Technischer Name: 0CML_PAP
Verwendung
Die Ermittlung des Zinsberechnungskapitals zum jeweiligen Fälligkeitsstichtag kann entweder auf der Grundlage geplanter Tilgungsbewegungen (Sollstellung) oder auf der Grundlage tatsächlicher Zahlungseingänge erfolgen.
Im Istprinzip 1 bleibt die annuitätische Leistungsrate immer konstant. Eine verspätete oder verminderte Tilgungszahlung führt daher zu einer erhöhten Zinsbelastung und somit innerhalb der Annuität zu einer Verschiebung zu Lastendes Tilgungsanteils.
Im Istprinzip 2 ändert sich bei verspäteter oder verminderter Tilgungszahlung die Leistungsrate. Die Tilgungsbelastung der nächsten Perioden entspricht dem ursprünglich berechneten Plan (gemäß Sollprinzip), die Zinsbelastung erhöht sich jedoch aufgrund des erhöhten Zinsberechnungskapitals. Damit ist die Leistungsrate insgesamt erhöht und nicht konstant.
Die Bezeichnungen der identifizierenden Schlüssel für die drei möglichen Prinzipien der Ermittlung des Zinsberechnungskapitals werden dem SAP BW über eine Texttabelle mitgegeben.
Technische Daten
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verfügbar ab Release |
SAP BW 3.1 Content |
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externe Hierarchie |