ObjektdokumentationSubscreen Falldaten

 

Bildbereich, in dem Sie fallbezogene Daten hinterlegen können. Beachten Sie, dass einige Felder nur in bestimmten Landesversionen des IS-H-Systems enthalten sind.

 

Im Subscreen Falldaten können Sie u.a. die folgenden Daten hinterlegen.

  • Beginn- und Endedatum des Falles

    Sie können in diesen Feldern Beginn- und Endedatum des Falles angeben. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass vor dem Beginn und nach dem Ende des Falles keine weiteren Bewegungen mehr angelegt werden können. Das Bewegungsdatum von bereits vorhandenen Bewegungen können Sie nicht vor das Beginndatum bzw. nach dem Endedatum legen.

    Für ambulante Fälle gilt ferner folgendes:

    Für KV-relevante Fälle (s. u.) schlägt das System als Beginndatum automatisch das Beginndatum des Quartals vor, in dem der erste ambulante Besuch des Falles liegt. Als Endedatum des Falles schlägt das System das Endedatum des Quartals vor.

    Für ambulante Fälle, die nicht als KV-relevant gekennzeichnet sind, können Sie über Quartal vorschlagen (Quartal vorschlagen) den Beginn und das Ende des Quartals als Beginn- und Endedatum für den Fall vorschlagen lassen.

    Diese Daten können Sie ändern.

  • Fachrichtung (Landesversion Singapur)

    Die Wertehilfe für das Feld Fachrichtung bezieht sich auf den ausgewählten Fall: Das System schlägt nur die Fachrichtungen vor, in denen der Patient während des aktuellen Falles Aufenthalte hatte. Die Vorschlagsliste der Fachrichtungen ist chronologisch sortiert, d.h. die Fachrichtung der letzten Bewegung steht an oberster Stelle in der Liste. Wurde für den aktuellen Fall jedoch noch keine Zuordnung zu einer Fachrichtung erfasst, so schlägt das System alle Fachrichtungen der Einrichtung vor.

  • Einzugsgebiet

    Wenn Sie das Einzugsgebiet bei der Bearbeitung der Patientenstammdaten gepflegt haben, übernimmt das System das Einzugsgebiet in dieses Feld, wenn Sie die Falldaten im Rahmen einer Bewegungsbearbeitung sichern.

    Wenn Sie das Einzugsgebiet in den Patientenstammdaten nicht hinterlegt haben oder es dort nachträglich hinterlegen, übernimmt das System das Einzugsgebiet nicht automatisch in die Falldaten. In diesem Fall müssen Sie das Einzugsgebiet hier nachpflegen.

    Hinweis Hinweis

    Wenn Sie die Einzugsgebiete für eine Vielzahl von Fällen nachträglich pflegen möchten, steht Ihnen dafür das Hilfsprogramm RNUTEINZ zur Verfügung. Es übernimmt die Einzugsgebiete aus den Patientenstammdaten automatisch in die Falldaten. Die Pflege der Einzugsgebiete ist in Deutschland wichtig für die korrekte Erstellung der Einzugsgebietestatistik.

    Ende des Hinweises

    Hinweis Hinweis

    Bei der Suchfunktion für das Einzugsgebiet über die Wertehilfe steht Ihnen der mandantenweite, zeitunabhängige Systemparameter EZG_OTT im Customizing des IS-H zur Verfügung. Wenn Sie das Kennzeichen in diesem Parameter setzen, übernimmt das System den angegebenen Ortsteil aus den Adressfeldern in das entsprechende Suchfeld.

    Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden Krankenhaus unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Grundeinstellungen Navigationsschritt Systemparameter Navigationsschritt Parameter Mandant zeitunabhängig pflegen Navigationsschritt Allgemein Navigationsschritt Übernahme Ortsteil/Straße in Einzugsgebiete-Suchfelder Ende des Navigationspfads.

