BI-Content-Aktivierungsworkbench 
Sie können die BI-Content-Aktivierungsworkbench benutzen, um den von SAP unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefassten BI Content zu durchsuchen und zu aktivieren. Die hierfür bereitgestellten BI-Content-Bündel beinhalten alle BI-Objekte, die zur Analyse eines bestimmten betriebswirtschaftlichen Bereichs erforderlich sind. Die Workbench erlaubt es also, betriebswirtschaftliche Kategorien für die Suche nach geeignetem BI Content zu benutzen, dazu gehören zum Beispiel Geschäftsprozesse oder Value Scenarios, und sie erlaubt es, den gebündelten BI Content komplett zu aktivieren. Dies stellt sicher, dass Sie bei der Suche und Aktivierung keine BI-Objekte übersehen, die für die beabsichtigte Analyse erforderlich sind.
Alternativ zur BI-Content-Aktivierungsworkbench können Sie die Data Warehousing Workbench (Transaktion RSOR) benutzen, um BI Content zu suchen und zu aktivieren.
Hinweis
Die BI-Content-Aktivierungsworkbench berücksichtigt ausschließlich BI-Content-Objekte, die Teil eines BI-Content-Bündels sind. Wenn Sie uneingeschränkt nach BI-Content-Objekten suchen und sie aktivieren wollen, müssen Sie die Data Warehousing Workbench (Transaktion RSOR) benutzen.
Sie haben die Business Function Erweiterungen für Business Suite Analytics (BF_FND_ANALYTICS_TOOLS) aktiviert.
Sie rufen die Workbench im Customizing für Anwendungsübergreifende Komponenten unter auf. Alternativ können Sie die Transaktion BSANLY_BI_ACTIVATION zum Aufruf der Workbench benutzen.
Für die Suche nach BI Content wählen Sie eine betriebswirtschaftliche Kategorie aus. Folgende Kategorien stehen zur Verfügung:
Geschäftsprozesse
Value Scenarios
Business Functions
Sonstige
Das System zeigt die zu einer betriebswirtschaftlichen Kategorie verfügbaren BI-Content-Bündel in einer Liste an. Wenn im momentan benutzten System zu einer betriebswirtschaftlichen Kategorie keine BI-Content-Bündel verfügbar sind, wird die Kategorie nicht angezeigt.
Wählen Sie ein oder mehrere BI-Content-Bündel aus und führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte durch. Wenn Sie mehrere BI-Content-Bündel auswählen (Mehrfachselektion), können in Ausnahmefällen bei der Aktivierung Warnungen angezeigt werden. Aktivieren Sie in einem solchen Fall die Bündel einzeln.
Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
Aktivieren..., um das BI-Content-Bündel zu aktivieren
Aktivierung simulieren, wenn Sie den Aktivierungslauf vor der Aktivierung noch überprüfen wollen. Es werden zum Beispiel die RFC-Verbindungen, die Verfügbarkeit der in einem Bündel enthaltenen BI-Content-Objekte und die Konsistenz der Bündel im Falle einer Mehrfachselektion geprüft.
Spezifizieren Sie im Bild Content-Bündel aktivieren RFC-Verbindungen und Quellsysteme. Überprüfen Sie den BI-Content und das Ergebnis eines oder mehrerer Aktivierungsläufe. Weiter bestimmen Sie die Behandlung bereits aktivierter BI-Content-Objekte im Aktivierungslauf.
Wählen Sie RFC-Mapping..., um RFC-Verbindungen für die Aktivierung anzugeben.
Geben Sie RFC-Verbindungen für die Aktivierung im Hintergrund (ohne Systemanmeldung) und für die Aktivierung mit Systemanmeldung (Dialog) an.
Kennzeichnen Sie gegebenfalls diejenige RFC-Verbindung als Lokal, die Sie für die Aktivierung von lokalen BI-Content-Objekten vorsehen.
Hinweis
Eine lokale RFC-Verbindung ist für die erfolgreiche Aktivierung eines BI-Content-Bündels erforderlich, wenn in diesem Bündel BI-Content-Objekte enthalten sind, die im lokalen BW-Mandanten liegen.
