Anfang des InhaltsbereichsGestaltungsregeln: Anordnung Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Bündigkeit

Rahmen sollten nach folgenden, nach Priorität geordneten Regeln gezogen werden:

  1. Oftmals kann der Bildschirm in zwei große Spalten geteilt werden ("Zeitungsspaltenlayout"). Der Rahmen um die linke Spalte sollte dann etwa bis zur Bildschirmmitte gezogen werden (bis Spalte 40). In der rechten Spalte stehende rechte Rahmen, die weit an den Fensterrand reichen (etwa ab Spalte 60), sollten nach Möglichkeit bis an den rechten Fensterrand gezogen werden.
  2. Benachbarte Rahmen sollten bündig gezogen werden, wenn dies durch das Erweitern des Rahmens um einige Leerspalten oder -zeilen erreicht werden kann (Anhalt: 2-3 Leerzeilen bzw. 5-10 Leerspalten).
  3. Wenn die ersten beiden Regeln nicht anwendbar sind, sollten Rahmen direkt um die Felder der Gruppe gezogen werden.

Hinweis

Bei Feldern mit nicht-permanent sichtbarer Wertehilfe-Drucktaste (Bedienelement) ist darauf zu achten, daß hinter dem Feld mindestens drei Leerspalten Raum bleiben, damit der Gruppenrahmen nicht durch die Wertehilfe-Drucktaste überdeckt wird.

Anordnung der Gruppen und einzelner Elemente

Horizontale Anordnung

Wenn zwei Gruppen nebeneinander stehen, sollten beide nach Möglichkeit gleichmäßig auf die Bildschirmhälften verteilt sein. Dies läßt sich erreichen, indem man den Rahmen jeweils bis zur Bildmitte bzw. zum Bildende zieht. Zwischen den Rahmen sollten ca. 1-2 Spalten Zwischenraum sein. Größere Rahmen sollten links stehen.

Text ohne Rahmen (insbesondere Kopfdaten) beginnt in Spalte 1; dies gilt auch für Dialogfenster. Der Abstand zwischen Fensterrand und erster Spalte wird zentral vom SAP-GUI eingestellt. Texte und Auswahlelemente ( Ankreuzfelder (Bedienelement), Auswahlknöpfe (Bedienelement)), die innerhalb eines Rahmens liegen, beginnen unmittelbar in der auf den Rahmen folgenden Spalte.

Ein-/Ausgabefelder sollten nach Möglichkeit über Rahmengruppen hinweg linksbündig ausgerichtet werden. Dies gilt auch für Kopfdaten und darunter folgende Gruppen.

Vertikale Anordnung

Zwischen zwei untereinander stehenden Rahmen befindet sich keine Leerzeile. Eine Ausnahme stellen Einstiegsbilder dar, bei denen zur ausgeglichenen räumlichen Verteilung eine Leerzeile zwischen Rahmen eingefügt werden kann.

Wie bisher sind die Kopfdaten von der folgenden Gruppe allerdings immer durch eine Leerzeile abzugrenzen.

Letzte Prüfung...

Insgesamt ist das Bild nach Anwendung der Regeln nochmals darauf zu prüfen, ob nicht abweichend einzelne Elemente geringfügig verschoben werden müssen, um einen optisch ausgewogenen Gesamteindruck zu erzielen. Der Gesamteindruck ist wichtiger als die strikte Einhaltung aller einzelnen Regeln.

Die folgenden Abbildungen fassen die Gestaltungsrichtlinien zusammen, und zwar für Einstiegsbilder, typische Datenbilder und Tabellen.

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