FunktionsdokumentationSystemnutzung

 

Mit diesen Einstellungen bestimmen Sie die Nutzung der Kapitalkonsolidierung.

Das für die Kapitalkonsolidierung erforderliche Customizing ist davon abhängig, welche Funktionen der Kapitalkonsolidierung Sie nutzen wollen.

In der Systemnutzung nehmen Sie die Einstellungen zur Nutzung der Kapitalkonsolidierung vor. Entsprechend Ihren Einstellungen werden Ihnen in den nachfolgenden Customizingschritten diejenigen Einstellmöglichkeiten zur Pflege angeboten, die für Ihre Kapitalkonsolidierung sinnvoll sind.

Voraussetzungen

Sie haben die Kapitalkonsolidierung im Konsolidierungsgebiet aktiviert.

Die Kapitalkonsolidierung benötigt spezielle Datenströme und Rollendefinitionen.

  • In der Datenbasis haben Sie die Datenströme für Goodwill, Vorgangsnummern und Vorgangsreihenfolge generiert.

  • In der Datenbasis haben Sie die Rollen Partnereinheit und Beteiligungseinheit angelegt.

  • Im BI Business-Content haben Sie die InfoObjects Vorgangsnummern, Vorgang und Meldeumfang für Equity-Konsolidierung aktiviert.

Aktivitäten

Einbeziehungsarten

Wählen Sie die Einbeziehungsarten aus, mit denen eine oder mehrere der Konsolidierungseinheiten in die Kapitalkonsolidierung einbezogen werden.

Empfehlung Empfehlung

Die universellen statistischen Positionen für die Equity-Konsolidierung werden nur dann bebucht, wenn die Equity-Konsolidierung in der Systemnutzung aktiviert ist. Wenn Sie die Nutzung der Equity-Konsolidierung für einen späteren Zeitpunkt planen, so sollten Sie diese daher bereits von Beginn an in der Systemnutzung aktivieren, damit das System bei einem späteren Methodenwechsel die notwendigen statistischen Information vorfindet.

Ende der Empfehlung.
Globale Einstellungen

In den Globalen Einstellungen bestimmen Sie, welche der folgenden Funktionen aktiv sein sollen: Gewinnverwendung, Altdatenübernahme, Verprobung Beteiligung gegen Kapital, Statistische Positionen anzeigen. Außerdem legen Sie dort in Abhängigkeit von der Konsolidierungsversion fest, wie der Goodwill in Abgängen reduziert werden soll: entweder anteilsproportional oder vollständig bzw. überhaupt nicht.

Wenn Sie die Business Function FIN_ACC_GC_ASTHFS aktiviert haben, können Sie festlegen, ob die Funktion Verprobung Beteiligung gegen Kapital im Fehlerfall eine Fehlermeldung oder eine Warnmeldung anzeigt.

Wenn Sie die Kapitalkonsolidierung ausführen, werden die statistischen Positionen im Protokoll zunächst angezeigt oder ausgeblendet, je nachdem, welche Festlegung Sie in der Systemnutzung getroffen haben. Wenn Sie die Business Function FIN_ACC_GC_ASTHFS aktiviert haben, können Sie die statistischen Positionen dann in der Protokollanzeige für die aktuell ausgeführte Maßnahme aus- bzw. einblenden. Diese Funktionalität ist auch für die Anzeige der gespeicherten Protokolle der Kapitalkonsolidierung verfügbar.

Weitere Einstellungen

Unter Weitere Einstellungen wählen Sie aus, ob bzw. wie das System Goodwill, negativen Goodwill und negatives Eigenkapital behandeln soll. Sie können für die Behandlung des Goodwill bzw. negativen Goodwill mehrere Behandlungsarten auswählen:

  • Außerplanmäßige Abschreibung: Es findet keine planmäßige Abschreibung statt; jedoch berücksichtigt das System erfolgswirksam die vom Benutzer in einem Goodwilleintrag hinterlegten Werte für die außerplanmäßige Abschreibung.

  • Planmäßige Abschreibung: Gemäß der Einstellungen für die Laufzeit des Goodwill nimmt das System eine planmäßige Abschreibung vor; zusätzlich berücksichtigt das System benutzerdefinierte Werte für eine außerplanmäßige Abschreibung. Das System erzeugt erfolgswirksame Buchungen für die Goodwillabschreibung.

  • Direkte Abschreibung: Der Goodwill wird zum Zeitpunkt der Aufdeckung vollständig und erfolgswirksam abgeschrieben.

  • Direkte Verrechnung: Der Goodwill wird zum Zeitpunkt der Aufdeckung vollständig und erfolgsneutral verrechnet.

  • Ratierliche Verrechnung: Gemäß der Einstellungen für die Laufzeit des Goodwill nimmt das System eine planmäßige Verrechnung vor; zusätzlich berücksichtigt das System benutzerdefinierte Werte für eine außerplanmäßige Verrechnung. Das System erzeugt erfolgsneutrale Buchungen für die Goodwillverrechnung.

Legen Sie für jede der ausgewählten Behandlungsarten fest, wie das System verfahren soll:

  • Global: Diese Option wählen Sie, wenn die Einstellungen für alle Konsolidierungseinheiten einheitlich sein sollen. In diesem Fall pflegen Sie die Einstellungen zu Goodwill global und Negatives Eigenkapital global.

  • Mit Ausnahmen: Diese Option wählen Sie, wenn die Einstellungen grundsätzlich für die Konsolidierungseinheiten einheitlich sein sollen, aber für einzelne Konsolidierungseinheiten abweichen.

    In diesem Fall nehmen Sie die Einstellungen zuerst global vor (siehe oben). Bei der späteren Definition der Methoden können Sie zusätzlich die Einstellungen auf Methodenebene vornehmen. Über die Zuordnung der Methoden zu den Konsolidierungseinheiten können Sie steuern, für welche Konsolidierungseinheiten die Ausnahmen gelten sollen.

    Die globalen Einstellungen kommen immer dann zur Anwendung, wenn keine Ausnahme auf Methodenebene vorliegt.

  • Pro Methode: Diese Option wählen Sie, wenn die Einstellungen stets auf Methodenebene vorgenommen werden sollen. Über die Zuordnung der Methoden zu den Konsolidierungseinheiten können Sie steuern, welche Einstellungen bei den verschiedenen Konsolidierungseinheiten gelten sollen.