FunktionsdokumentationKundenspezifische Anpassungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten

 

Im folgenden finden Sie eine Übersicht der kundenspezifischen Anpassungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten im System des SAP Patient Management (IS-H). Beachten Sie, dass für die Implementierung der Erweiterungen ABAP-Kenntnisse notwendig sind.

Funktionsumfang

Für die kundenspezifischen Anpassungen und Erweiterungen gibt es im IS-H-System folgende technischen Möglichkeiten:

Technik der Erweiterung

Weitere Informationen

Business Add-Ins (BAdIs)

Wenn für das BAdI Default-Coding (von SAP festgelegte Standardvorgehensweise) vorhanden ist, achten Sie auf Folgendes: Beim Implementieren des BAdIs wird dieses Default-Coding von Ihnen überschrieben. Gegebenenfalls können Sie das Default-Coding in Ihrer Implementierung übernehmen.

Ab SAP NetWeaver 2004s steht für BAdIs das Erweiterungskonzept der ABAP Workbench (Enhancement Framework) zur Verfügung. Beachten Sie, dass es im IS-H neben den klassischen BAdIs auch BAdIs gibt, die das Enhancement Framework nutzen.

Weitere Informationen finden Sie in der SAP-Bibliothek unter Klassische BAdIs und unter Enhancement Framework.

Customer-Exits (Transaktion SMOD)

Wenn für den Customer-Exit von SAP ausgeliefertes Beispiel-Coding zur Verfügung steht, finden Sie dies bei der Implementierung unter Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Beispielcoding Ende des Navigationspfads. Das Beispielcoding können Sie mit Copy&Paste übernehmen.

User-Exits aus dem Customizing: Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Grundeinstellungen Navigationsschritt Konfiguration/Systeme/Ereignisse Navigationsschritt User-Exits SAP anzeigen Ende des Navigationspfads

Zur Implementierung der IS-H-User-Exits kopieren Sie den von SAP ausgelieferten Funktionsbaustein in eine kundeneigene Funktionsgruppe. Den Namen des von SAP ausgelieferten Funktionsbausteins entnehmen Sie der von SAP ausgelieferten Tabelle, die Sie unter dem links angegebenen Pfad im Customizing finden können.

Nach dem Kopieren können Sie das vorhandene Coding verändern. Beachten Sie, dass Sie die Schnittstelle Ihres kundeneigenen Funktionsbausteins nicht verändern dürfen.

Tragen Sie abschließend den von Ihnen gewählten Funktionsbausteinnamen in die Kundentabelle ein. Diese erreichen Sie im Customizing über Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Grundeinstellungen Navigationsschritt Konfiguration/Systeme/Ereignisse Navigationsschritt User-Exits Kunde konfigurieren Ende des Navigationspfads.

Erweiterungen aus weiteren Customizing-Aktivitäten, für die ABAP-Kenntnisse erforderlich sind, d. h. die Sie nicht direkt durch Tabellenpflege durchführen können

Die Technik der Anpassungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten hat sich permanent weiterentwickelt. Beachten Sie, dass jede Erweiterung von SAP genau in jeweils einer der oben genannten Techniken festgelegt ist. Wenn Sie die Anpassungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten nutzen möchten, können Sie den nachfolgenden Aufstellungen entnehmen, in welcher Technik Sie die jeweilige Erweiterung implementieren müssen.

Die kundenspezifischen Anpassungs- bzw. Erweiterungsmöglichkeiten umfassen im IS-H-System folgende Anwendungsbereiche:

Weitere Informationen

Customer-Exit