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Vorgehensweisen Wiederherstellung der Daten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Voraussetzungen

Stellen Sie sicher, dass keine älteren TREX-Dateien in dem Verzeichnis vorhanden sind, in das Sie die TREX-Installation importieren möchten. Löschen Sie ggf. ältere Dateien. Prüfen Sie auf Dateisystemebene in den Verzeichnissen usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/index und usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/queue, dass tatsächlich alle Einträge gelöscht wurden.

Vorgehensweise

...

       1.      Führen Sie folgende Skripte aus, um die von TREX und den Python-Skripts benötigten Umgebungsvariablen zu setzen:

       UNIX:

Bourne-Shell sh, Bourne-again-Shell bash, Korn-Shell ksh:

. /usr/sap/<SAPSID>/TREX_<instance_number>/TREXSettings.sh

C Shell csh:

source usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/TREXSettings.csh

       Windows:  c: usr\sap\<SAPSID>\TRX<instance_number>\TREXSettings.bat

       2.      Navigieren Sie zu dem TREX-Verzeichnis, in dem sich das Python-Skript importManager.py für den Import von Indizes befindet: usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/exe/python_support

       3.      Stellen Sie die gesicherten Indizes wieder her, indem Sie das Python-Skript für den Import von Indizes mit folgenden Parametern ausführen:

python importManager.py

--indexId=<my_index_id> (obligatorisch)

--excludeIndexId=<my_index_id> (optional)

--importPath=<path_to_backup_directory> (optional)

--force=<0|1> (optional)

--useQueueServer=<0|1> (optional)

--verbose=<0|1> (optional)

--ignoreExportErrors=<0|1> (optional)

--testOnly=<0|1> (optional)

--updateExport=<0|1> (optional)

--directUse=<0|1> (optional)

--topologyPath=<path_to_the topology> (optional)

--importParts=<0|1> (optional; nur BIA)

--importSharedParts=<0|1> (optional; nur BIA)

--schemaOnly=<0|1> (optional; nur BIA)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Parameter --importParts=<0|1>, --importSharedParts=<0|1> und --schemaOnly=<0|1> nur für die Verwendung des Python-Skripts importManager.py bei der Datensicherung und Wiederherstellung von OLAP- und Join-Indizes im BI Accelerator (BIA) von Bedeutung sind (siehe Sicherung und Wiederherstellung von BIA-Daten).

Erläuterungen zum Python-Skript importManager.py

Befehl

Erläuterung

--indexId=<my_index_id>
(obligatorisch)

Sie können angeben, dass ein Index oder mehrere Indizes wiederhergestellt werden.

Als <my_index_Id> müssen Sie den Indexnamen angeben, z.B. first_index_name.

Um anzugeben, dass zwei oder mehr Indizes wiederhergestellt werden, verwenden Sie folgende Syntax: --indexId=index_1  --indexId=index_2 usw.

Wenn alle Indizes wieder hergestellt werden sollen verwenden Sie folgende Syntax: --indexId=*

--excludeIndexId= <my_index_id>
(optional)

Sie können angeben, dass bestimmte Indizes nicht importiert werden sollen.

Um alle Indizes bis auf index_1 und index_2 zu importieren, geben sie folgendes ein:

--indexId=* --excludeIndexId=index_1 --excludeIndexId=index_2

--importPath=
<path_to_backup_directory>
(optional)

Das Verzeichnis, aus dem die Indizes importiert werden sollen, können Sie über den Parameter --importPath festlegen.

Wenn Sie diesen Wert nicht angeben, wird der Index aus dem Standardsicherungsverzeichnis /usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/backup/index importiert.

Beachten Sie, dass Sie als Pfad zum Verzeichnis für die gesicherten Indizes (<path_to_backup_directory>) nur den Pfad selbst ohne Angabe des Verzeichnisnamens /index, in dem die Indizes abgelegt wurden, angeben müssen.

Folgende Sonderzeichen darf der Wert des Parameters
 
--importPath enthalten:

%Y: wird durch das aktuelle Jahr ersetzt

%m: wird durch den aktuellen Monat ersetzt

%d: wird durch den aktuellen Tag ersetzt

%a: wird durch den aktuellen Wochentag ersetzt

Ein gültiger Importpfad wäre somit z.B.:

--importPath=/usr/sap/<SAPSID>/TRX00/backup/%Y%m%d

--force=<0|1>
(optional)

0 (default): Existiert der Index, der importiert werden soll, bereits, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben, der Index wird aber nicht überschrieben.

