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Coding zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Wenn Sie beim zyklischen Verarbeiten der Datensätze, Berechnungen oder andere Operationen ausführen möchten, die nicht an Zusatzfelder gebunden werden sollen, so verwenden Sie das Coding zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung.

Hinweis

Das Coding enthält Anweisungen, mit denen überprüft wird, ob der gelesene Satz gemäß den Parametern bzw. Selektionskriterien verarbeitet werden soll.

Das Coding wird Bestandteil jedes Query-Reports, der zu einem InfoSet ohne unterliegende Datenbank generiert wird. Beim Pflegen von Queries ist das Coding nicht sichtbar.

Wenn Sie sich auf dem Bild zur Feldgruppenpflege befinden, so wählen Sie Springen ® Codings ® Satzverarbeitung aus. Sie gelangen auf ein Bild, in dem eventuell schon vorhandenes Coding zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung angezeigt wird. Außerdem zeigt Ihnen das System die vergebene Reihenfolge an oder schlägt sie vor (bei Neuanlage).

Hinweis

Sie können das Coding zur Satzverarbeitung auch über die Funktion Zusätze erreichen (siehe Coding zu den Ereignissen GET/GET LATE).

Das Coding zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung wird zusammen mit dem Coding für Zusatzfelder und SELECT-Anweisungen für Zusatz-Tabellen in den generierten Query-Reports in demjenigen Abschnitt plaziert, der die zyklische Verarbeitung der gelesenen Datensätze enthält. Die Angaben zur Reihenfolge steuern die Anordnung innerhalb dieses Abschnitts. Gewöhnlich wird das Coding zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung zu Initialisierungen benutzt werden und in der Reihenfolge deshalb vor Zusatzfeldern und SAP-Tabellen liegen. Deshalb schlägt das System 0 als Reihenfolge vor.

Auf dem Bild zur Definition des Codings zum Zeitpunkt der Satzverarbeitung können Sie nun dieselben Operationen vornehmen, die Sie vom Bild zur Definition des Codings zum Ereignis GET/GET LATE kennen (siehe Coding zu den Ereignissen GET/GET LATE).

Hinweis

Um eine fehlerfreie Generierung von Query-Reports zu gewährleisten, muß aus jedem Coding-Stück ermittelt werden können, auf welche Felder zugegriffen wird. Wenn in einem Coding-Stück ABAP-Anweisungen enthalten sind, die implizit auf Felder zugreifen, so muß mit Hilfe der ABAP-Anweisung FIELDS innerhalb des Coding -Stücks sichergestellt werden, daß alle verwendeten Felder auch genannt werden. Ein Beispiel und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Zugriffsoptimierung in Queries

 

Neue Zeitpunkte für Coding

Für die ABAP-Zeitpunkte INITIALIZATION und AT SELECTION-SCREEN OUTPUT kann jetzt Coding erfaßt werden. Damit bestehen neue Möglichkeiten, den Inhalt des Selektionsbildes zu beeinflussen. Die Pflege dieser Coding-Abschnitte erfolgt wie bei allen anderen Coding-Abschnitten.