Einrichten Dokumentenversand
Um parametrierte Dokumente im Rahmen des Dokumentenversandes versenden zu können, muss der Systemadministrator die erforderlichen Basisdaten eintragen.
Definieren Sie in der Dokumenttypdefinition über das Bild SAP Easy Access
unter auf der Registerkarte Dialog-Oberfläche
die spezielle Einstellung Senden erlaubt
.
Dieses Kennzeichen bewirkt, dass die Drucktaste für das Senden im Dokument angezeigt wird.
Inkludieren Sie darüber hinaus in der Dokumenttypdefinition ein Include für den Dokumentenversand.
Generator-Version 1:
Auf der Registerkarte Kunden-UserExits
in der Funktion PAI (process after input) nach Standard
das Include N1DOKVERSAND
.
Generator-Version 2:
Auf der Registerkarte UserExits
in der Funktion Kunde PAI (process after input) d
as Include N1DOKVERSAND2
.
Um automatisch die Adresse des Empfängers am Dokument auszudrucken, müssen Sie folgende Erweiterungen durchführen:
Sie definieren im Dokument ein Formularfenster für den Empfänger.
Im Rahmen des Druckincludes legen Sie fest, dass das Formularfenster mit dem Empfänger aus dem Dokumentenversand befüllt wird.
Definieren Sie einrichtungsbezogen die Empfängertypen (Transaktion SM30, Tabelle N1EMPFTYP). Die Bestimmung der Empfängeradresse erfolgt im Dokumentenversand über die Empfängertypen. Folgende Empfängertypen sind im Standard enthalten:
Zuweiser (anfordernde OE)
Patient (Patientenstamm)
einweisender Arzt (Geschäftspartner)
Hausarzt (Geschäftspartner)
Externes Krankenhaus (Geschäftspartner)
Versicherung (Geschäftspartner)
andere Adresse (Eingabe)
Arzt (Geschäftspartner)
Kundenspezifischer Empfängertyp S
(Eingabe)
Sie legen fest, welche interne Empfängertypen in einer Einrichtung verwendet werden und deren Bezeichnung in der Benutzungsoberfläche. Die Empfängertypen können Sie darüber hinaus auch sprachbezogen festlegen.
Hinweis
Zusätzlich können Sie in der Tabelle N1EMPFTYP2
(Transaktion SM30
) für bestimmte Dokumenttypen einrichtungsbezogen angeben, an welche Empfängertypen das Dokument versandt werden soll. Die Empfänger werden bei Aufruf des Dokumentenversands
bereits vorbelegt. Wenn Sie einen Hauptempfänger verwenden, kann ein Empfängertyp bereits hier als Hauptempfänger markiert werden.
Damit ein Versand per E-Mail möglich ist, müssen Sie ein Mail-System mit der dazugehörigen Domäne in der Tabelle N1MAILSYSTEME
verwalten. Danach tragen Sie das Mailsystem auch in den einrichtungsbezogenen Systemparameter N1MAILSY
ein.
Tragen Sie bei den Empfängern (z. B. Geschäftspartner) eine E-Mail Adresse in deren Stammdaten oder bei der Erfassung des Empfängers ein, deren Domäne mit der Domäne im Mailsystem in der Tabelle N1MAILSYSTEME
übereinstimmt.
Achtung
Der Versand per E-Mail ist auf eine E-Mail Domäne beschränkt. Das System prüft im Dokumentenversand per E-Mail, ob die Tabelle N1MAILSYSTEME
mit dem Systemparameter N1MAILSY
und der Domäne in der E-Mail Adresse des Empfängers übereinstimmt.
Ist dies nicht so, ist der Dokumentenversand per E-Mail nicht möglich.
Wenn Sie das Dokument über den Spooler für den Versand per E-Mail aufbereiten möchten, erfassen Sie im einrichtungsbezogenen Systemparameter N1MAILDV
einen Drucker, der theoretisch für einen Ausdruck des Dokumentes verwendet werden könnte. Praktisch erfolgt kein
Ausdruck, da das Dokument per E-Mail versendet wird.
Damit ein Versand per Fax möglich ist, müssen Sie beim Empfänger (z. B. Geschäftspartner) eine Faxnummer eintragen.
Der Versand per Fax erfolgt ausschließlich über den Spooler.
Tragen Sie die erforderlichen OE-bezogenen Parameter ein.
Siehe Organisationseinheitenbezogene Parameter Dokumentenversand
Mit dem Systemparameter N1DOCPRE
können Sie steuern, ob das Dokument beim Holen der Daten im Rahmen des Dokumentenversandes in der Dokumentenanzeige oder in der Druckvorschau angezeigt werden soll.
Für kundenspezifische Erweiterungen wie z. B. für die Änderung der Druckervorbelegung oder Empfängervorbelegung verwenden Sie die verfügbaren UserExits und BadI's.