1: Bereits existierende Indizes werden vor dem Import gelöscht. Anschließend wird der Index importiert.

--useQueueServer=<0|1>
(optional)

0: Die Queue wird nicht wiederhergestellt.

1 (default): Falls vorhanden, werden die zu den Indizes gehörenden Queues ebenfalls wiederhergestellt.

--verbose=<0|1>
(optional)

0: Es werden nur Fehlermeldungen, aber keine weiteren Angaben angezeigt.

1 (default): Es werden Fehlermeldungen und Angaben über die laufenden Prozesse angezeigt.

--ignoreExportErrors=<0|1>
(optional)

Fehler, die beim Export aufgetreten sind, werden in der Datei exportStatus.log protokolliert.

0 (default): Wenn in der Datei exportStatus.log steht, dass der Export für einen zu importierenden Index mit einem Fehler beendet wurde, so wird dieser Index nicht importiert.

1: Die Datei exportStatus.log wird nicht analysiert, und es wird versucht, den Index trotz fehlerhaftem Export zu importieren.

--testOnly=<0|1>
(optional)

0 (default): Der Index wird importiert.

1: Alle Daten werden initialisiert und ein Import wird simuliert, ohne dass der Import tatsächlich stattfindet.

--updateExport=<0|1|2>
(optional)

Um einen Index zu importieren, werden die zwei Dateien saved_configuration.cfg und SnapshotFiles.lst benötigt. Beide Dateien werden bei einem regulären Export erzeugt. Möchte man aber Indizes importieren, die nicht exportiert wurden, fehlen diese beiden Dateien und ein Import ist nicht möglich. Über den Parameter
--updateExport können die beiden fehlenden Dateien generiert werden. Wenn die Dateien schon vorhanden sind, so werden sie überschrieben.

0: Die fehlenden Export-Dateien werden nicht erzeugt.

1 (default): Die fehlenden Export-Dateien werden erzeugt und anschließend wird der Index importiert.

--directUse=<0|1>
(optional)

Normalerweise liegen die in TREX geladenen Indizes in einem  regulären Indexverzeichnis (z.B. /usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/index), das beim Erzeugen der Indizes angelegt wurde. Die Indizes, die importiert werden sollen, liegen jedoch nach dem Export in einem Exportverzeichnis. Beim Importieren werden die Indizes aus dem Exportverzeichnis in das eigentliche Indexverzeichnis kopiert. Über den Parameter"--directUse" können Sie bei Bedarf diesen Kopiervorgang verhindern.

0 (default): Beim Importieren wird der Index in das reguläre Indexverzeichnis (z.B. /usr/sap/<SAPSID>/TRX<instance_number>/index) kopiert. Dies ist der Normalfall.

1: Die Indizes werden beim Importiervorgang nicht in das reguläre Indexverzeichnis kopiert. Nach dem Import mit dem Parameterwert --directUse=1 hat daher das Exportverzeichnis für die importierten Indizes die Funktion des regulären Indexverzeichnisses.

--topologyPath=
<path_to_the topology>
(optional)

Dieser Parameter wird nur berücksichtigt, wenn auch der Parameter --updateExport=1 gesetzt ist.

Wie bereits beschrieben, wird bei --updateExport=1 versucht, die beiden fehlenden Dateien saved_configuration.cfg und SnapshotFiles.lst wieder herzustellen.

Die Datei topology.ini kann dazu benutzt werden, die für die Generierung der beiden Dateien notwendigen Daten zu erzeugen. Wenn die Datei topology.ini nicht vorhanden oder unvollständig ist, werden Default-Werte für die fehlenden Dateien verwendet..

--replicateIndexAfterImport=
<0|1>
(optional)

0 (default): Es wird keine Aktion ausgeführt.

1: Die importierten Indizes werden auf die Slaves repliziert.

--help

 

Mit dem Befehl python --importManager.py --help erhalten Sie weitere Informationen zum Skript.

Bei einer verteilten TREX-Landschaft startet das Skript die Replikation der Indizes automatisch auf allen Hosts einer TREX-Landschaft.

Ergebnis

Die gesicherten Indizes wurden in dem TREX-Index-Verzeichnis wiederhergestellt.

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