Freigabe der Chirurgischen Dokumentation
Die Chirurgische Dokumentation (ChirDoku) kann freigegeben werden, wenn alle Prozeduren, Diagnosen und Teammitglieder erfasst sind.
Bei der Freigabe werden u.a. alle angeforderten OP-Leistungen quittiert und Leistungsgruppen aufgelöst. Bei entsprechendem Customizing generiert das System aus den Prozeduren zusätzlich im Hintergrund IS-H-Hauskatalog-Leistungen. Wenn möglich, schlägt das System die Übernahme fehlender Zeitangaben zum OP-Team aus der OP-Zeitenerfassung vor.
Eine freigegebene ChirDoku kann und soll nicht mehr geändert werden. Sie wird nur noch im Anzeigemodus präsentiert.
Prozeduren oder Diagnosen, die nach der Freigabe über die ISH-Funktion OP Ändern
(NP38
) zusätzlich erfasst werden, können nicht mehr mit i.s.h.med synchronisiert werden und werden daher in der freigegebenen ChirDoku zur OP nicht
angezeigt. Weitere Erläuterungen dazu finden Sie im Abschnitt Synchronisation von OP-Daten mit IS-H.
Bei der Freigabe der ChirDoku können zugeordnete Dokumente automatisch mit freigegeben werden. Voraussetzung: Im Dokumentprofil der erbringenden OE enthält I
(Interne
Kodierung)
ein C für Chirurgische Dokumentation
.
Um in Ausnahmefällen OP-Daten trotz freigegebener ChirDoku ändern zu können, besteht die Möglichkeit, für einen festen Zeitraum von sieben Tagen, beginnend mit dem Datum der Freigabe, fehlende Daten nachzuerfassen, Daten zu korrigieren oder Daten mit IS-H zu synchronisieren.
Ein Dialogfenster weist bei Aufruf der ChirDoku darauf hin, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt die ChirDoku bereits freigegeben hat. Gleichzeitig fragt das System, ob eine Nacherfassung erfolgen soll.
Wenn Sie Prozeduren in der Nacherfassung löschen, für die bei der Freigabe im Hintergrund ISH-Hauskatalog-Leistungen generiert wurden, fordert das System Sie auf, die generierten Leistungen in ISH ebenfalls zu löschen. Die Löschung der Prozedur können Sie an dieser Stelle abbrechen.
Nach Ablauf der Frist wird bei Aufruf der ChirDoku in der Meldungszeile angezeigt, welcher Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt die ChirDoku freigegeben oder zuletzt nachträglich korrigiert hat.
Für besonders autorisierte Mitarbeiter wie z.B. Oberärzte oder Medzincontroller besteht durch eine zusätzliche Berechtigung die Möglichkeit, über den genannten Zeitraum von sieben Tagen hinaus Korrekturen an der ChirDoku vorzunehmen.
Für diese Nacherfassung oder Änderung einer freigegebenen ChirDoku ist eine besondere Berechtigung erforderlich:
Berechtigungsobjekt N_2MEDOK
mit den Attributen
Aktivität
= "C8"
Ident des Dokumenttyps
= "$CHIRDOKU"
Einrichtung
Dokumentierende OrgEinheit
Hinweis
Vergeben Sie diese Berechtigung nur in Ausnahmefällen, um sicherzustellen, dass eine bereits freigegebene Chirurgische Dokumentation in der Regel nicht nachträglich verändert wird.