Dokumentation zur VorgehensweiseLogging-Profil einrichten

 

Über die Erstellung und Aktivierung eines Logging-Profils können Sie das Applikationslogging im i.s.h.med steuern.

Logging-Profile steuern die Attribute der Protokolle, die aus den Meldungen über Aktivitäten eines Benutzers bzw. des Systems bezogen auf ein Objekt (z. B. Anlegen Klinischer Auftrag) erstellt werden.

Wenn Sie mehrere Logging-Konfigurationen definiert und aktiviert haben, können Sie diese Konfigurationen in Logging-Profile zusammenfassen.

Hinweis Hinweis

Sie können die Protokolle einrichtungsübergreifend definieren. Dafür müssen Sie Logging-Konfigurationen unterschiedlicher Einrichtungen in ein Logging-Profil zusammenfassen.

Die Logging-Konfiguration steuert die Attribute der Meldungen, das Logging-Profil steuert die Attribute des Protokolls.

Ende des Hinweises

Pro Logging-Profil entstehen Protokolle, die Sie über spezielle Auswertungsfunktionen einsehen können. Die Protokolle legt das System abhängig vom Protokolltyp entwender pro Benutzer oder pro Patient an.

Siehe Auswertung der protokollierten Meldungen

Protokolltyp Patientenbezogenes Protokoll

Pro Patient legt das System ein Protokoll an. Wenn eine Benutzeraktivität z. B. auf einen Klinischen Auftrag oder ein Dokument erfolgt, prüft das System, ob für diesen Patienten bereits ein aktives und gültiges Protokoll vorhanden ist und geht wie folgt vor:

  • Wenn bereits ein aktives gültiges Protokoll vorhanden ist, schreibt das System die Meldung in dieses Protokoll.

  • Wenn kein aktives gültiges Protokoll vorhanden ist, legt das System ein neues Protokoll mit den im Logging-Profil definierten Eigenschaften für diesen Patienten an. Das System schreibt die Meldung in dieses neu angelegte Protokoll.

Nutzen Sie den patientenbezogenen Protokolltyp vor allem, wenn Sie aus Sicht eines Patienten eine Auswertung erhalten möchten, um zu sehen, welche Benutzer auf Dokumente, Klinische Aufträge etc. dieses Patienten zugegriffen haben. Diese Einstellung eignet sich besonders zur Umsetzung eines Loggings für die Funktion Anzeigen.

Protokolltyp Benutzerbezogenes Protokoll

Pro Benutzer legt das System ein Protokoll an. Wenn eine Benutzeraktivität z. B. auf einen Klinischen Auftrag oder ein Dokument erfolgt, prüft das System, ob für diesen Benutzer bereits ein Protokoll vorhanden ist, welches aktiv und gültig ist.

  • Wenn bereits ein aktives gültiges Protokoll vorhanden ist, schreibt das System die neue Meldung in dieses Protokoll.

  • Wenn kein aktives gültiges Protokoll vorhanden ist, legt das System ein neues Protokoll mit den im Logging-Profil definierten Eigenschaften für diesen Benutzer an. Das System schreibt die Meldung in dieses neu angelegte Protokoll.

Nutzen Sie den benutzerbezogenen Protokolltyp vor allem, wenn Sie aus Sicht eines Benutzers eine Auswertung erhalten möchten, um zu sehen, welche Dokumente, Klinische Aufträge etc. ein bestimmter Benutzer eingesehen, verändert usw. hat. Diese Einstellung eignet sich besonders, wenn ein Benutzer oder ein Benutzerkreis gesondert beobachtet werden soll (z. B. nach der Zuteilung eines temporären Behandlungsauftrags).

Achtung Achtung

Jedem Logging-Profil müssen Sie einen Protokolltyp zuordnen. Diese Zuordnung können Sie im Nachhinein nicht mehr ändern.

Ende der Warnung.

Voraussetzungen

Sie haben die Grundeinstellungen für das Applikationslogging durchgeführt und Logging-Konfigurationen angelegt.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie im Einführungsleitfaden unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Klinisches System Navigationsschritt Anwendungsübergreifende Einstellungen Navigationsschritt Ereignismanagement Navigationsschritt Applikationslogging Navigationsschritt Applikationslogging einrichten Ende des Navigationspfads.

