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Konfiguration des JMS-Sender-Adapters 
Sie konfigurieren den JMS-Sender-Adapter, um JMS-Nachrichten an die Integration Engine oder das PCK zu versenden.
Die Adapterkonfiguration ist Teil der Festlegung eines
Kommunikationskanals im
Integration Server
oder im PCK und wird auf
dem Registerblatt Parameter vorgenommen.
Zusätzlich zur Adapterkonfiguration können auf dem Registerblatt Module im Modul-Prozessor
generische Module angegeben werden, die den Adapter mit Zusatzfunktionen
ausstatten.
Der Adapter ermittelt gemäß seiner Konfiguration die Payload der XI-Message. Die Informationen des Message-Header werden dagegen aus der zum Kommunikationskanal gehörenden Sendervereinbarung ermittelt.
Für die Definition der Sendervereinbarung ergeben sich für den Adapter folgende Bedingungen:
· Es muss genau eine Sendervereinbarung für den hier definierten Kommunikationskanal geben.
· In der Sendervereinbarung müssen mindestens der Interface-Name und der Sender-Service qualifiziert sein. Alle anderen Felder sind optional gemäß den allgemeinen Regeln zur Definition von Sendervereinbarungen.
Sie haben ...
1. Sie haben einen Kommunikationskanal angelegt oder einen bestehenden Kommunikationskanal geöffnet.
2. Sie haben auf der Registerkarte Parameter den Adaptertyp JMS ausgewählt.
3. Sie haben den Adapter über den Auswahlknopf Sender als Sender-Adapter definiert.
Zur Konfiguration des Adapters machen Sie folgende Angaben:
SonicMQ JMS Provider
WebSphereMQ (MQ Series) (nicht-JMS)
Zugriff auf JMS Provider mit JNDI
Administrierbare Objekte des JMS Provider aus Datei lesen
Generischer Zugriff auf JMS Provider
JMS 1.x
Wählen sie die Adapter-Engine auf dem Integration Server aus oder wählen Sie eine dezentral installierte Adapter-Engine aus. Im PCK ist diese Auswahl nicht möglich.
In Abhängigkeit vom gewählten Transport-Protokoll machen Sie Angaben zum jeweiligen JMS-Provider. Die Bedeutung der Parameter entnehmen Sie der jeweiligen JMS-Provider Dokumentation. Siehe auch: JMS-Provider-spezifische Einstellungen
Parameter |
Eingabe |
Transaktionale JMS-Session |
Falls eine transaktionale JMS-Session verwendet werden soll, setzen Sie das Kennzeichen. Eine transaktionale Session wird nach der Verarbeitung einer Nachricht entweder mit COMMIT abgeschlossen oder im Fehlerfall mit ROLLBACK zurückgesetzt. |
JMS-Queue-Benutzer |
Benutzer für den Zugriff auf die JMS-Queue. |
JMS-Queue-Passwort |
Kennwort mit Bestätigung für den Zugriff auf die JMS-Queue. |
JMS-Message-Selector |
Über den JMS-Message-Selector können Sie Bedingungen angeben, die eine JMS-Nachricht in der angegebenen JMS-Queue erfüllen muss, damit sie vom Sender-Adapter verarbeitet wird.
Weitere Informationen zum JMS-Message-Selector finden Sie im Internet unter java.sun.com/j2ee/sdk_1.3/techdocs/api/index.html und dort unter javax.jms und Message.
|
Legen Sie fest, nach welchem Algorithmus die Message-ID einer neuen XI-Message erstellt werden soll. Voraussetzung für die Wahl einer ID ist, dass es sich um einen GUID (Globally Unique Identifier) nach ISO-11578 handelt.

Ist die Message-ID kein GUID, dann wird die Message-Verarbeitung fehlschlagen. Dies kann zu Message-Duplikaten führen, falls die ID nicht eindeutig ist. Es kann außerdem zu einer GUIDFormatException führen, falls der GUID nicht der Norm ISO-11578 entspricht.
