Vorschlag für die Ausgabemenge bei Mitgabe/Rezeptdruck
Mit der Funktion Vorschlag Ausgabemenge
können Sie sich für die Mitgabe oder den Rezeptdruck die Ausgabemenge alternativer Arzneimittel mit abweichender Packungsgröße bzw. Dosisstärke vom System vorschlagen lassen. Diese Funktion steht Ihnen in der komprimierten
Ansicht der Verordnung zur Verfügung.
Hinweis
Für Verordnungen mit dem Verwendungszweck Verabreichung
steht diese Funktion nicht zur Verfügung.
Das System zeigt die Arzneimittel, die alternativ verwendet werden können und deren vorgeschlagene Ausgabemenge aufgrund der abweichenden Dosisstärke. Dabei berücksichtigt das System folgende Regeln:
Die Dimension der Basiseinheit der Arzneimittel muss übereinstimmen.
Bei Arzneimitteln deren Dosiseinheit keiner Dimension zugeordnet ist (z.B. Tablette) können Sie eine Ersetzung in ein Arzneimittel, deren Dosiseinheit ebenfalls keiner Dimension zugeordnet ist (z. B. Kapsel) durchführen.
Die Wirkstoffzusammensetzung der Arzneimittel muss übereinstimmen.
Die Arzneimittelkategorie der Arzneimittel muss übereinstimmen.
Das alternative Arzneimittel muss im Arzneimittelhauskatalog den Status „Aktiv“ haben, d. h. es muss verordnet werden können und es muss für den gewählten Verwendungszweck geeignet sein.
Hinweis
Die Selektion der vorgeschlagenen alternativen Ausgabemengen können Sie mit der Methode SEARCH_OTHER_PKGSIZE
des Business Add-Ins ISHMED_ME_DRUG_SUBST
kundenspezifisch verändern.
Sie können diese Funktion nur unter folgenden Vorraussetzungen verwenden:
die Verordnung darf höchstens im Status Gespeichert sein
zu dieser Verordnung dürfen noch keine Ereignisse vorhanden sein
alle Informationen zur Berechnung der Gesamtdosis (Zyklus, Verordnungsdauer, Einzeldosis) müssen in der Verordnung erfasst sein
Das System zeigt im Dialogfenster Vorschlag Ausgabemenge
das ursprüngliche Arzneimittel der Verordnung (erste Zeile) und die alternativen Arzneimittel für die Substitution an.
Die angezeigten Felder können Sie wählen und als Layout speichern.
Sie können ein alternatives Arzneimittel wählen und in die Verordnung übernehmen. Das System ersetzt das ursprüngliche Arzneimittel in der Verordnung mit dem gewählten alternativen Arzneimittel.
Hinweis
Beachten Sie, dass der Vorschlagsdialog für die Ausgabemenge eines alternativen Arzneimittels immer von der Menge 1 ausgeht. D.h. der Vorschlagsdialog berücksichtigt zuvor im Verordnungsdialog erhöhte Ausgabemengen nicht, damit Sie die zu erwartenden Wiederholereignisse besser vergleichen können.
Der Vorschlagsdialog zeigt wie lange es dauert bis die jeweilige Packung verbraucht ist. Damit steht Ihnen ein Vergleich mit der Verordnungsdauer zur Verfügung.
Wenn Sie im Vorschlagsdialog ein alternatives Arzneimittel auswählen, passt das System die Dosis abhängig vom Verhältnis der Dosisstärken der Arzneimittel zueinander an. Die restlichen Attribute der Verordnung (Zyklus, Verordnungsdauer) bleiben bestehen.
Sie verordnen ein Arzneimittel A mit Dosisstärke 500 mg. Als Alternative bietet das System ein vergleichbares Arzneimittel B mit Dosisstärke 250 mg an. Wenn Sie dieses Arzneimittel B auswählen, ersetzt das System die von Ihnen zuvor gewählte Dosis z. B. 1 Tablette des Arzneimittels A durch die entsprechend zu substituierende Dosis. D. h. in diesem Fall trägt das System als Einzeldosis 2 Tabletten des Arzneimittels B in die Verordnung ein.