Der lokale BW-Mandant muss nicht der des momentan benutzten Systems sein: Wenn Sie zum Beispiel mit zwei CRM-Systemen arbeiten, können die lokalen BI-Content-Objekte in dem System liegen, in dem Sie momentan nicht arbeiten. Achten Sie darauf, diejenige RFC-Verbindung als Lokal zu kennzeichnen, die den Zugang zu den lokalen BI-Content-Objekten ermöglicht.
Wählen Sie eine RFC-Destination für Content-Objekte aus (die Sie im RFC-Mapping... zuvor angegeben haben).
Hinweis
Für die Aktivierung von lokalem BI Content wird jedoch ausschließlich diejenige RFC-Verbindung benutzt, die Sie als Lokal gekennzeichnet haben (siehe oben).
Spezifizieren Sie die Quellsysteme, indem Sie eine der folgenden Möglichkeiten wählen:
Keine DataSource-Replikation, um kein Quellsystem zuzuordnen
Aktueller Anmeldemandant, um das momentan verwendete logische System zuzuordnen (Verwendbarkeit als Quellsystem wird beim Aktivierungslauf nicht überprüft)
Alle Mandanten des Anmeldesystems, um alle Mandanten des aktuellen Systems zuzuordnen
Ausgewählte Quellsysteme, um die manuelle Zuordnung von Quellsystemen zu ermöglichen: Wählen Sie Auswählen, um Quellsysteme zuzuordnen.
Bestimmen Sie, wie bereits aktivierte BI-Content-Objekte während des Aktivierungslaufs behandelt werden. Wählen Sie:
Kopieren, wenn bereits aktivierte Objekte ohne Bestätigung überschrieben werden sollen
Abgleichen, wenn vor dem möglichen Überschreiben eine Bestätigung verlangt werden soll
Wählen Sie Details anzeigen..., um zu überprüfen, welche BI-Content-Objekte im ausgewählten Bündel enthalten sind und aktiviert werden sollten. Objekte, die im lokalen BW-Mandanten aktiviert werden, sind als Lokal gekennzeichnet. Wählen Sie Konsistenz prüfen, um die Verfügbarkeit des aufgelisteten BI Contents in den zugeordneten Quellsystemen und unter der angegebenen RFC-Verbindung zu prüfen.
Für die Aktivierung wählen Sie:
Aktivieren, um den BI Content unter Nutzung der angebenen RFC-Destination für Content-Objekte zu aktivieren
Im Hintergrund aktivieren, um die Aktivierung ohne manuelle Anmeldung an das Quellsystem durchzuführen (Angabe der entsprechenden RFC-Verbindung erforderlich), zum Beispiel mit einem Hintergrundbenutzer wie ALEREMOTE
Hinweis
Wenn Sie für die Behandlung bereits aktivierter BI-Content-Objekte die Option Abgleichen gewählt haben (siehe oben), werden diese Objekte bei der Aktivierung im Hintergrund nicht überschrieben.
Aktivierung simulieren, um mit der Simulation fortzufahren
Wählen Sie Protokoll anzeigen..., um eine Liste mit Protokollen der abgeschlossenen Aktivierungsläufe zu öffnen. Jeder Eintrag gibt Auskunft darüber, ob ein Protokoll zu einem bestimmten Aktivierungslauf verfügbar ist (Protokolle können gelöscht werden), zu welchem Zeitpunkt der Lauf mit welchem Status abgeschlossen wurde, welcher Benutzer den Lauf gestartet hat und welche RFC-Verbindung zugrunde lag. Wählen Sie einen Eintrag aus, für den ein Protokoll vorhanden ist und übernehmen Sie ihn, um das Protokoll zu öffnen.
Sie können Aktivierungslauf-Protokolle löschen:
Wählen Sie .
Wählen Sie einen Protokolleintrag aus.
Wählen Sie:
Ja, wenn Sie das Protokoll und die Angabe zum Status eines Aktivierungslaufs löschen möchten
Nein, wenn Sie das Protokoll löschen, die Statusangabe jedoch erhalten möchten