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Kurztextumsetzung deaktivieren 
Verwendung
So machen Sie eine bereits erfolgte Kurztextumsetzung in einem SAP-System rückgängig.
Voraussetzungen
Für die Sprachen, die Sie deaktivieren wollen, müssen die Umsetzungsdaten im System vorhanden sein, mit denen auch die Kurztextaktivierung durchgeführt wurde.
Beachten Sie außerdem die
Hinweise zur Kurztextumsetzung.Vorgehensweise
Das System zeigt die Branche an, für die z.Zt. in diesem SAP-System eine Kurztextumsetzung aktiv ist.
Ein Dialogfenster mit einer Bestätigung Ihrer Auswahl erscheint.
Wenn Sie kein Verzeichnis angeben, legt das System während der Ausführung nur ein Kurzprotokoll in der Spool-Liste an.
Das Bild zur Einplanung von Hintergrundjobs erscheint.
Das System deaktiviert die vorhandenen Umsetzungen. Dies geschieht in allen Sprachen für die Umsetzungsdaten im System vorhanden sind.
Das System startet dazu für jede Sprache den Job SAP_BRANCHE_DEACTIVATE sowie nach dessen Beendigung den Folgejob SAP_BRANCHE_DEACTIVATE2.
Die Deaktivierung findet nur dann statt, wenn der Branchentext nicht verändert wurde. Modifizierte Begriffe bleiben unverändert.

Die Laufzeit des Hintergrundjobs hängt von der Anzahl der in Ihrem System vorhandenen Sprachen und Mandanten ab. Als grober Richtwert können Sie mit einer Laufzeit von 30 Minuten pro Sprache rechnen.
Während der Laufzeit der Deaktivierung können Sie das System uneingeschränkt weiter nutzen.
Das System setzt die Puffer zurück und stellt dadurch sicher, daß ab jetzt alle Texte wieder in der SAP-Originalversion angezeigt werden.
Ergebnis
Ihr SAP-System verwendet in der Benutzungsoberfläche anstelle der branchenspezifischen Begriffe wieder SAP-Begriffe.
Sie können sich das Kurzprotokoll der Deaktivierung ansehen, indem Sie den Hintergrundjob in der Jobübersicht (System ® Dienste ® Jobs ® Jobübersicht) markieren und Spool-Liste wählen.
Falls Sie ein Verzeichnis für das ausführliche Deaktivierungsprotokoll angegeben haben, finden Sie dieses Protokoll im angegebenen Verzeichnis unter dem Namen BRA<nnnnn>.<SID>, wobei <nnnnn> eine laufende Nummer angibt. Das System erhöht diese Nummer bei jedem neuen Aktivierungs- oder Deaktivierungsprotokoll um 1, sofern das alte Protokoll noch im Verzeichnis vorhanden ist. <SID> ist die Bezeichnung des SAP-Systems (z.B. CIR).
Sie können sich das ausführliche Protokoll mit dem Report RSPUTPRT anzeigen lassen. Geben Sie dazu im Selektionsbild dieses Reports im Feld vollst. Dateiname (mit Dir.) den kompletten Namen der Protokolldatei an (z.B. /usr/sap/trans/log/BRA00001.CIR) und wählen Sie Ausführen.
Der Returncode am Ende des ausführlichen Protokolls sollte 0 oder 4 sein: