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Einsatzmöglichkeiten

Das R/3-System erlaubt das Ansteuern von Desktop-Applikationen (Custom Controls) mit Hilfe von ABAP. Die Applikationslogik läuft dabei auf dem R/3-Applikationsserver (Automation Client), welcher die Custom Controls (Automation Server) am Frontend treibt.

Das Frontend fungiert als Container für Custom Controls am Frontend. Die Custom Controls können je nach der aktuell verwendeten Version des SAP GUI entweder ActiveX-Controls oder JavaBeans sein.

Das folgende Beispiel zeigt ein SAP Tree Control in Kombination mit einem SAP TextEdit Control:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Funktionsumfang

Das beschriebene Framework unterstützt Controls (ActiveX und JavaBeans), die innerhalb des SAP GUI dargestellt werden.

Die Steuerung des Automation Controllers aus ABAP erfolgt über die Klassen CL_GUI_CFW, CL_GUI_OBJECT und CL_GUI_CONTROL. Diese Klassen ermöglichen es Ihnen, Custom Controls zu erzeugen und zu zerstören, ihre Eigenschaften zu setzen und zu lesen sowie ihre Methoden aufzurufen.

Mit Blick auf die Performance in Client/Server-Umgebungen werden Puffermechanismen über die Automation Queue unterstützt, mit der eine Serie von Methodenaufrufen zu unterschiedlichen Instanzen von Custom Controls in einem Kommunikationsschritt zum Frontend geschickt werden kann.

Die Interpretation von Ereignissen, die auf einem Custom Control ausgelöst werden, erfolgt in zwei Schritten:

Die Lebensdauer eines Controls wird über das Lifetime Management geregelt. Es baut Controls automatisch am Frontend ab. Natürlich wird auch ein explizites Abbauen von Controls durch das Applikationsprogramm unterstützt.

Einschränkungen

Bestimmte Methoden und Ereignisse in einigen Controls werden nicht unter dem SAP GUI for HTML unterstützt. Andere stehen nur in eingeschränkter Form zur Verfügung. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie der Dokumentation zum jeweiligen Control.

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