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Funktionsdokumentation Services rund um die Automation Queue  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Zur Unterstützung bei der Verwendung von Controls in Anwendungen werden unterschiedliche Services zur Verfügung gestellt:

Debugger: Lokalisieren von Fehlern

Performance-Anzeige: Performance-Optimierung

Automation Trace: Lokalisieren von Synchronisationszeitpunkten

Funktionsumfang

Debugger

Wenn Sie mit gepufferten Operationen bei der Kommunikation mit Controls arbeiten, werden Fehler bei einem Methodenaufruf erst bei der Synchronisation der Automation Queue sichtbar. Daher ist es sinnvoll, beim Debuggen nach jeder Methode die Automation Queue zu synchronisieren. Dazu können Sie im Debugger die Einstellung Automation Controller: Aufträge immer synchron verarbeiten setzen. Dadurch wird dann nach jeder Automation-Methode die generische Methode CALL METHOD cl_gui_cfw=>flush aufgerufen.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Tritt bei direkter Ausführung der Operationen kein Fehler mehr auf, dann wurde die Methode CL_GUI_CFW=>FLUSH zum falschen Zeitpunkt gerufen.

Hinweis

Fügen Sie nach jedem Methodenaufruf eine entsprechende Fehlerbehandlung hinzu (Abfrage des SY-SUBRC ). Beachten Sie aber, daß diese Fehlerbehandlung in der Regel nur im Debugging durchlaufen wird.

Performance-Anzeige

Wenn Sie die Anzahl der Roundtrips innerhalb Ihres Programms überprüfen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Automation Trace

Sie können einen Trace über die Automation Queue erstellen. Dazu wird in den SAP-GUI-Einstellungen in der Gruppe Trace das Ankreuzfeld Automation ausgewählt. Danach werden alle Aufrufe mit ihren Parametern (create object, call method, set/get property, free object) der Automation Queue in einer Tracedatei protokolliert.

Tritt ein Fehler auf, wird dieser in der Tracedatei protokolliert ( HRESULT error_code ).

Zusätzlich kann nachverfolgt werden, wieviele Flushes von der Applikation pro PBO/PAI benötigt werden. Überflüssige Flushes können dadurch eliminiert werden.

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Beim Mitverfolgen der Methodenaufrufe der Control-Verschalung im Trace ist zu beachten, daß die ABAP-Methodennamen in der Regel nicht mit den Methodennamen im Trace übereinstimmen. Die Methodennamen im Trace entsprechen nämlich den Automationaufrufen an das Control. Weiterhin ist zu beachten, daß der Aufruf einer ABAP-Methode den Aufruf mehrerer Automationmethoden nach sich ziehen kann.

Beispiel

Das Laden eines Bildes in das SAP Picture hat im ABAP-Programm folgende Form:

CALL METHOD picture->load_picture_from_url
EXPORTING url = 'http://www.sap-ag.de/germany/images/sapag.gif'

Im Automation Trace entspricht dies folgenden Zeilen:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Achtung

Enhält der Automation Trace keine Einträge, trat der Fehler am Backend auf.