Leistungsspektrum
Für jede Organisationseinheit läßt sich in definiert, welche Leistungen von ihr bearbeitet werden können. Dadurch läßt sich die Auswahl von Leistungen genau auf das Leistungsspektrum dieser org. Einheit eingeschränken.
Das Feld Erscheinungsperiode
steuert durch Angabe eines Zeitintervalls, wie lange eine bereits erbrachte Leistung über Fallgrenzen hinaus im System angezeigt bzw. für Folgeaktionen berücksichtigt werden soll.
Zu jeder Leistung im Spektrum kann in BauEinh
ein Raumvorschlag hinterlegt werden. Dies ist der Behandlungsraum der betreffenden Org.Einheit, in dem die Leistung erbracht werden soll. Dieser Raumvorschlag wird beim Anlegen einer Bewegung für diese Leistung in
IS-H*MED als Vorschlagswert eingetragen. Ergeben sich mehrere Leistungen und mehrere Raumvorschläge, so wird der erste als Vorschlagswert übernommen.
Das Kennzeichen E
steuert die Leistungsstatusänderung beim Erfassen von Material oder involvierten Mitarbeiten zu Leistungen im Status 'bestätigt angefordert' oder 'disponiert':
' ': Fehlermeldung, daß Leistungsstatusänderung nicht möglich ist. Die Verarbeitung wird abgebrochen.
'1': Der Leistungsstatus wird automatisch auf erbracht gesetzt.
'2': Es erscheint ein Popup, ob die Leistung auf erbracht gesetzt werden soll, oder ob die Verarbeitung abgebrochen werden soll.
Alle Leistungen im Leistungsspektrum müssen aus dem Hauskatalog ( Grundtarif) stammen.
Von einer org. Einheit können nur solche Leistungen bearbeitet werden, die sich in Ihrem Leistungsspektrum befinden.
In der Leistungserfassung und in der Anordnung prä,- post,- und intraoperativer Maßnahmen können abhängig von Leistung und dokumentierender Organisationseinheit Vormarkierungen in der Hitliste und Vorschlagsmengen definiert werden. Dies soll in erster Linie zur Dialogoptimierung und zur Sicherung vollständiger Leistungsdokumentation dienen. Bei sehr umfangreichen Leistungsgruppen (viele untergeordnete Leistungen) kann eine sinnvoll gewählte Vormarkierung den Erfassungsaufwand stark reduzieren.
Eine Vormarkierung einer Gruppenleistung ist eine Submenge der Gruppe, die in Zusammenhang mit einer Aktion und einer OE in den Erfassungsdialogen berücksichtigt werden kann.
Die Vormarkierung wird in Zusammenhang mit dem Leistungsspektrum definiert. In der Transaktion zur Definition des Leistungsspektrums befinden sich die Funktionen:
Test Erbringen/Freigeben
Test präoperativ anordnen
Test intraoperativ anordnen
Test postoperativ anordnen
Wird eine Gruppenleistung selektiert und anschließend in eine der Funktionen verzweigt, so erscheint die Leistungshitliste für diese Gruppenleistung. Werden in dieser Hitliste Leistungen markiert und Speichern gedrückt, so wird diese Markierungskombination bei dieser OE (OE, für die das Leistungsspektrum definiert wird) als Standardmarkierung gespeichert.
Es kann auch eine "Standardleistungsmenge" eingegeben werden, die dann ebenfalls in den Dialogen berücksichtigt wird.
Überdies kann die Hitliste getestet werden, die aus dem Leistungsspektrum resultiert, indem man die Funktion "Test Hitliste" verwendet. Diese Funktion soll die Definition der Hitliste erleichtert werden, da man im Leistungsspektrum die Prioritäten umsortiert und gleich die zu testende Liste aufrufen kann.
Hinweis
Wie Sie die Vormarkierung in den Leistungserfassungsdialogen berücksichtigen lesen Sie bitte im Kapitel "Dokumentation der Leistungserbringung.