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Eingabemöglichkeiten-Funktionalität (ohne Matchcode)

Generische Suche zur Ermittlung des Eingabewertes eines Feldes darf nur über die Eingabemöglichkeiten -Funktionalität (Funktionstaste F4 bzw. die Wertehilfe-Drucktaste am Feld oder das Symbol in der Symbolleiste), nicht über enter, andere F-Tasten oder Menüeinträge verwirklicht werden. Die Vorgehensweise, "*" in ein Eingabefeld einzugeben und enter zu drücken, um alle Eingabewerte zu erhalten, ist nicht mehr zulässig.

Vorgehensweise

  1. Der Anwender kennt in einem beliebigen Anwendungsbild einen Begriff nicht, macht deshalb eine generische Eingabe, um eine Menge möglicher Werte zu erhalten, und drückt f4 (bzw. wählt die entsprechende Funktionalität).
  2. Nachdem der Anwender einen Wert ausgewählt hat, kehrt er zum Ausgangsbild zurück.
  3. Der Anwender füllt weitere Felder und löst die gewünschte Operation aus.

Also: Die Eingabemöglichkeiten-Funktion macht einen "Ausflug" und kehrt zum Ausgangsbild zurück.

Unterbrechung der Suche

Nach einer (von der Anwendung festgelegten) Anzahl von Treffern wird die Suche unterbrochen und ein Dialogfenster erscheint, mit dem die Suche weiter eingeschränkt werden kann. Dies wird so oft wiederholt, bis weniger als die festgelegte Anzahl gefunden wird oder der Benutzer die Suche nicht weiter einschränken möchte.

Als Richtwert werden 100 Treffer empfohlen. Dieser Wert darf bei zeitintensiven Suchvorgängen auch kleiner gewählt werden, ein Unterbrechungs-Wert größer 100 ist nicht zulässig.

Die Unterbrechung der Suche soll bei allen F4 -Hilfen, d.h. auch bei einer selbstprogrammierten F4 -Hilfe durchgeführt werden.

Einstiegsbilder

Auf Einstiegsbildern werden Objekte für die weitere Bearbeitung spezifiziert. Die Eingabe der Objektbezeichnung kann exakt oder generisch erfolgen - je nachdem, ob die Bezeichnung bekannt ist oder nicht. Für den Fall, daß die Objektbezeichnung nicht bekannt ist, soll dabei auf die F4 -Funktionalität zurückgegriffen und über diese das Objekt ermittelt werden. Auf diese Weise wird ein einheitlicher Aufbau und Gebrauch von Einstiegsbildern im R/3-System erreicht. Zudem verhalten sich Einstiegsbilder damit in der gleichen Weise wie andere Bilder.

Vorgehensweise

Zur Verdeutlichung wird noch einmal die Vorgehensweise auf Einstiegsbildern dargestellt.

  1. Der Benutzer spezifiziert das Objekt.

2a. Bei enter: Es erfolgt ein Sprung zum Objekt oder es erfolgt keine Reaktion, wenn das Objekt nicht richtig spezifiziert wurde. Im zweiten Fall wird eine Meldung in der Statusleiste ausgegeben.

2b. Bei F4 : Eine generische Suche wird angestoßen. Die Treffer erscheinen in einer Auswahlliste. Der Benutzer wählt ein Objekt aus.

Weiter bei 2a ® F4 macht einen "Ausflug".

Bei Bedarf kann vor Beginn der generischen Suche eine Verzweigung zu einem Selektionsschirm eine präzisere Vorauswahl der Suchobjekte ermöglichen (dies ist von der Anwendung zu entscheiden).

Suche in Nicht-Schlüssel-Feldern

Wird in Nicht-Schlüssel-Feldern gesucht, können u.U. identische Einträge vorhanden sein und trotz einer vom Benutzer voll-spezifizierten Eingabe mehrere Treffer gefunden werden. In diesem Fall ist sinngemäß wie bei generischen Eingaben zu verfahren, obwohl kein Maskierungszeichen eingegeben wurde.

 

 

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