Welche Informationen werden angezeigt?
Bei der Ausführung und bei der Pflege der externen Kommandos wird eine Liste der Kommandos angezeigt. Jede Zeile dieser Liste enthält in gekürzter Form die wichtigsten Informationen für ein einzelnes Kommando.
Die ersten beiden Spalten enthalten den Namen des externen Kommandos und den Typ des Betriebssystems, auf dem das externe Kommando ausgeführt werden soll.
Durch den Namen des externen Kommandos und den Betriebssystemtyp wird ein externes Kommando eindeutig identifiziert. Diese beiden Schlüsselfelder müssen deshalb auch bei der Ausführung eines externen Kommandos übergeben werden. (Zwischen Groß- und Kleinbuchstaben wird nicht unterschieden.)

Der Betriebssystemtyp muss nicht zwingend mit dem des konkreten Betriebssystems übereinstimmen. SAP empfiehlt jedoch, ihn möglichst an die ABAP-Laufzeitvariable SY-OPSYS anzupassen, da bei der Ausführung eines externen Kommandos der Betriebssystemtyp standardmäßig mit SY-OPSYS voreingestellt wird.
Sie können jedoch auch den Namen der zu SY-OPSYS passenden Syntaxgruppe oder die Bezeichnung ANYOS eingeben, falls das entsprechende Kommando universell verwendbar ist.
Siehe auch: Dokumentation zu SXPG_CALL_SYSTEM.
In der Spalte Typ finden Sie zwei unterschiedliche Bezeichnungen: SAP und Customer.
Externe Kommandos vom Typ SAP werden von SAP ausgeliefert und dürfen in Kundensystemen nicht geändert werden. Kunden können Kommandos vom Typ Customer anlegen. Diese Kommandos werden bei einem Release-Wechsel nicht geändert.
SAP empfiehlt, bei Eigenentwicklungen (d. h. innerhalb Ihrer eigenen ABAP-Sourcen) möglichst nur Kommandos vom Typ Customer zu verwenden.

Kommandos werden im Kundensystem automatisch mit dem Typ Customer angelegt.
In der vierten und fünften Spalte sehen Sie das konkrete Betriebssystemkommando und die vordefinierten Parameter, mit denen es ausgeführt werden soll. Diese beiden Werte werden in dieser Liste nicht in voller Länge gezeigt, können jedoch jeweils mit einer Länge von 128 Zeichen definiert werden.
Siehe auch: