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Funktionsdokumentation Transport und Auslieferung von quellsystemabhängigen Objekten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Zum bessern Verständnis enthält dieser Abschnitt Hinweisen zum allgemeinen Transportverhalten.

In einem BW-System werden nicht die Objekte transportiert, sondern die Metainformation, die zur Generierung eines Objektes im Zielsystem notwendig ist. Quellsystemabhängige Objekte sind von den Verhältnissen im Zielsystem in besonderem Maße abhängig. Sie können sogar physisch auf ein BW-System und ein Quellsystem verteilt sein. So stellen sich im Zusammenhang mit quellsystemabhängigen Objekten oft besondere Anforderungen wie z.B. die folgenden:

·         Ein Objekt, das im Ursprungssystem für ein Quellsystem A angelegt wurde, soll im Zielsystem für ein anderes Quellsystem B angelegt werden.

·         Ein Objekt, das sowohl im Ursprungs- als auch im Zielsystem für ein und dasselbe Quellsystem angelegt wurde, hat dennoch physisch zwei verschiedene Verbindungen zu diesem System, da die Definition einer Verbindung zu einem Quellsystem immer von beiden Seiten abhängt, sowohl von dem Quellsystem als auch von dem BW-System.

Bei quellsystemabhängigen Objekten läuft daher eine Logik ab, die den Namen des Quellsystems bzw. der Verbindung bestimmt, für die der Import bzw. die Aktivierung des Contents ablaufen soll.

Auslieferung (content-spezifisch)

Wie in der Auslieferung von SAP Business Content hat der Name des Quellsystems auch bei der Auslieferung von Kunden-Content in der Regel keine Bedeutung, da der Kunde andere Quellsysteme angeschlossen hat als das Content-Entwicklungssystem. Daher werden die Quellsysteme vor der Auslieferung der quellsystemabhängigen Objekte anonymisiert und durch ihr Release ersetzt. Dies wiederum erfordert die Auslieferung der quellsystemabhängigen Objekte mit eigenen Tabellen, die statt des Quellsystems das Release im Schlüssel tragen. Diese Tabellen heißen Schattentabellen.

Transport (allgemein)

Da der Schlüssel (Name) der quellsystemabhängigen Objekte im Zielsystem verschieden vom Schlüssel der Objekte im Ursystem ist, dürfen die Metainformationen nicht in derjenigen Version importiert werden, in der sie im Ursystem vorliegen (A- oder M-Version). Schließlich könnte es im Zielsystem andere Objekte geben, die denselben Schlüssel haben, wie das Objekt im Ursystem. Daher werden quellsystemabhängige Objekte in einer eigenen Version importiert, der T-(Transport-)Version.

After-Import-Methoden operieren auf der T-Version und erzeugen daraus die modifizierte und die aktive Version.

Funktionsumfang

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, welche Arten von quellsystemabhängigen Objekten es gibt:

Quellsystemabhängige Objekte

Art des Objektes

Beispiel

Quellsystemabhängiges Objekt, das das Quellsystem direkt im Schlüssel trägt

Übertragungsregel

DataSource

BBS Empfänger des InfoCubes

BBS Empfänger der Query

Quellsystemabhängiges Objekt, das das Quellsystem in codierter Form im Schlüssel trägt

Transferstruktur

Quellsystemabhängiges Objekt, das eine GUID (Globally Unique Identifier) im Schlüssel trägt

InfoPackage

Nicht quellsystemabhängiges Objekt, das auf quellsystemabhängige Objekte verweist

Prozesskette

Prozessvariante (PSA-Prozess)

In den ersten drei Fällen ändern sich die Schlüssel, so dass sich D- und A-Tabellen unterscheiden.

 

Siehe auch:

 

Übertragungsregel und DataSource

Transferstruktur

InfoPackage

Prozesskette und Prozessvariante

 

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