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Vorgehensweisen SSF installieren/konfigurieren: Anwendungsserver  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

  1. Installieren Sie das Sicherheitsprodukt auf jedem der Anwendungsserver. Schreiben Sie den Namen und den Ort der Bibliothek des Sicherheitsprodukts auf.
  2. Hinweis

    Die Installationsanweisungen finden Sie in der Dokumentation des externen Sicherheitsprodukts.

  3. Geben Sie die SSF-Parameter auf dem Anwendungsserver entweder in den Profilparametern ssf<x>/... oder (ab Release 4.5) in den Umgebungsvariablen SSF<x>_... an.
  4. Hinweis

    Ab Release 4.5B können Sie bis zu drei verschiedene Sicherheitsprodukte installieren. Dies könnte notwendig sein, wenn verschiedene Anwendungen unterschiedliche Sicherheitsprodukte verwenden. Daher verwendet jedes Produkt einen eigenen Satz Profilparameter. Definieren Sie die Parameter für die Anzahl Ihrer Sicherheitsprodukte. Siehe auch Anwendungsspezifische Informationen pflegen.

    Die Tabelle zeigt die Profilparameter des Anwendungsservers.

    SSF-Profilparameter

    Parameter

    Vorschlagswert

    Mögliche Werte

    Produkt 1: ssf/ssfapi_lib
    Produkt 2: ssf2/ssfapi_lib
    Produkt 3: ssf3/ssfapi_lib

    Leer – d. h. das System verwendet die SAPSECULIB. (Siehe Hinweis unten.)

    Zeichenfolge von bis zu 255 Zeichen

    Namen und Ort der Datei finden Sie in Ihrem Sicherheitsprodukt.

    Produkt 1: ssf/ssf_md_alg
    Produkt 2: ssf2/ssg_md_alg
    Produkt 3: ssf3/ssg_md_alg

    MD5

    MD2, MD4, MD5, SHA1, RIPEMD160

    Andere mögliche Werte finden Sie in Ihrem Sicherheitsprodukt.

    Produkt 1: ssf_symencr_alg
    Produkt 2:
    ssf2_symencr_alg
    Produkt 3: ssf3_symencr_alg

    DES-CBC

    DES-CBC, TRIPLE-DES, IDEA

    Andere mögliche Werte finden Sie in Ihrem Sicherheitsprodukt.

    Produkt 1: ssf/name
    Produkt 2:
    ssf2/name
    Produkt 3: ssf3/name

    Produkt 1: SSF
    Produkt 2: SSF2
    Produkt 3: SSF3

    Zeichenfolge von bis zu 10 Zeichen (Groß- und Kleinschreibung wird berücksichtigt)

    Hinweis

    Beim Start eines Anwendungsservers lädt das System stets das Sicherheitsprodukt SAPSECULIB und ordnet die SAPSECULIB-Informationen dem nächsten verfügbaren Parametersatz ssf<x>/... zu.

    Standardmäßig sucht das System die SAPSECULIB-Bibliothek ( libssfso ) in dem in Profilparameter DIR_LIBRARY angegebenen Verzeichnis. Falls notwendig, können Sie in dem entsprechenden Parameter ssf<x>/ssfapi_lib (oder in der Umgebungsvariablen SSF<x>_LIBRARY_PATH ) einen anderen Dateinamen und -ort der SAPSECULIB-Bibliothek angeben. Wenn Sie davon Gebrauch machen, vergewissern Sie sich, daß der entsprechende Parameter ssf<x>/name (oder die Umgebungsvariable SSF<x>_NAME ) den Namen SAPSECULIB enthält.

  5. Um SSF-Aktivitäten für Trace-Funktionen aufzuzeichnen, setzen Sie die Umgebungsvariable SSF_TRACE_LEVEL auf einen der folgenden Werte:

SSF-Trace-Stufen

Trace-Stufe

Das System zeichnet folgendes auf:

0

  • den Start des SSF-RFC-Servers
  • das Laden der SSF-Bibliothek
  • die Installation der RFC-fähigen SSF-Funktionen

1

  • Informationen wie in Trace-Stufe 0
  • den Namen und Rückgabewert der aufgerufenen SSF-Funktionen

2

  • Informationen wie in Trace-Stufe 0 und 1
  • Informationen über den Unterzeichner und den Empfänger, wenn SSF-Funktionen aufgerufen werden

3

  • Informationen wie in Trace-Stufe 0, 1 und 2
  • alle Eingabe- und Ausgabedaten, wenn SSF-Funktionen aufgerufen werden

Das System zeichnet die Trace-Informationen in der Datei dev_ssf<#> auf (wobei # die Nummer ist, die jeder Trace-Datei zugewiesen wird).

  1. Führen Sie alle möglicherweise erforderlichen anwendungsspezifischen Aufgaben durch. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation der Anwendung.