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Procedure documentation Kurztextumsetzung deaktivieren Locate the document in its SAP Library structure

Verwendung

So machen Sie eine bereits erfolgte Kurztextumsetzung in einem SAP-System rückgängig.

Voraussetzungen

Für die Sprachen, die Sie deaktivieren wollen, müssen die Umsetzungsdaten im System vorhanden sein, mit denen auch die Kurztextaktivierung durchgeführt wurde.

Beachten Sie außerdem die Hinweise zur Kurztextumsetzung.

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich als User SAP* im Mandanten 000 des SAP-Systems, in dem Sie die Kurztextumsetzung deaktivieren wollen, an.
  2. Starten Sie die Transaktion SE62 und wählen Sie Branchentexte ® Deaktivieren.
  3. Das System zeigt die Branche an, für die z.Zt. in diesem SAP-System eine Kurztextumsetzung aktiv ist.

  4. Wählen Sie Ausführen.
  5. Ein Dialogfenster mit einer Bestätigung Ihrer Auswahl erscheint.

  6. Wenn Sie ein ausführliches Deaktivierungsprotokoll wünschen, geben Sie ein Verzeichnis an, in dem das System dieses Protokoll ablegen soll (z.B. /usr/sap/trans/log). Stellen Sie sicher, daß Sie im angegebenen Verzeichnis Schreibrechte besitzen.
  7. Wenn Sie kein Verzeichnis angeben, legt das System während der Ausführung nur ein Kurzprotokoll in der Spool-Liste an.

  8. Wählen Sie Weiter.
  9. Das Bild zur Einplanung von Hintergrundjobs erscheint.

  10. Planen Sie die Deaktivierung einmalig für sofort oder später ein.
  11. Das System deaktiviert die vorhandenen Umsetzungen. Dies geschieht in allen Sprachen für die Umsetzungsdaten im System vorhanden sind.

    Das System startet dazu für jede Sprache den Job SAP_BRANCHE_DEACTIVATE sowie nach dessen Beendigung den Folgejob SAP_BRANCHE_DEACTIVATE2.

    Die Deaktivierung findet nur dann statt, wenn der Branchentext nicht verändert wurde. Modifizierte Begriffe bleiben unverändert.

    Note

    Die Laufzeit des Hintergrundjobs hängt von der Anzahl der in Ihrem System vorhandenen Sprachen und Mandanten ab. Als grober Richtwert können Sie mit einer Laufzeit von 30 Minuten pro Sprache rechnen.

    Während der Laufzeit der Deaktivierung können Sie das System uneingeschränkt weiter nutzen.

  12. Prüfen Sie in der Jobübersicht (System ® Dienste ® Jobs ® Jobübersicht), ob alle Hintergrundjobs fehlerfrei beendet wurden.
  13. Geben Sie im Kommandofeld /$SYNC ein.

Das System setzt die Puffer zurück und stellt dadurch sicher, daß ab jetzt alle Texte wieder in der SAP-Originalversion angezeigt werden.

Ergebnis

Ihr SAP-System verwendet in der Benutzungsoberfläche anstelle der branchenspezifischen Begriffe wieder SAP-Begriffe.

Sie können sich das Kurzprotokoll der Deaktivierung ansehen, indem Sie den Hintergrundjob in der Jobübersicht (System ® Dienste ® Jobs ® Jobübersicht) markieren und Spool-Liste wählen.

Falls Sie ein Verzeichnis für das ausführliche Deaktivierungsprotokoll angegeben haben, finden Sie dieses Protokoll im angegebenen Verzeichnis unter dem Namen BRA<nnnnn>.<SID>, wobei <nnnnn> eine laufende Nummer angibt. Das System erhöht diese Nummer bei jedem neuen Aktivierungs- oder Deaktivierungsprotokoll um 1, sofern das alte Protokoll noch im Verzeichnis vorhanden ist. <SID> ist die Bezeichnung des SAP-Systems (z.B. CIR).

Sie können sich das ausführliche Protokoll mit dem Report RSPUTPRT anzeigen lassen. Geben Sie dazu im Selektionsbild dieses Reports im Feld vollst. Dateiname (mit Dir.) den kompletten Namen der Protokolldatei an (z.B. /usr/sap/trans/log/BRA00001.CIR) und wählen Sie Ausführen.

Der Returncode am Ende des ausführlichen Protokolls sollte 0 oder 4 sein:

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