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Hintergrunddokumentation Zusammenarbeit in virtuellen Räumen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Diese Szenariovariante implementieren Sie, damit Portalbenutzer ihre Team- und Projektarbeit bzw. ihre unternehmensweite Zusammenarbeit in Räumen organisieren können. Ein  Raum ist eine konfigurierbare virtuelle Arbeitsumgebung im Portal.

Virtuelle Räume werden aufgrund von Vorlagen angelegt, die für den jeweiligen Verwendungszweck vordefiniert sind und bei Bedarf geändert werden können. Wenn ein virtueller Raum benötigt wird, kann dieser entweder durch einen dazu berechtigten Mitarbeiter (Poweruser) oder durch einen Systemadministrator angelegt werden. Der Zugriff auf die Informationen im Raum wird durch benutzerspezifische Zugriffsberechtigungen – die Raumrollen – gesteuert.

Die Zusammenarbeit in einem virtuellen Raum bietet bietet den Raummitgliederrn folgende Möglichkeiten:

     Verwendung der virtuellen Arbeitsumgebung über Zeitzonen und geografische Entfernungen hinweg

     Zugang über den Raum – als zentralen Einstiegspunkt – zu unterschiedlichen Anwendungen, Informationen und Diensten, die für die Abwicklung des Geschäftsprozesses notwendig sind

     Gemeinsame Nutzung aller Informationen, die im Kontext des Geschäftsprozesses relevant sind

     Online-Kommunikation zwischen Raummitgliedern in Echtzeit oder zeitversetzt

     Planung der Team- bzw- Projektarbeit auf der Basis eines gemeinsamen Kalenders

Architektur der Szenariovariante

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Voraussetzungen

Die vollständige Grundkonfiguration des Szenarios Enabling User Collaboration ist entsprechend den Vorgaben im SAP Solution Manager bzw. im SAP NetWeaver Konfigurationsleitfaden ausgeführt worden.

Benötigte Verwendungsarten von SAP NetWeaver

Um diese Szenariovariante einsetzen zu können, benötigen Sie folgende technische Verwendungsarten von SAP NetWeaver:

     Enterprise Portal (EP)

     Business Intelligence (BI)
(siehe auch Szenario Enterprise Reporting, Query and Analysis)

IT-Prozesse der Szenariovariante

Die IT-Prozesse sind im Folgenden als Anwendungsbeispiele für die Fähigkeiten der Szenariovariante dargestellt.  

IT-Prozess

Kurzbeschreibung

Anlegen von Vorlagen

Der IT-Prozess beschreibt, wie ein Benutzer eine Raum- bzw. Raumteilvorlage als Duplikat einer SAP-Standardvorlage anlegt.

Anlegen von Räumen

Der IT-Prozess beschreibt, wie ein Benutzer (Teamleiter und Raumverantwortlicher) einen Raum auf Grund der Vorlage anlegt und die benötigten Mitglieder einlädt.

Gemeinsame Nutzung der Dokumente

Der IT-Prozess beschreibt, wie der Raumverantwortliche die Dokumentenstruktur plant und die Berechtigungen für die Ablageordner des Raums definiert und wie die Mitglieder Dokumente erstellen und nutzen.

Zusammenarbeit mit Teammitgliedern

Der IT-Prozess beschreibt, wie Mitglieder eines Projektteams ihre Zusammenarbeit im virtellen Raum organisieren.

Verwaltung von Raumlebenszyklen

Der IT-Prozess beschreibt, wie jeder Raum während seines Lebenszyklus verwaltet, überwacht und gesteuert werden kann.

Hinweis

Die IT-Prozesse sind in der Praxis miteinander verzahnt. Der Lebenszyklus des Raums beginnt mit dem Anlegen und endet mit dem Löschen des Raums. Das Arbeiten mit Dokumenten kann bereits vor dem Anlegen beginnen, da die im Raum benötigten Dokumente im Repository des Content Managements bereitgestellt werden.

Vorteile der Szenariovariante

Die Szenariovariante unterstützt die Arbeit in Ihrem Unternehmen, indem Sie Ihnen folgende Vorteile verfügbar macht:

     Optimale Zusammenarbeit, indem unternehmesweit gültige, standardisierte Raumvorlagen verwendet werden

     Schnelle Umsetzung von Wissen und Kommunikation in geschäftliche Entscheidungen

     Zusammenführung des Wissens, das verstreut bei den einzelnen Mirabeitern vorhanden ist

     Verwendung des Expertenwissens aus anderen bzw früheren Projekträumen

 

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