Integration-Directory-Programmierschnittstelle 
Zusätzlich zum Integration Builder steht Ihnen eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface (API)) zur Verfügung, mit dem Sie auf Objekte des Integration Directory zugreifen, sowie Objekte anlegen, bearbeiten und aktivieren können.
Die Programmierschnittstelle setzt auf den grundsätzlichen Konfigurationsmöglichkeiten auf, die im Integration Directory möglich sind.
Die Integration-Directory- Programmierschnittstelle eignet sich insbesondere zur Verwendung in Szenarien der folgenden Art:
Sie möchten Massenänderungen im Integration Directory durchführen.
Sie möchten Inhalte des Integration Directory individuell aufbereiten und eigene Sichten darauf bilden.
Sie möchten Publish & Subscribe-Szenarien realisieren.
Weitere Informationen hierzu finden Sie beispielsweise im SAP Community Network unter https://www.sdn.sap.com/irj/scn/go/portal/prtroot/docs/library/uuid/001992b3-edc3-2b10-42a0-9884836e35d8 und https://www.sdn.sap.com/irj/scn/weblogs?blog=/pub/wlg/11655.
Weitere Informationen: Anwendungsfälle
Hinweis
Dieser Abschnitt der Dokumentation enthält eine Beschreibung der Integration-Directory-Programmierschnittstelle, sowie eine Beschreibung der Vorgehensweisen, mit denen Sie die Programmierschnittstelle verwenden.
Aus Kompatibilitätsgründen stehen weiterhin auch die älteren Versionen der Programmierschnittstelle zur Verfügung, die mit früheren Releases von SAP NetWeaver PI (insbesondere SAP NetWeaver PI 7.1 und SAP enhancement package 1 für SAP NetWeaver PI 7.1) ausgeliefert wurden.
Ihre Nutzung ist aber mit Einschränkungen verbunden.
Im Einzelnen bestehen folgende Einschränkungen bei Verwendung der älteren Schnittstellenversion:
Verwenden Sie die ältere Version der Programmierschnittstelle idealerweise dann, wenn Sie bereits vor Installation des aktuellen Releases von SAP NetWeaver PI mit der Programmierschnittstelle gearbeitet haben und diese Konfigurationsarbeiten nun fortsetzen möchten.
Weitere Informationen zu den älteren Versionen finden Sie in der Dokumentation zum entsprechenden Produkt-Release im SAP Help Portal unter der Internetadresse http://help.sap.com . Wählen Sie Sprache und Release. In der SAP-NetWeaver-Process-Integration-Bibliothek wählen Sie .
Die Programmierschnittstelle setzt sich aus Web-Services zusammen, mit denen Sie Operationen auf Konfigurationsobjekte ausführen können (beispielsweise Konfigurationsobjekte anlegen oder Attribute von Konfigurationsobjekten ändern). Die Web-Services sind Server-seitig vollständig implementiert und können von geeigneten Client- Anwendungen aus aufgerufen werden.
Beispiel
Beispiele für Web-Service-Clients sind Java-Proxies, die mit dem SAP NetWeaver Developer Studio generiert wurden, oder auch externe Programme.
In dieser Dokumentation finden Sie die Beschreibung der Programmierschnittstelle.
Informationen darüber, wie Sie die Web-Service-Beschreibungen aufrufen, finden Sie unter Web-Service-Beschreibung aufrufen und vervollständigen.
Informationen zu den Web-Service-Beschreibungen finden Sie unter Beschreibung der Programmierschnittstelle.
Mit der Programmierschnittstelle können Sie fast alle Aktionen durchführen, die Sie auch über die Benutzungsoberfläche (Integration Builder) durchführen können.
Beachten Sie folgende Unterschiede im Vergleich zur Arbeit mit dem Integration Builder:
Die Programmierschnittstelle ist massenfähig, d. h. Sie können beispielsweise mehrere Objekte des gleichen Typs auf einmal erzeugen.
Sie können mit der Programmierschnittstelle nur eigene Änderungslisten bearbeiten. Sie können keine Änderungslisten von anderen Benutzern übernehmen und bearbeiten.
Es gibt keine Standard-Änderungsliste, d. h. Sie müssen immer eine Änderungsliste mitgeben. Ansonsten wird eine neue Änderungsliste erzeugt.
Wenn Sie an einem Objekt mit Hilfe der Programmierschnittstelle nur einige wenige Attribute ändern möchten, müssen Sie alle Attribute mitgeben, nicht nur die geänderten. Wenn Sie dieselbe Aktion mit Hilfe des Integration Builder durchführen, sind die nicht geänderten Attribute bereits gesetzt und müssen nicht erneut angegeben werden. Das heißt, dass die Programmierschnittstelle keine "Delta-Behandlung" unterstützt.
Es besteht folgende Einschränkung, wenn Sie mit der Programmierschnittstelle arbeiten:
Sie können keine Ordner im Integration Directory anlegen oder ändern.
Hinweis
Sie können aber Konfigurationsobjekte einem bestehenden Ordner zuordnen.