Methodenwechsel

Verwendung

Mit einem Methodenwechsel bildet das System den Wechsel der Einbeziehungsart für eine Konsolidierungseinheit ab.

Voraussetzungen

Sie haben für die Beteiligungseinheit im betroffenen Konsolidierungskreis in der Methodenzuordnung einen Methodenwechsel eingetragen.

Das Kennzeichen Wechsel zu Beginn der Periode ist wesentlich für die Vorgangsreihenfolge:

  • Bei Wechsel zum Periodenbeginn ist der Methodenwechsel der erste Vorgang für die Beteiligungseinheit. Anschließend werden die in der Wechselperiode erfassten wie auch die vom System intern abgeleiteten Vorgänge bereits gemäß der neuen Einbeziehungsart ausgeführt.

  • Bei Wechsel zum Periodenende werden zunächst alle in der Wechselperiode erfassten wie auch die vom System intern abgeleiteten Vorgänge noch gemäß der alten Einbeziehungsart ausgeführt. Als letzter Vorgang für die Beteiligungseinheit in der Wechselperiode folgt dann der Methodenwechsel.

Funktionsumfang

Der vom Methodenwechsel erzeugte Beleg besteht aus zwei Teilen. Zuerst werden alle in früheren Vorgängen von der Kapitalkonsolidierung erzeugten Summensätze in der Bilanz zurückgenommen. Anschließend werden die historischen Summensätze mittels einer internen Zugangslogik an die neue Einbeziehungsart angepasst. Diese Logik macht Gebrauch von den universellen statistischen Positionen.

Geschützte Positionen (z.B. Bilanzgewinn) behandelt das System gesondert, indem es die Effekte, die zuvor auf den geschützten Positionen gebucht worden sind, auf der speziellen Position Jahresüberschuss Methodenwechsel ausweist.

Da die statistischen Positionen bereits unabhängig von der Einbeziehungsart gebucht wurden, erzeugt der Methodenwechsel nur Buchungen in der Bilanz. Er nimmt keine Änderungen in der GuV oder an statistischen Positionen vor.

Ein Methodenwechsel mit Änderung der Behandlung von Zugängen wird vom System nicht unterstützt.

Siehe auch:

Wechsel der Einbeziehungsart (Methodenwechsel) im Zusammenhang mit der Vorbereitung für Konsolidierungskreisänderungen.