Leistung freigeben
Die Freigabe der Leistungen löst einen Statuswechsel aus. Die Änderung des Status zeigt an, dass die Leistungserbringung und Leistungsdokumentation abgeschlossen ist und Änderungen nur innerhalb eines beschränkten Zeitraums möglich sind.
Hinweis
Der einrichtungsbezogene, zeitunabhängige Systemparametern N1QUTIME
legt fest, innerhalb wie vieler Tage nach Freigabe der Leistung die Dokumentation zur Leistung geändert werden kann.
Sie können Leistungen im Status Bestätigt angefordert
, Disponiert
und Erbracht
freigeben.
Freigegebene Leistungen sind im SAP Patient Management (IS-H) Istleistungen und stehen in nachfolgenden IS-H-Prozessen (Patientenabrechnung, Überleitung in CO usw.) zur Verfügung.
Im Klinischen Arbeitsplatz steht die Freigabe von Leistungen im Sichttyp Ambulanz/Leistungsstelle
und im Sichttyp Arzneimittelereignisse/stationäre Pflegeleistungen
zur Verfügung. Die Freigabe von Leistungen ist aber auch in andere
Funktionen integriert wie z. B. Zyklusreport, OP-Monitor.
Markieren Sie die betreffenden Leistungen und wählen Sie z. B. in einer Sicht des Sichttyps Ambulanz/Leistungsstelle
des Klinischen Arbeitsplatzes Leistung freigeben
.
Jede freigegebene Leistung muss einen Bewegungsbezug haben. Wenn Sie Leistungen selektieren, die im Status Bestätigt angefordert sind, ist noch kein Bewegungsbezug hergestellt. Das System stellt den Bewegungsbezug entsprechend dem organisationseinheitenbezogenen (OE-) Parameter N1BWERB für die erbringende Organisationseinheit (OE) her.
Sie gelangen in das Dialogfenster Leistung freigeben
.
Das System belegt in dem Dialogfenster Leistung freigeben
sämtliche Daten wie die erbringende OE, den Verantwortlichen Mitarbeiter oder Leistungszeitpunkt vor.
Siehe Vorbelegung für die Leistungserbringung.
Sie können die vorbelegten Daten ändern. Wenn Sie die erbringende OE ändern, können Sie aus jenen Organisationseinheiten wählen, die die jeweilige Leistung im Spektrum aufweisen und somit erbringen können.
Hinweis
Sollen Leistungen erbracht werden, welche im Leistungsstamm als anforderbar aber nicht erbringbar markiert sind, so verzweigt das System direkt in das Auflösen von Leistungen.
Wählen Sie
(Weiter
), um den Leitungsstatus zu ändern.
Wenn einer Leistung Prozeduren zugeordnet sind, generiert das System bei Freigabe der Leistung die zugeordneten Prozeduren.
Siehe Generieren von Prozeduren zu freigegebenen Leistungen
Wenn Sie eine Zyklusmasterleistung freigeben, gelangen Sie mit der Freigabe automatisch in den Zyklusreport.
Hinweis
Wenn die Lokalisation im Leistungsstamm einer Leistung auf der Registerkarte Sonstiges
als obligatorisch gekennzeichnet ist, prüft das System bei der Freigabe, ob eine Lokalisation bei dieser Leistung eingegeben wurde. Wenn die Lokalisation fehlt, gibt das System
eine Fehlermeldung aus und verhindert die Generierung von Prozeduren und die Leistungsfreigabe. Sie müssen die Lokalisation bei dieser Leistung nachtragen.
Nach jedem Erbringen und Freigeben von Leistungen prüft das System, ob der Besuch abgeschlossen werden kann. Ein Besuch wird dann abgeschlossen, wenn alle zugeordneten Leistungen im Status Erbracht oder Quittiert sind. Stornierte bzw. aufgelöste Leistungen werden nicht berücksichtigt.
Ausnahme: Besuche, die in einer Behandlungssequenz liegen, werden im Klinischen Arbeitsplatz durch die Funktion Behandlung festlegen
abgeschlossen.
Das System setzt die Leistungen auf den Status Quittiert
.
Die Freigabe der Leistungen schließt die Leistungsdokumentation ab und ändert den Status der Leistungen für IS-H zu Istleistungen, sodass die Leistungen in nachfolgenden IS-H-Prozessen zur Verfügung stehen.