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VorgehensweiseSAP-Lizenzschlüssel alten Typs testen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Achtung Achtung

Digital signierte SAP-Lizenzschlüssel neuen Typs können Sie nicht auf Betriebssystemebene verwalten.

Ende der Warnung.

Wenn Sie sich nicht am SAP-System anmelden können, stellt saplicense die Option -test pf=<Profil> (IBM i: '-test pf=<Profil>') zur Fehlersuche bereit.

Beim Aufruf mit dieser Option ermittelt das Programm saplicense den Hardwareschlüssel des Message-Servers, simuliert eine Anmeldung am SAP-System und führt die dazu erforderliche Lizenzprüfung durch. Sie können die einzelnen Schritte am Bildschirm mitverfolgen.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich als Benutzer <sapsid>adm (UNIX und Windows) oder <SID>OFR (IBM i) auf Betriebssystemebene an dem Rechner an, auf dem die zentrale SAP-Instanz läuft.

  2. UNIX und IBM i: Starten Sie das SAP-System und die Datenbank mit startsap.

    Windows: Starten Sie das SAP-System und die Datenbank mit dem SAP-Service-Manager.

  3. Rufen Sie saplicense wie folgt auf:

    UNIX und Windows: saplicense -test pf=<Profil> IBM i: saplicense '-test pf=<Profil>'

    Die Angabe der Profildatei ist zwingend erforderlich. Geben Sie die Profildatei (mit komplettem Pfad) des zu prüfenden SAP-Systems an.

    Beispiel Beispiel

    Für ein SAP-System mit dem Namen PRD (Instanznummer 00) auf dem Rechner sapr3 würden Sie Folgendes eingeben:

    UNIX und Windows: saplicense -test pf=/usr/sap/PRD/SYS/profile/sapr3_PRD_DVEBMGS00 IBM i: saplicense '-test pf=/usr/sap/PRD/SYS/profile/sapr3_PRD_DVEBMGS00'

    Wenn der Test erfolgreich ist, erhalten Sie folgende Meldung:

    test result: license test ok

    Die nachfolgende Meldung gibt an, welcher Lizenzschlüssel für die Prüfung verwendet wurde:

    LICENSE system: PRD hardware key: D1889390344

    expiration_date: 99991231

    installation no: 0005500021 key: 9KJDYITLVLPRZS9WXVS8SNTN

    productid: R3_ORA

    Ende des Beispiels.

Erhalten Sie bei der Prüfung des Lizenzschlüssels eine Fehlermeldung, können Sie anhand der Programmausgaben ermitteln, bei welcher Aktion der Fehler auftrat. (Verbindungsaufbau Message-Server, Verbindung zur Datenbank usw.). Prüfen Sie dann entsprechend der Meldung, ob der Message-Server läuft, die Datenbank hochgefahren ist usw.

Eine detailliertere Fehleranalyse können Sie über die Zusatzoption TRACE=2 ausführen. Die Befehlssyntax ist wie folgt:

saplicense -test pf=<Profil> TRACE=2

IBM i: '-test pf=<Profil> TRACE=2'

saplicense legt dann im aktuellen Verzeichnis die Datei dev_slic an. Diese Datei enthält detailliertere Fehlermeldungen.