte (Interface-Objekte, Mapping-Objekte) durch Vorwärtsnavigation. Den Integrationsprozess finden Sie unter dem Namen MultipleFlightBookingCoordination (ebenfalls in der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.30, Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency).
Zu den verwendeten Service-Interfaces korrespondierende Proxies finden Sie im SAP-System in der ABAP-Proxy-Generierung unter der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.30: Für das Reisebüro befinden sich alle Proxys in dem Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency. Für die Fluggesellschaft befinden sich alle Proxys in dem Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Airline.
Design-Zeit
Konzept |
Beschreibung |
|---|---|
Process-Integration-Szenario mit mehreren asynchronen Verbindungen |
Das Process-Integration-Szenario besteht aus mehreren asynchronen Kommunikationsschritten zwischen Reisebüro, ausführbarem Integrationsprozess und Fluggesellschaft. |
Process-Integration-Szenario mit einem ausführbaren Integrationsprozess |
Der ausführbare Integrationsprozess koordiniert die Buchungen für beide Teilstrecken. Dazu kommuniziert er über abstrakte Service-Interfaces mit den Anwendungen von Reisebüro und Fluggesellschaften, verwendet eine Korrelation sowie ein Multi-Mapping. Der ausführbare Integrationsprozess ist im Process-Integration-Szenario integriert und dort durch eine separate Anwendungskomponente vertreten. |
Das Interface des ausführbaren Integrationsprozesses wird durch abstrakte Service-Interfaces beschrieben. Die abstrakten Service-Interfaces verwenden dabei die für das Reisebüro und die Fluggesellschaften definierten Message-Typen wieder. |
|
Vom Integrationsprozess verwendete Operation-Mappings |
Der Integrationsprozess führt mehrere Transformationsschritte aus. Diese werden durch Operation-Mappings definiert (zum Beispiel: SplitMutlipleBookingOrder_BPM). |
Der Integrationsprozess verwendet Multi-Mappings. Beim Message-Mapping SplitMutlipleBookingOrder_BPM werden aus einer Message (Gesamtbuchungsauftrag des Reisebüros) zwei Messages erzeugt (jeweils einen Flugbuchungsauftrag für die beiden Teilstrecken). Beim Message-Mapping MergeOrderConfirmations_BPM werden (im Erfolgsfall) zwei Messages (Flugbuchungsbestätigungen der Fluggesellschaften) zu einer Message (Gesamtbestätigung für das Reisebüro) zusammengefasst. |
Konfigurationszeit
Alle Beschreibungen zur Konfigurations-Zeit beziehen sich auf die von SAP vorgesehene Standardkonfiguration.
Konzept |
Beschreibung |
|---|---|
Verwendung von Konfigurationsszenarien im Integration Directory |
Alle Konfigurationsdaten für das Process-Integration-Szenarios werden durch ein Konfigurationsszenario im Integration Directory gruppiert. Die gesamte Konfiguration kann mit dem Modellkonfigurator schrittweise durchgeführt werden. Als Vorlage dient das Process-Integration-Szenario MultipleFlightBooking. |
Für den ausführbaren Integrationsprozess ist eine Kommunikationskomponente vom Typ Integrationsprozess im Integration Directory definiert. Hierdurch kann der Integrationsprozess als Sender / Empfänger von Messages adressiert werden. Für die beteiligten Anwendungssysteme sind wieder Kommunikationskomponenten vom Typ Business-System definiert. |
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Die verwendeten Empfängerermittlungen verwenden sowohl Business-System-Komponenten als auch die Integrationsprozess-Komponente als Empfänger bzw. Sender. |
|
Wenn der Empfänger der ausführbare Integrationsprozess ist, sind keine Empfängervereinbarung und kein Kommunikationskanal notwendig. |
Laufzeit
Konzept |
Beschreibung |
|---|---|
Ausführung eines Integrationsprozesses |
Der ausführbare Integrationsprozess wird zur Laufzeit abgearbeitet. Alle mit einem Buchungsauftrag zusammenhängenden Messages werden von der Prozessinstanz entgegengenommen und weiterverarbeitet. |
Asynchrone Kommunikation |
Im Process-Integration-Szenario werden mehrere asynchrone Kommunikationsschritte (zwischen Reisebüro oder Fluggesellschaft und ausführbarem Integrationsprozess) durchlaufen. |
Monitoring der Messages Weitere Informationen: Administrative Aufgaben |
Im Monitoring können Messages für verschiedene Phasen der Verarbeitung der Message angezeigt und analysiert werden. |
Kommunikation auf Basis der Adapter-Laufzeit (IDoc-Adapter) |
Eines der beiden angeschlossenen Reisebüros kommuniziert mit dem Integration Server über IDocs. |