Gerätedefinition (allgemein)
Für jedes Ausgabegerät, auf dem Sie ein Dokument ausgeben möchten, müssen Sie zuvor im SAP-System eine Gerätedefinition anlegen, damit das SAP-System dieses Gerät erkennt. Diese Gerätedefinition enthält alle wichtigen Daten zur Adressierung des Geräts. Wenn die Gerätedefinition fehlerhaft oder unvollständig ist, kann das Gerät nicht angesprochen werden.
Sie sollten die Bedürfnisse des Unternehmens bezüglich des Druckens analysiert haben wie im Abschnitt Planung der SAP-Druckarchitektur beschrieben. Außerdem sollten Sie die Planung praktisch umgesetzt haben.
Wie die Druckarchitekturen im einzelnen aussehen und eingerichtet werden, erfahren Sie im Abschnitt Druckarchitektur und dessen Unterabschnitten, die sich mit den einzelnen Architekturen befassen.
· Wenn Sie die Konstellation von Rechnern, Servern und Druckern (Druckarchitektur) ermittelt haben, legen Sie in der Transaktion SPAD eine Gerätedefinition für den Drucker (Ausgabegerät) an.
In der Gerätedefinition gibt es obligatorische Felder, die ausgefüllt werden müssen, damit das Ausgabegerät angesprochen werden kann, wie z. B. Gerätetyp des Druckers und Koppelart.
· Wenn Sie die Gerätedefinition in Ihrem SAP-System angelegt haben und beim Drucken den Namen des definierten Druckers angeben, greift das System auf die entsprechende Gerätedefinition zurück, um den Drucker anzusteuern.
Je nachdem, auf welchem Drucker und von welchem
Betriebssystem aus gedruckt werden soll, sind beim Anlegen eines Ausgabegeräts
folgende obligatorische Felder in der Gerätedefinition auszufüllen (Transaktion SPAD ®
Ausgabegeräte ®
Ändern
® Ausgabegerät ® Anlegen/Anlegen mit Vorlage):
Registerkarte |
Feld |
Zusatzinformation |
Geräte-attribute |
Ausgabegerät |
Der Name des Druckers im SAP-System. Er kann bis zu 30 Zeichen lang sein, wobei Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt werden. |
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Kurzname |
Über diesen Namen greift das System auf den Drucker zu. Er kann automatisch generiert werden. |
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Hier geben Sie den Gerätetyp ein, der im SAP-System für Ihr Druckermodell definiert wurde, z. B. HPLJ4000 für einen HP Laser Jet 4000. Für das Drucken unter Windows steht auch der generische Gerätetyp SWIN zur Verfügung, mit dem Sie jedes von Windows unterstützte Gerät verwenden können, selbst wenn der Gerätetyp nicht im SAP-System definiert ist. Eine Liste der Gerätetypen finden Sie im SAP Service Marketplace im Hinweis 8929. Weitere Informationen zu Gerätetypen finden Sie unter Gerätetypen für SAP-Ausgabegeräte. |
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Hier wählen Sie den Namen des SAP-Aufbereitungsservers (Anwendungsserver mit Spool-Workprozess) aus, der die Ausgabe für dieses Gerät aufbereiten soll. |
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Hostspool- Kopplung |
Koppelart zum Host-Spool (Betriebssystem-Spooler) |
Hier wählen Sie aus, welche Art der Anbindung des Druckers vorliegt. Je nach Betriebssystem und Druckarchitektur (z. B. Frontend-Druck, lokaler und entfernter Druck) muss eine andere Koppelart angegeben werden. Sie bestimmt, wie die Daten an den Host-Spooler übertragen werden. |
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Host-Drucker |
Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts wie im Hostsystem (Betriebssystem) definiert ein. Berücksichtigen Sie dabei auch die Groß- und Kleinschreibung. Außerdem dürfen keine Leerzeichen enthalten sein. Wenn Sie in diesem Feld __DEFAULT eingeben, wird der Standarddrucker Ihres Windows-PCs angesprochen. |
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Rechner |
Dieses Feld erscheint nur beim lokalen Drucken. Die Eingabe wird automatisch generiert und ist abhängig vom Aufbereitungsserver. |
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Vermittlungsrechner |
Ist beim entfernten Druck (über Netzwerk) auszufüllen: Name des Rechners, welcher die Daten zur Ausgabe zugeleitet bekommt. Das ist der Rechner auf dem der (SAP)lpd läuft. |
Wie Sie eine Gerätedefinition für einen bestimmten Drucker anlegen, finden Sie in den entsprechenden Unterkapiteln:
· Ausgabegeräte für MS Windows-Druck definieren
· Ausgabegeräte für UNIX-Druck definieren
· Ausgabegeräte für den Frontend-Druck über SAP GUI for Windows definieren:
· Ausgabegeräte für den Frontend-Druck über SAP GUI for HTML definieren
· Ausgabegeräte für den Druck über E-Mail definieren