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Vorgehensweisen Parameter anlegen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Um einen Parameter anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie Abgrenzungen auf dem Bild zur Pflege von InfoSets.
  2. Wählen Sie Anlegen.
  3. Legen Sie in dem dann erscheinenden Dialogfenster fest, ob ein Parameter oder ein Selektionskriterium definiert werden soll und geben den maximal achtstelligen Namen der Abgrenzung ein.
  4. Nehmen Sie die Definition des Parameters vor.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Mit der Angabe zur Reihenfolge auf dem Selektionsbild können Sie steuern, in welcher Anordnung die Parameter auf dem Selektionsbild untereinander plaziert werden. Die Plazierung erfolgt nach aufsteigender Angabe zur Reihenfolge. Haben zwei Parameter dieselbe Angabe zur Reihenfolge, so ist es unbestimmt, in welcher Reihenfolge die Parameter auf dem Selektionsbild angeordnet werden.

Hinweis

Die Reihenfolgenummer gilt übergreifend für Parameter und Selektionskriterien.

Der Text, den Sie in der Zeile Bedeutung eingeben, dient der Dokumentation (Beschreibung des InfoSets). Er sollte also den Parameter beschreiben. Der Selektionstext erscheint auf dem Selektionsbild eines jeden Query-Reports zum InfoSet. Geben Sie keinen Selektionstext ein, so wird der Bedeutungstext als Selektionstext verwendet.

Zur Definition des Parameters haben Sie ähnliche Möglichkeiten wie zur Definition von Zusatzfeldern.

Wenn Sie dem Parameter Eigenschaften zuordnen wollen, die über Typ und Längenangaben hinausgehen, so benutzen Sie dazu das Feld Zusätze. Dort können Sie alle Zusätze verwenden, die auch bei der ABAP-Anweisung PARAMETERS zulässig sind. Mehrere Zusätze können hintereinander notiert werden.

Das System prüft Ihre Angaben in einem Syntax-Check.

Für jede Abgrenzung, die im InfoSet definiert oder von der logischen Datenbank bereitgestellt wird, kann Coding zum Zeitpunkt AT SELECTION-SCREEN erfaßt werden, um Prüfungen zu realisieren. Dazu muß auf dem Übersichtsbild für die vorhandenen Abgrenzungen der Cursor auf eine Abgrenzung gestellt und dann die Funktion Prüfcoding zum Element aufgerufen werden.

Das Coding zum Zeitpunkt AT SELECTION-SCREEN muß für jede Abgrenzung getrennt erfaßt werden. Bei der Generierung eines Query-Reports wird sichergestellt, daß das Prüfcoding für alle Abgrenzungen in einem gemeinsamen Zeitpunkt AT SELECTION-SCREEN zusammengefaßt wird und daß nur die Abgrenzungen berücksichtigt werden, die auch auf dem Selektionsbild erscheinen.

Achtung

Wenn Sie Parameter definieren, sollten Sie diese Parameter auch auswerten. Ein typischer Fall wäre die Auswertung von Parametern in einem Coding zu einem GET-Ereignis (CHECK parameter = feld), um nur bestimmte Tabellenzeilen zur Verarbeitung zuzulassen.