Blockablauf definieren
Die Definition des Blockablaufs umfasst folgende Schritte:
● Auswahl der Elemente (Aktionen, Blöcke oder Prozesse), die innerhalb des Blocks ausgeführt werden
● Definition der Reihenfolge und der Bedingungen für die Ausführung der Elemente
Die Definition des Blockablaufs hängt sehr vom Blocktyp ab – d. h. ob er als Sequenziell, Parallel, Parallel-Dynamisch, Vorbedingungsschleife, Nachbedingungsschleife oder Alternativen gekennzeichnet ist.
Verwenden Sie diese Vorgehensweise, um den für jeden Blocktyp spezifischen Ablauf zu definieren.
...
1. Öffnen Sie die Galerie, wählen Sie einen Block aus und öffnen Sie seine Designumgebung.
2.
Wählen Sie
(Bearbeiten), um in den
Bearbeitungsmodus zu gelangen.
3. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Objekte den passenden Objekttyp aus, den Sie dem Blockablauf zuordnen wollen.
4.
Um ein bestehendes Objekt hinzuzufügen,
wählen Sie
(Einfügen).
5.
Um ein neues Objekt anzulegen, wählen Sie
(Neu anlegen).
○ Wenn Sie einen neuen Block anlegen, müssen Sie auch dessen Ablauf (wie in diesem Abschnitt beschrieben) definieren.
○ Wenn Sie eine neue Aktion anlegen, müssen Sie ihr Callable Objects hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Callable Objects anhängen.
6. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5, um weitere Elemente hinzuzufügen.
7. Orientieren Sie sich beim Anlegen des für Sie relevanten Blocktyps an den Anforderungen, die in nachfolgender Tabelle beschrieben werden:
Blocktyp |
Anforderungen |
Sequenziell |
● Dem Blockablauf kann jede beliebige Aktion und jeder beliebige Block zugeordnet werden. ●
Sie müssen die Reihenfolge festlegen, in
der die Aktionen ausgeführt werden sollen. Um ein Element an die erforderliche
Position des Blockablaufs zu verschieben, wählen Sie es aus und verwenden Sie
● Für Aktionen mit mehreren Resultaten können Sie außerdem Ziele festlegen. Eine Anleitung finden Sie nachstehend im Schritt 8. |
Parallel |
● Dem Blockablauf kann jede beliebige Aktion und jeder beliebige Block zugeordnet werden. ● Für Aktionen mit mehreren Resultaten können Sie außerdem Ziele festlegen. Eine Anleitung finden Sie nachstehend im Schritt 8. ● Sie können zusätzliche Kriterien für den Abschluss eines Blocks eingeben, in Abhängigkeit vom Abschluss der Aktionen innerhalb des Blocks. Eine Anleitung finden Sie nachstehend im Schritt 9. |
Vorbedingungsschleife Nachbedingungsschleife |
● Sie müssen zunächst eine Entscheidungsaktion für die Schleife hinzufügen. Die Entscheidungsaktion legt die Bedingungsschleife fest. Diese Blocktypen erfordern eine Aktion mit zwei Ergebnisstatus: Fortsetzen und Unterbrechen. Die Resultate werden nicht im Blockablauf angezeigt, da Sie für sie keine Ziele festlegen können. Wenn Sie eine zweite Entscheidungsaktion hinzufügen, ersetzt die neue Aktion die zuvor eingefügte Aktion. Weitere
Informationen finden Sie unter
● Sie müssen einen Block für den Schleifenkörper hinzufügen. Dieser beinhaltet die Aktionen, die ausgeführt werden, wenn die Schleifenbedingung erfüllt wird. Der Blocktyp kann dabei frei gewählt werden. |
Alternativen |
● Sie müssen zunächst eine Entscheidungsaktion hinzufügen. Sie legt mindestens zwei verschiedene Resultate fest, für die Sie, wie in Schritt 8 beschrieben, Ziele definieren können. ● Sie können beliebige Aktionen, Blöcke oder Prozesse hinzufügen, und sie für die Resultate der Entscheidungsaktion als Ziele definieren. |
8. Wenn eine Aktion im Blockablauf mehrere Resultate definiert, können Sie für jedes einzelne Resultat ein Ziel definieren. Das Ziel ist eine Aktion, die ausgeführt wird, wenn das entsprechende Resultat erreicht wird.
