Namenskonventionen für Indizes
Im ABAP Dictionary werden Indizes über den Tabellennamen und eine bis zu dreistellige Indexkennung eindeutig identifiziert. Daraus wird beim Anlegen des Index auf der Datenbank ein eindeutiger Indexname gebildet. Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:
· Ab Release 4.0 setzt sich der Indexname aus dem Tabellennamen, einem Trennzeichen und der Indexkennung zusammen. Als Trennzeichen wird normalerweise die Tilde (‚~‘) benutzt. Für das Upgrade-Verfahren wird für einige Tabellen ein alternativer Indexname benötigt. In diesen Fällen wird das Trennzeichen ‚^‘ benutzt.

Aus dem Tabellennamen TAB456789 und der Indexkennung „A2“ wird auf der Datenbank der Indexname TAB456789~A2 gebildet.
Da insgesamt maximal 18-stellige Namen benutzt werden, sind bei 15- und 16-stelligen Tabellennamen nur die ersten zwei Stellen der Indexkennung relevant. Nur diese werden für den Namen des Index auf der Datenbank herangezogen. Bei 16-stelligen Namen mit zweistelliger Indexkennung wird außerdem das Trennzeichen weggelassen.

Aus dem Tabellennamen TAB4567890123456 und der Indexkennung „A23“ wird also auf der Datenbank der Indexname TAB4567890123456A2 gebildet.
· Da das Umbenennen von Indizes (auf den meisten Datenbanksystemen) nicht möglich ist, werden die Indexnamen aus älteren Release-Ständen beibehalten, um eine Umsetzung der Indizes zu vermeiden. In einem System, das aus Upgrades aus älteren Releases entstanden ist, können Sie daher auch noch folgende Namenskonventionen vorfinden:
· Zehnstelliger Tabellenname gefolgt von der ein- bis dreistelligen Indexkennung.
Kürzere Tabellennamen werden mit Unterstrichen (‘_’) auf zehn Stellen aufgefüllt.

Aus dem Tabellennamen TAB456789 und der Indexkennung „A2“ wird auf der Datenbank der Indexname TAB456789_A2 gebildet.
· Zehnstelliger Tabellenname gefolgt von dreistelliger Indexkennung gefolgt von dem Zeichen „X“.
Kürzere Tabellennamen werden mit Unterstrichen auf zehn Stellen aufgefüllt. Ebenso werden ein- und zweistellige Indexkennungen mit Unterstrichen auf drei Stellen aufgefüllt. Die Technik des Upgradeverfahrens benötigt diese Alternativnamen für bestimmte Tabellen. Neue Indizes werden nur dann nach dieser Namenskonvention angelegt, wenn auch alle anderen Indizes der Tabelle dieser Konvention folgen.

Aus dem Tabellennamen TAB456789 und der Indexkennung „A2“ wird auf der Datenbank der Indexname TAB456789_A2_X gebildet.
· Siebenstelliger Tabellenname gefolgt von einstelliger Indexkennung.
Längere Tabellennamen werden auf sieben Stellen gekürzt, kürzere Tabellennamen mit Unterstrichen auf sieben Stellen aufgefüllt. Diese Namenskonvention findet man nur noch bei Indizes, die vor Version 3.0 auf der Datenbank angelegt wurden. Sobald ein solcher Index gelöscht und neu angelegt wird, folgt er einer der ersten beiden Namenskonventionen. (Vor Version 3.0 war die Indexkennung einstellig und Tabellennamen waren in den ersten sieben Stellen signifikant.)