Sprachenauffüllung starten
Sie müssen die Sprachenauffüllung immer starten, um in einer Sprache existierende Übersetzungslücken zu schließen.

Die Auffüllaktionen sind mandantenabhängig. Die Sprachenauffüllung wird in dem Mandanten durchgeführt, in dem Sie angemeldet sind. Wenn Sie mehrere Mandanten nutzen, dann müssen Sie die Sprachenauffüllung explizit in jedem produktiven Mandanten durchführen.
Auf die in mandantenunabhängigen Datenbanktabellen abgelegten Texte können Sie von allen Mandanten aus gleichzeitig zugreifen. Die Voreinstellung ist so gewählt, dass mandantenunabhängige Tabellen aufgefüllt werden, wenn Sie im Mandanten 000 angemeldet sind.
1.
Wählen Sie zu der Sprache, die aufgefüllt werden soll,
oder Sprache ® Sprache auffüllen.
2. Geben Sie auf dem folgenden Dialogfenster eine Beschreibung zu der Auffüllung ein. Die Beschreibung dient dazu, die gestartete Auffüllung in der Übersicht der Transaktion SMLT leicht wiederzuerkennen.
3. Geben Sie im mittleren Teil des Dialogfensters Bedingungen zur Selektion der Menge der aufzufüllenden Tabellen an. Die Felder sind bereits gemäß SAP-Empfehlungen und abhängig vom Anmeldemandanten voreingestellt, können aber entsprechend geändert werden.
Aufgrund der besonderen Behandlung von mandantenabhängigen Customizing-Tabellen beim Sprachenimport existieren für diese Tabellen in der Sprachenauffüllung folgende Auffüllstrategien:
· mit RSREFILL kombiniert (Standardeinstellung bei Anmeldung in Mandanten ungleich 000)
· mit Mandantenversorgung kombiniert
· nur auffüllen
Weitere Informationen zu diesen Strategien finden Sie online im System über die Drucktaste Informationen zur Tabellenauswahl bzw. im Abschnitt Customizing-Tabellen.
4. Nach Angabe von Startzeit und optional Zielserver wird die Sprache durch Wählen von Ausführen aufgefüllt. Dabei wird ein Hintergrundjob eingeplant, der die benötigten Schritte durchführt.
5. Auf dem Übersichtsbild der Transaktion SMLT wird bei der entsprechenden Sprache ein Eintrag für die Auffüllung angelegt, der durch Wählen der entsprechenden Ikonen verwaltet und überwacht werden kann.
Folgende Ikonen stehen im Übersichtsbild zur Verfügung:
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Anzeige des Auffüllprotokolls in tabellarischer Form |
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Anzeige der Job-Informationen |
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Anzeige des Job-Protokolls |
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Restart der Aktion, falls diese aus technischen Gründen abbricht |
6. Den Status der Aktion erkennen Sie auch hier an der Ikone, die am Anfang der jeweiligen Zeile steht.
Folgende Ikonen stehen zur Verfügung:
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Die ausgewählten Tabellen wurden ohne Fehler aufgefüllt. |
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Beim Auffüllen traten Warnungen auf.
Diese können Sie durch Anzeige des Auffüllprotokolls näher analysieren. In die
Anzeige des Auffüllprotokolls gelangen Sie durch Wählen von |
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Beim Auffüllen traten Fehler auf, die ebenfalls mittels Auffüllprotokoll näher analysiert werden können. |
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Die Aktion wurde eingeplant.
Startzeitpunkt und Zielserver können Sie durch Anzeige der Job-Informationen
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Die Aktion ist gerade aktiv. |
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Die Aktion ist aus technischen Gründen
abgebrochen. Die Fehlerursache können Sie durch Anzeige des Job-Protokolls
( |
7.
Das Auffüllprotokoll liefert jederzeit
detaillierte Auskünfte über die aufgefüllten Tabellen.
Jede Zeile des Protokolls enthält zusätzlich zu Tabellenname, Tabellenklasse
und Tabellenbeschreibung weitere Informationen über eine aufgefüllte Tabelle.
Dabei werden der Status, der Mandant und der Auffüllmodus zuerst angegeben.
Danach folgen Statistiken über die Anzahl der bearbeiteten, eingefügten und
modifizierten Zeilen. Außerdem wird noch ein Return-Code ausgegeben.
Für alle Tabellen, die vollständig bearbeitet wurden, wird als Status,
abhängig vom ausgegebenen Return-Code, entweder eine grüne, gelbe oder rote
Ampel angezeigt.
Die Bedeutung der Return-Codes wird Ihnen direkt durch Aufruf der F1-Hilfe auf
der Tabellenspalte des Return-Codes (RC) angezeigt.