Dokumentation zur VorgehensweiseLogging-Konfiguration einrichten

 

Nachdem Sie die Grundeinstellungen für das Applikationslogging festgelegt haben, können Sie das Einrichten von Logging-Konfigurationen vornehmen.

Logging-Konfigurationen spezifizieren die Bedingungen, unter welchen eine Aktivität zu einem Objekt der elektronischen Patientenakte (Krankengeschichte) im Rahmen des Applikationsloggings protokolliert wird.

Nur eine aktive Konfiguration in einem aktiven Logging-Profil führt zum Logging der Aktivitäten. Die Logging-Konfiguration ist meist eine Kombination aus Applikationsereignissen und Filterbedingungen bezogen auf die Logging-Applikation.

Beispiel Beispiel

Logging-Applikation Klinische Aufträge:

  • Ereignis: Angezeigt

  • Filter: Auftragstyp Urologische OP

Ende des Beispiels.

Wenn Sie neue Logging-Konfigurationen anlegen, müssen Sie eine Einrichtung eingeben. Somit können Sie bei diesen einrichtungsbezogenen Konfigurationen gezielt applikationsbezogenes Customizing berücksichtigen.

Pro Logging-Applikation können Sie anwendungsspezifische Ereignisse aktivieren und entsprechende Filterkriterien definieren. Über Problemklassen und Detaillierungsgrade können Sie eine Struktur in ein Protokoll des Applikationsloggings bringen.

Hinweis Hinweis

Eine Logging-Konfiguration können Sie in einem oder mehreren Logging-Profilen verwenden.

Ende des Hinweises

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie im Einführungsleitfaden unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Klinisches System Navigationsschritt Anwendungsübergreifende Einstellungen Navigationsschritt Ereignismanagement Navigationsschritt Applikationslogging Navigationsschritt Applikationslogging einrichten Ende des Navigationspfads.

    Sie gelangen in das Bild Loggingdefinitionen ändern (Transaktion N1ALDEF).

  2. Wählen Sie die Drucktaste Logging-Konfigurationen am unteren Ende des Navigationsbereiches, um in die Bearbeitung von Konfigurationen zu gelangen.

  3. Markieren Sie im Navigationsbereich eine Logging-Applikation (z. B. Klinischer Auftrag) bzw. eine darunter angelegte Konfigurationsgruppe.

    Hinweis Hinweis

    Konfigurationsgruppen dienen zur übersichtlichen Strukturierung der Logging-Konfigurationen einer Applikation im Navigationsbereich in der Einrichtungsfunktion für das Applikationslogging (Bild Loggingdefinition ändern).

    Ende des Hinweises

    Sie können zu einer Logging-Applikation auch eine neue Konfigurationsgruppe anlegen, indem Sie die Logging-Applikation markieren und in der Auswahlliste zu Konfiguration
anlegen Konfiguration (Konfiguration anlegen) die Funktion Gruppe anlegen wählen. Sie gelangen in das Dialogfenster Konfigurationsgruppe anlegen. Geben Sie die Bezeichnung der neuen Konfigurationsgruppe ein.

  4. Wählen Sie Konfiguration anlegen Konfiguration (Konfiguration anlegen).

    Sie gelangen in das Dialogfenster Konfiguration anlegen.

  5. Geben Sie die erforderlichen Daten wie z. B. Einrichtung und Bezeichnung der Konfiguration ein und wählen Sie Weiter (Weiter).

  6. Geben Sie im Arbeitsbereich die erforderlichen Daten für die neue Logging-Konfiguration ein.

    Mit der Problemklasse können Sie Meldungen je nach Wichtigkeit gruppieren. Mit dem Detaillierungsgrad können Sie Meldung zu Ereignissen mit einem bestimmten Detaillierungslevel ausstatten.

    Die durch das jeweilige Ereignis (z. B. Dokument drucken) ausgelösten Meldungen, werden mit dieser Problemklasse und diesem Detaillierungsgrad versehen, damit Sie bei der Auswertung einer großen Anzahl von Meldungen, die für Sie wichtigen Meldungen rasch finden können (filtern, sortieren usw.).

    Im Gruppenrahmen Filterwerte können Sie Filter für die Protokollierung der Ereignisse setzen.

    Beispiel Beispiel

    Das System soll nur Ereignisse bezogen auf Klinische Aufträge protokollieren, die an einen bestimmten Adressaten gerichtet werden.

    Ende des Beispiels.
  7. Wählen Sie Prüfen (Prüfen) bzw. sichern Sie die Konfiguration.

  8. Wählen Sie Konfiguration aktivieren (Konfiguration aktivieren), um die Konfiguration aktiv zu setzen und sie somit für das Applikationslogging zu verwenden.

Beispiel

Sie wollen im Rahmen des Applikationsloggings protokkolieren wann und von welchem Benutzer bestimmte Befunde (parametriertes Dokument) geändert wurden, die einen bestimmten verantwortlichen Mitarbeiter zugeordnet haben.