Show TOC Anfang des Inhaltsbereichs

Funktionsdokumentation Registerkarte: Aggregation  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Funktionsumfang

Aggregation:

Bei der Aggregation gibt es 3 Möglichkeiten:

...

      Minimum (MIN): In der Ergebniszeile wird das Minimum aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.

      Maximum (MAX): In der Ergebniszeile wird das Maximum aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.

      Summation (SUM): In der Ergebniszeile wird die Summe aller in dieser Spalte angezeigten Werte angegeben.

Ausnahmeaggregation

Dieses Feld legt fest, wie die Kennzahl im Business Explorer bzgl. des Ausnahmemerkmals aggregiert wird. Dieses Bezugsmerkmal muss in der Query eindeutig sein. Im allgemeinen bezieht sich dies auf die Zeit.

Beispiel

Die Kennzahl Anzahl der Mitarbeiter würde z.B. über das Merkmal Kostenstelle summiert werden, nicht aber über ein Zeitmerkmal. Hier würden Sie ein Zeitmerkmal als Ausnahmemerkmal festlegen mit z.B. der Aggregation letzter Wert.

Siehe auch: Beispiele in der Data Warehousing Workbench

Folgende Ausnahmeaggregationen sind möglich:

      Durchschnitt (Werte ungleich Null) (AV0): Bei Aufriss nach dem Bezugsmerkmal wird in der Ergebniszeile der Durchschnitt der Spaltenwerte ungleich Null angegeben.

      Durchschnitt (gewichtet mit Anzahl Tagen) (AV1): Bei Aufriss nach dem Bezugsmerkmal wird in der Ergebniszeile der Durchschnitt der Spaltenwerte gewichtet mit der Anzahl der Tage ausgegeben.

      Durchschnitt (gewichtet mit Anzahl Arbeitstagen; Fabrikkalender) (AV2): Bei Aufriss nach dem Bezugsmerkmal wird in der Ergebniszeile der Durchschnitt der Spaltenwerte gewichtet mit der Anzahl der Arbeitstage ausgegeben.

      Durchschnitt (alle Werte) (AVG): Es wird der Durchschnitt aller Werte ausgegeben.

      Zähler (Werte ungleich Null) (CN0): In Ergebniszeile wird die Anzahl der Werte <> Null angegeben.

      Zähler (alle Werte) (CNT): In Ergebniszeile wird die Anzahl der vorhandenen Werte angegeben.

      erster Wert (FIR): Es wird der erste Wert bezogen auf das Bezugsmerkmal in der Ergebniszeile ausgegeben.

      letzter Wert (LAS): Es wird der letzte Wert bezogen auf das Bezugsmerkmal in der Ergebniszeile ausgegeben.

      Maximum (MAX): siehe Erläuterung oben 

      Minimum (MIN): siehe Erläuterung oben 

      keine Aggregation (Ausnahme, falls mehr als ein Satz vorkommt) (NO1)

      keine Aggregation (Ausnahme, falls mehr als ein Wert vorkommt) (NO2)

      keine Aggregation (Ausnahme, falls mehr als ein Wert <> 0 vorkommt) (NOP)

      keine Aggregation entlang der Hierarchie (NHA)

      keine Aggregation von bebuchbaren Knoten entlang der Hier. (NGA)

      Standardabweichung (STD): Bei Aufriss nach Bezugsmerkmal wird in der Ergebniszeile die Standartabweichung der angezeigten Werte angegeben.

      Summation (SUM): siehe Erläuterung oben 

      Varianz (VAR): Bei Aufriss nach Bezugsmerkmal wird in Ergebniszeile die Varianz der angezeigten Werte angegeben.

Siehe dazu auch Aggregationsverhalten von Bestandskennzahlen.

Bezugsmerkmal für Ausnahmeaggregation

Wählen Sie in diesem Feld das Merkmal, bezüglich dessen die Kennzahl mit der Ausnahmeaggregation aggregiert wird. Oft ist dies ein Zeitmerkmal. Hier kann aber auch ein beliebiges Merkmal hinterlegt werden.

Fluss/Bestandsgröße

Sie können die Kennzahl als eine Flussgröße markieren. In jeder Zeiteinheit, für die Werte dieser Kennzahl berichtet werden sollen, müssen Werte für diese Kennzahl gebucht sein.

Bestand mit Bestandsveränderung

Die Kennzahl ist ein Bestand. Sie müssen eine Kennzahl angeben, die die Bestandsveränderung der Bestandskennzahl darstellt. Es müssen nicht in jeder Zeiteinheit Werte für diese Kennzahl vorhanden sein. Für die Bestandkennzahl werden nur für ausgewählte Zeitpunkte (Stützstellen) Werte gespeichert. Die Werte für die übrigen Zeitpunkte werden aus dem Wert in einer Stützstelle und den dazwischenliegenden Bestandveränderungen errechnet.

Bestand mit Zu- und Abgang

Die Kennzahl ist ein Bestand. Sie müssen zwei Kennzahlen angeben, die die Zu- und Abgänge einer Bestandskennzahl repräsentieren.

Hinweis

Bei Beständen mit Bestandsveränderung bzw. Zu- und Abgang dürfen die zwei Kennzahlen selbst keine Bestandskennzahlen sein, sondern müssen Flusskennzahlen darstellen. Sie müssen den gleichen Typ (z.B. Betrag, Menge) haben wie die Bestandskennzahl.

Siehe auch:

Aggregation

Modellierung von Beständen mit Bestandskennzahlen

Ende des Inhaltsbereichs