Einstellungen
Mit der Funktion Einstellungen werden einerseits die Parameter für die Global- und Detailanzeigen gesetzt, andererseits können die zu überprüfenden Programme zum Beispiel über das Paket gefiltert werden. Klappt man den Knoten Administration auf und ruft durch einen Doppelklick der linken Maustaste die Funktion Einstellungen auf, dann wird das nachfolgenden Bild angeboten:

Ein Programm gilt laut Default-Einstellung als getestet, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
...
1. Kum. Ausführungen > 0
2. Akt. Ausführungen > 0
3. Aktuelle Fehler = 0
4. Unicodeprüfung = 1
Sobald Pakete vorgegeben werden, wird die Auswertung für die globale Sicht nur für dieses Paket durchgeführt. Wird diese Einschränkung weggelassen, dann werden alle Programme einbezogen, wozu auch Programme aus lokalen Paketen ($*) und lokal generierte Programme ohne Paket ( ) gehören.
Wird dieses Feld angekreuzt, dann werden vom Coverage Analyzer nur APAP-Programme mit aktiver Unicodeprüfung überprüft. Dazu muss das Feld Unicodeprüfungen aktiv in den Programmeigenschaften angekreuzt werden.
Die Ampelfarben unterstreichen optisch den Zustand der Ergebnisse für den Abdeckungsgrad in der Global- und Detailsicht. Folgende Werte werden als Standard vorgegeben:
● Rot 0 < 33 Prozent
● Gelb 33 < 66 Prozent
● Grün 66 £ 100 Prozent
Beim Tracelevel werden die Stufen 1 - 4 unterschieden. Je größer der Tracelevel, desto mehr Informationen werden beim Debugging angeboten.
Die Werte für max. Einträge Log und max. Einträge Datenmonitor begrenzen die Zeilenanzeigen für den Allgemeinen Log und den Monitor Datenvolumen in der Funktion Monitor. Als Standard werden für das Logfile 100 und für das Datenvolumen 200 Zeilen vorgegeben, wobei der zuletzt geschriebene Eintrag stets an oberster Stelle steht.
Im Feld Batchserver kann der Rechner eingetragen werden, auf dem der Batchjob des Coverage Analyzers laufen soll, welcher die Datensammlung auf allen eingeschalteten Applikationsservern anstößt. Im Feld Periode steht der zeitliche Abstand, in dem dieser Batchjob ablaufen soll. Die Periode ist standardmäßig auf 30 Minuten eingestellt.
Diese Funktion ermöglicht die gleichzeitige Überprüfung derselben Verarbeitungsblöcke in mehreren Sytemen. Die Ergebnisse einzelner Systeme werden als lokal, diejenigen der Remotesysteme als verdichtet bezeichnet. Dabei bezieht sich die Berechnung immer auf das System (Batchserver), aus dem die Remoteverbindungen aufgerufen werden.
Ein Abdeckungsgrad > 0 Prozent wird erreicht, wenn die obigen Testkriterien erfüllt sind. Dabei ist es für die Berechnung unerheblich, ob die Remotesysteme im Vergleich zum anstoßenden System zusätzliche Verarbeitungsblöcke enthalten. Für die lokalen und verdichteten Abdeckungsgrade gilt:
● Lokaler Abdeckungsgrad £ 100 Prozent
● Verdichteter Abdeckungsgrad £ 100 Prozent
● Verdichteter Abdeckungsgrad ³ Lokaler Abdeckungsgrad