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SAP ITS im SAP Web Application
Server 
Der SAP Internet Transaction Server (SAP
ITS) ist in den Kernel des SAP Web Application Server 6.40 als ein
Internet Communication Framework
(ICF)-Service integriert und wird als integrierter ITS bezeichnet. Wie andere ICF-Services wird auch der
integrierte ITS über den
Internet Communication Manager
(ICM) angesprochen.
Die folgenden Abbildungen zeigen die eigenständige (standalone) Version des ITS sowie den integrierten ITS.
Eigenständiger SAP ITS

SAP Web AS mit integrierter ITS-Funktionalität

Beim SAP Web Application Server mit integrierter ITS-Funktionalität kommuniziert der Web-Browser direkt mit dem SAP-System. Im Gegensatz dazu übernimmt beim eigenständigen ITS das AGate die Rolle eines SAP GUI, der sich am SAP Web Application Server anmeldet.
Beim integrierten ITS müssen keine zusätzlichen Dateien auf dem Server-Dateisystem installiert werden: Templates und MIME-Dateien werden in der Datenbank abgelegt und die Einstellungen, die zuvor mit den Service-Parameter-Dateien (*.srvc) gehandhabt wurden, werden nun zum Großteil in Transaktion SICF gepflegt. Weitere Informationen finden Sie unter Service-Parameter.
Templates und MIME-Dateien müssen beim eigenständigen ITS auf dem ITS-Server publiziert werden; der integrierte ITS holt sich diese Dateien zur Laufzeit aus der Datenbank.
Da der integrierte ITS ein Bestandteil des SAP Web Application Servers ist, können Sie sich mit ihm nur an dem SAP-System anmelden, zu dem er gehört.
Der integrierte ITS enthält keine
WGate-Komponente. Sie müssen auch keinen eigenständigen Web-Server einrichten.
Der ICM übernimmt nun diese Aufgaben. Weitere Informationen dazu finden Sie
unter
Internet Communication Manager
(ICM).
Der integrierte ITS unterstützt ausschließlich dynpro-basierte Anwendungen. Programme, die auf den Programmiermodellen ITS Flow-Logik, WebReporting, WebRFC oder GUI XT basieren, können daher nicht mit dem integrierten ITS ausgeführt werden. Wenn Sie ein Programm mit diesen Programmiermodellen einsetzen, müssen Sie (wie bisher) einen eigenständigen ITS verwenden.
Der integrierte ITS benutzt kein eigenes Modus- und Workthread-Management. Er verwendet stattdessen die normalen SAP-Arbeitsprozesse. Die Modusverwaltung übernimmt das ICF-Session-Management.
Konfigurationsparameter für den integrierten ITS werden nicht in einer separaten ITS-Registry gepflegt, sondern mit Hilfe von Standardtransaktionen (RZ11, SICF).
Es gibt keine globalen Einstellungen mehr für ITS-Services. Beim eigenständigen ITS wurden Service-Parameter in den Dateien global.srvc, webgui.srvc und <servicename>.srvc gesetzt; beim integrierten ITS gibt es diese Dateien nicht mehr. Da jeder Service-Parameter jetzt separat in ICF gepflegt wird, steht die hierarchische Ersetzung (Einstellungen in bestimmter Servicedatei hat Priorität über Einstellungen in global.srvc) nicht länger zur Verfügung – es gibt keine globalen Einstellungen mehr.