    Sie gelangen im Bild Loggingdefinitionen ändern (Transaktion N1ALDEF) in die Bearbeitung der Logging-Profile.

    Wenn Sie zuvor bereits im Bild Loggingdefinitionen ändern Logging-Konfigurationen bearbeitet haben, wählen Sie die Drucktaste Logging-Profile am oberen Ende des Navigationsbereiches, um in die Bearbeitung von Profilen zu gelangen.

  2. Markieren Sie im Navigationsbereich einen Protokolltyp (z. B. patientenbezogenes Protokoll) bzw. eine darunter angelegte Profilgruppe.

    Hinweis Hinweis

    Profilgruppen dienen zur übersichtlichen Strukturierung der Profile eines Protokolltyps im Navigationsbereich in der Einrichtungsfunktion für das Applikationslogging (Bild Loggingdefinition ändern).

    Ende des Hinweises

    Sie können zu einem Protokolltyp auch eine neue Profilgruppe anlegen, indem Sie den Protokolltyp markieren und in der Auswahlliste zu Profil anlegen Profil (Profil anlegen) die Funktion Gruppe anlegen wählen. Sie gelangen in das Dialogfenster Profilgruppe anlegen. Geben Sie die Bezeichnung der neuen Profilgruppe ein

  3. Wählen Sie Profil anlegen Profil (Profil anlegen).

    Sie gelangen in das Dialogfenster Profil anlegen.

    Den Protokolltyp belegt das System aufgrund der erfolgten Markierung im Navitationsbereich vor.

  4. Geben Sie die erforderlichen Daten wie z. B. die Profil-ID ein und wählen Sie Weiter (Weiter).

    Logging-Profile müssen Sie mit einer Profil-ID versehen, um sie unterscheiden zu können. Der Profilname bezeichnet das Logging-Profil näher.

  5. Geben Sie im Arbeitsbereich auf der Registerkarte Allgemein die erforderlichen Daten für das neue Logging-Profil wie beispielsweise die Gültigkeit des Profils ein.

    Sie können auf dieser Registerkarte auch festlegen wann erstellte Protokolle verfallen. Versehen Sie dazu ein Protokoll beim Anlegen mit einem Ablaufdatum. Dadurch können Sie Protokolle automatisch nach dem Ablauf dieser Zeit abschließen und periodisch archivieren oder löschen. Geben Sie einen relativen Zeitabstand in Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren nach Erstellung eines Protokolls an.

    Darüber hinaus können Sie ein Logging-Profil eingeschränkt für bestimmte Benutzer/Rolle oder eine bestimmte Menge an Benutzern/Rollen aktivieren.

    Hinweis Hinweis

    Beachten Sie, dass auch Ereignisse, die durch Aktionen vom System (im Hintergrund) ausgelöst wurden, mitprotokolliert werden. Wenn Sie diese Ereignisse nicht protokollieren wollen, müssen Sie den Benutzer, mit welchem der Hintergrundprozess gestartet wird, aus dem Logging-Profil ausschließen.

    Ende des Hinweises
  6. Ordnen Sie dem Logging-Profil auf der Registerkarte Logging-Konfigurationen im Arbeitsbereich die zuvor definierten Logging-Konfigurationen zu.

    Wählen Sie Konfigurationen
hinzufügen (Konfigurationen hinzufügen), um dem Profil Konfigurationen zuzuordnen. Sie gelangen in das Dialogfenster Konfigurationen hinzufügen. Markieren Sie die Konfiguration und wählen Sie Weiter (Weiter) .

    Wenn Sie eine bereits zugeordnete Konfiguration aus dem Profil entfernen wollen, wählen Sie Konfigurationen entfernen (Konfigurationen entfernen).

  7. Wählen Sie Prüfen (Prüfen) bzw. sichern Sie das Profil.

  8. Wählen Sie Profil aktivieren (Profil aktivieren), um das Profil aktiv zu setzen und es somit für das Applikationslogging zu verwenden.

Beispiel

Für ein Anzeigelogging legen Sie für jede Logging-Applikation jeweils eine Logging-Konfiguration an, in der die Anzeigeereignisse aktiviert sind. Diese unterschiedlichen Konfigurationen sammeln Sie in einem Logging-Profil, welches Sie beispielsweise "Anzeige-Log" benennen.