Um ein Ziel zu definieren, wählen Sie das entsprechende Resultat und die erforderliche Aktion aus der Dropdown-Liste in der Zielspalte aus. Sie können eine Aktion auswählen aus:
○ dem selben Block
Sie können alle Aktionen auswählen, die in der Dropdown-Box aufgelistet sind.
○ einem anderen Block
In der Dropdown-Box wählen Sie Andere… und dann den Namen der Aktion.
Wenn Sie Ziele für Resultate konfigurieren, die sich in unterschiedlichen Blöcken befinden, müssen Sie sicherstellen, dass Sie den von Ihnen verwendeten entsprechenden Blocktypen entsprechen. Befindet sich das Ziel zum Beispiel in einem sequenziellen Block, können Sie jede beliebige Aktion aus dem Block als Zielaktion wählen. Wenn sich das Ziel jedoch in einem Vorbedingungsschleifenblock befindet, kann das Ziel nur die erste Aktion im Block sein, da es sich dabei um die Entscheidungsaktion handelt, welche die Schleifenbedingung definiert.
Die folgende Tabelle zeigt, ob ein bestimmter Blocktyp eine Quell- oder Zielaktion enthalten kann:
Aktionsablauf / Blocktyp |
Sequenziell |
Vorbedingungsschleife |
Nachbedingungsschleife |
Parallel & Parallel-dynamisch |
Alternativen (Benutzerentscheidungen) |
Quelle |
Ja |
Nein |
Nein |
Nein |
Ja |
Ziel |
Ja |
Aktion 1 |
Ja |
Aktion 1 |
Aktion 1 |
Der Quellblock enthält die Entscheidungsaktion, die Resultate verlangt. Der Zielblock enthält das Ziel des Resultats. Aktion 1 zeigt an, dass ein Ziel im entsprechenden Blocktyp nur die erste Aktion im Block sein kann.
Wenn Sie Endpunkt wählen, wird die Ausführung des aktuellen Blocks zur Laufzeit beendet, wenn das entsprechende Resultat erreicht wird, und der nächste Block im Prozessablauf wird ausgeführt.
9. Bei parallelen und parallel-dynamischen Blöcken können Sie ein komplexeres Verhalten definieren und Kriterien für den Abschluss des Blocks festlegen. Auf der Registerkarte Join-Verhalten können Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
○ Standard – Der Block ist abgeschlossen, wenn alle Aktionen im Block abgeschlossen sind.
○ Prozessfluss – Der Block ist abgeschlossen, wenn eine bestimmte Anzahl Aktionen abgeschlossen ist.
Sie können die Obergrenze für abgeschlossene Aktionen als Prozentsatz oder als Anzahl Zweige (Schritte) eingeben.

Wenn ein Block fünf Aktionen enthält und er abgeschlossen werden soll, sobald drei dieser Aktionen ausgeführt werden, können Sie eine Obergrenze von 3 Zweig(en) oder 60 Prozent angeben.
○ Datenfluss – Der Block ist abgeschlossen, wenn eine bestimmte Bedingung erreicht wird.
Um die Bedingung auszuwerten, können Sie ein Callable Object zur Hintergrund-Ausführung verwenden, z.B.ein Geschäftslogik-Callable-Object, das als Eingabe Kontextparameter erhält, eine Entscheidung trifft und Resultate liefert.
Wählen Sie ein Callable Object und ordnen Sie die entsprechenden Kontextparameter des Blocks über die Parameterzuordnung den Eingabeparametern des Callable Object zu.
Verwenden Sie die Resultatzuordnung, um die Resultate des Callable Object den zwei möglichen Resultaten des Blocks zuzuordnen.
■ IM WARTEZUSTAND – Warten auf die nächste auszuführende Aktion und Neuauswertung der Bedingung
■ ABGESCHLOSSEN – Alle verbleibenden Aktionen überspringen und Blockausführung abschließen
10.
Um die Änderungen zu sichern, wählen Sie
(Sichern).