Verwendung von Fallstatus
Der Fallstatus der Medizinischen Basisdokumentation unterstützt Sie im Rahmen der Statusverwaltung Medizinische Basisdokumentation bei dem Workflow der Medizinischen Dokumentation eines Falles.
Beispiel
Durch das Setzen eines Fallstatus können Sie z.B. dem Mitarbeiter in der Patientenabrechnung mitteilen, dass die Medizinische Basisdokumentation abgeschlossen ist und er den Fall daher abrechnen kann.
Weitere Informationen finden Sie unter Statusverwaltung Medizinische Basisdokumentation.
Im Klinischen Arbeitsplatz können Sie über den Sichttyp Medizincontrolling Arbeitslisten über Fälle einrichten, deren Fallstatus z.B. "in Bearbeitung", "zu prüfen" oder "abgeschlossen" ist.
Darüber hinaus steht Ihnen im Klinischen Arbeitsplatz die Funktion Status Med. Doku setzen
zu Verfügung. Mit dieser Funktion können Sie für alle markierten Fälle einen neuen Fallstatus bzw. Fachabteilungsstatus setzen.
Weitere Informationen finden Sie unter Sichttyp Medizincontrolling
Die Ereignisauslösung für die Workflow-Anbindung ist integriert; das System löst die entsprechenden Ereignisse des Objekttyps BUS2097 (PatientCase) aus.
Sie können über den Fallstatus die Abrechnung eines Falles verhindern. Wenn der abzurechnende Fall einen Anwenderstatus besitzt, der den Vorgang Abrechnung
verbietet, dann erhalten Sie während der Abrechnung die Meldung N6 485 Der Vorgang "Fall
abrechnen" ist nicht vorgesehen
. Während einer Echtabrechnung erhalten Sie diese Meldung als Fehlermeldung und das System bricht die Abrechnung ab. Im Rahmen der Testabrechnung können Sie diese Meldung analog zu der Meldung N8 367 in der Nachrichtensteuerung einstellen. Bei einer Testabrechnung
gibt das System eine Warnung aus.
Das Systemverhalten können Sie ändern, indem Sie im Einführungsleitfaden Krankenhaus
unter den entsprechenden Eintrag für diese Meldung (Funktion
A000, AGeb
N6, Nachricht
485, Voreingestellter Typ
W) pflegen.
Sie können die Selektion von Fällen durch den Fallstatus der Medizinischen Basisdokumentation an folgenden Stellen einschränken:
über den Sichttyp Medizincontrolling
Weitere Informationen finden Sie unter Medizincontrolling-Arbeitsplatz.
über den Report für das Gruppieren mehrerer Fälle (RNUDRG0A
)
Um den Fallstatus einsetzen zu können, müssen Sie die IMG-Aktivitäten im Einführungsleitfaden
unter durchgeführt haben.
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation der einzelnen Customizing-Aktivitäten.
Im Rahmen der Statusverwaltung Medizinische Basisdokumentation können Sie im Customizing eigene Statusschemata mit einer beliebigen Anzahl von Fallstatus definieren. Diese können Sie frei benennen und sie können eine eigene Reihenfolge festlegen.
Jedem Fallstatus ordnen Sie im Customizing eine Ordnungsnummer zu. Mit der Ordnungsnummer legen Sie eine Reihenfolge für die Fallstatus fest. Es kann immer nur ein Status mit einer Ordnungsnummer aktiv sein. Wenn Sie einen anderen Fallstatus für einen Fall setzen, löscht das System automatisch den alten Fallstatus.
Sie können im Customizing Abhängigkeiten zwischen dem Fallstatus und dem Fachabteilungsstatus der Medizinischen Basisdokumentation definieren, z.B. können Sie festlegen, dass das System den Fallstatus auf "zu prüfen" setzt, wenn alle Fachabteilungsstatus im Status "abgeschlossen" sind.
Über das Business Add-In (BAdI) IS-H: Konsistenzprüfungen der Medizinischen Dokumentation
(ISH_MD_PROOF
) können Sie Plausibilitätsprüfungen für das Setzen des Fallstatus durchführen. Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation
des BAdI im Einführungsleitfaden
unter .
Sie können die Status in folgenden Transaktionen ändern (jeweils ausgehend vom Bild SAP Easy Access
):
(Transaktionscode NP61
)
(Transaktionscode NP37
)
(Transaktionscode NP47
)
(Transaktionscode NPDRG2
)
Subscreen Status Medizinische Basisdokumentation
im Clinical Process Builder
(Transaktionscode NV2000
)
Klinischer Arbeitsplatz (Transaktionscode NWP1
)