· Setze XI-Message-ID auf:
¡ GUID (empfohlener Wert)
¡ JMSMessageID (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
¡ JMSConversationID (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
¡ JMSProperty (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
¡ Geben Sie den Namen des JMS-Property an. Dieser Wert wird für die XI-Message-ID gesetzt.
Sind JMSConversationID oder JMSProperty in der JMS-Nachricht nicht gesetzt, dann wird automatisch ein Message-ID generiert.
· Haben Sie JMSMessageID, JMSCorrelationID oder JMSProperty gewählt und ist in diesen Feldern eine JMS Message-ID hinterlegt, dann sollten Sie die ID-Kennzeichnung ('ID:') am Anfang der JMSMessageID entfernen. In diesem Fall setzen Sie das Kennzeichen.
Dies ist notwendig, weil die JMS-Spezifikation vorschreibt, dass jede JMS Message-ID mit der Kennung 'ID:' beginnt. Das widerspricht jedoch der Norm ISO-11578.
· Setze XI-ConversationID auf:
¡ Kein Wert
Mit dieser Einstellung erreichen Sie, dass die XI-ConversationID nicht gesetzt wird.
¡ JMSMessageID (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
¡ JMSConversationID (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
¡ JMSProperty (Eindeutigkeit ist vom JMS-Provider abhängig)
Geben Sie den Namen des JMS-Property an. Dieser Wert wird für die XI-Message-ID gesetzt.
Weitere Informationen zur ConversationID finden Sie unter: Bestandteile der XI-Message, dort unter ConversationID und RefToMessageID.
Parameter |
Eingabe |
Mapping der Message |
Wenn die gesamte Message in der JMS-Payload enthalten sein soll, wählen Sie Gesamte Message = JMS-Payload. Wenn nur die Payload der Message in die JMS-Payload eingestellt werden soll, dann wählen Sie Message-Payload = JMS-Payload. |
Quality-of-Service |
Gibt an, wie eine Message durch die Integration Engine/das PCK verarbeitet werden soll. · Exactly Once (asynchrone Verarbeitung mit garantierter einmaliger Ausführung) · Exactly Once In Order (asynchrone Verarbeitung über Queues, d.h. eine garantierte einmalige Ausführung unter Beibehaltung der Reihenfolge aufeinander folgender Nachrichten). ¡ Geben Sie die Queue-ID an. ¡ Geben Sie den Bearbeitenden J2EE Cluster-Server (Cluster-ID) an. Durch diese Angabe werden Überholvorgänge in der JMS-Queue verhindert. Die gültige Cluster-ID finden Sie auf dem J2EE-Server – Administrator unter Server. |
Zeitraum der Duplikatprüfung für EI(IO) in Sek. |
Für die Prüfung von doppelten Messages müssen IDs auf der Datenbank gespeichert werden. Damit die Größe der Datenbank nicht unnötig wächst, müssen diese IDs nach einiger Zeit gelöscht werden. Geben Sie in Sekunden an, wann die IDs gelöscht werden sollen (z.B. nach einem Tag, wenn Sie täglich das Message-Monitoring kontrollieren). |
Parameter |
Eingabe |
Warten nach Message-Fehler (ms) |
Geben Sie die Anzahl der Millisekunden an, die bei einem Verarbeitungsfehler gewartet werden soll, bis weitere Nachrichten verarbeitet werden. Eine gewisse Wartezeit kann beispielsweise bei transaktionaler Verarbeitung sinnvoll sein, da fehlerhafte Nachrichten nach einem ROLLBACK in der Warteschlange stehen bleiben. |
Warten bis zur neuen Verbindung (ms) |
Geben Sie einen Zeitraum an, nachdem bei einem JMS-seitigen Verbindungsfehler versucht werden soll, die Verbindung neu aufzubauen. Das Zeitintervall wird in Millisekunden angegeben. Bei einem Wert von -1 wird nicht versucht die Verbindung neu aufzubauen.
Diese Funktion setzt voraus, dass Ihr JMS Provider die Registrierung eines ExceptionListener unterstützt.
|
Setzen Sie den Adapter Aktiv, um ihn für den Message-Austausch einzusetzen.