    Ende des Hinweises
  • Kantonstarif (Landesversion Schweiz)

    Der Kantonstarif gibt an, welcher Leistungskatalog für die Verrechnung heranzuziehen ist. Er ist prinzipiell aus dem Einzugsgebiet der Patientenadresse ableitbar. Da der Patient aber z. B. in Deutschland wohnen kann, aber noch nach dem Tarif des Kantons Basel Stadt abgerechnet werden soll, ist dieser Kantonstarif fallbezogen überschreibbar.

    Damit das System den Kantonstarif automatisch vorbelegen kann, müssen Sie im Customizing die entsprechenden Zuordnungen hinterlegen. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden Krankenhaus unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Patientenmanagement Navigationsschritt CH: Zuordnung Einzugsgebiete - Kantonstarif pflegen Ende des Navigationspfads.

    Bei Änderung des Einzugsgebietes passt das System den Kantonstarif nicht automatisch an, um ggf. vorhandene manuelle Änderungen nicht zu überschreiben.

  • Arbeitnehmer

    Wenn der Patient zugleich Mitarbeiter des Krankenhauses, können Sie dieses hier kennzeichnen. Diese Information wird vom System nicht weiter verarbeitet.

  • Arbeitsunfähigkeitsdatum

    Hier können Sie für einen ambulanten Fall das Datum hinterlegen, bis zu dem der Patient arbeitsunfähig ist. Verlängert sich die Arbeitsunfähigkeit des Patienten, ändern Sie das Arbeitsunfähigkeitsdatum hier entsprechend ab.

    Achtung Achtung

    Alternativ können Sie das Arbeitsunfähigkeitsdatum im Rahmen der Behandlungsscheindaten hinterlegen. Beachten Sie, dass das Arbeitsunfähigkeitsdatum, das Sie bezogen auf einen Behandlungsschein erfassen, nur für die ambulanten Besuche des ambulanten Falles gültig ist, die dem Behandlungsschein zugeordnet sind. Die Pflege des Arbeitsunfähigkeitsdatums innerhalb der Behandlungsscheindaten und innerhalb der Falldaten ist nicht integriert. Das System prüft nicht, ob die Daten konsistent gepflegt wurden. Sie sollten daher eines der Felder über die Bildmodifikation im Customizing des IS-H ausblenden. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass das Arbeitsunfähigkeitsdatum nur an einer Stelle im System hinterlegt werden kann.

    Ende der Warnung.
  • Entlassender Arzt

    In stationären Fällen hinterlegen Sie den entlassenden Arzt bei der Entlassung des Patienten.

    In der Landesversion Singapur wird der "entlassende Arzt" im Sinne des "principal doctors" verwendet.

  • Gruppe Kennzeichen

    • Statistiksperre

      Fälle, für die das Kennzeichen Statistiksperre gesetzt ist, werden von der Statistikauswertung nicht berücksichtigt. Sie können das Kennzeichen manuell setzen oder entfernen.

      Im Standard passt das System das Kennzeichen Statistiksperre entsprechend den Einstellungen im Customizing für die aktuelle Bewegungsart an. Das heißt, wenn Sie den Patienten mit einer Aufnahmeart aufnehmen, für die das Kennzeichen Statistiksperre gesetzt ist, setzt das System die Statistiksperre für den Fall automatisch.

      Wenn Sie für den Fall eine Bewegung erfassen mit einer Bewegungsart, für die das Kennzeichen nicht gesetzt ist, entfernt das System das Kennzeichen automatisch und gibt die Meldung System entfernt Kennzeichen “Statistiksperre” aufgrund der Bewegungsart (N11 110) aus.

      Hinweis Hinweis

      Um zu verhindern, dass das System das Kennzeichen automatisch entfernt, unterdrücken Sie die Meldung in der Nachrichtensteuerung. Informationen zur Nachrichtensteuerung finden Sie im Customizing unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Grundeinstellungen Navigationsschritt Systemparameter Navigationsschritt Nachrichtensteuerung Navigationsschritt Nachrichten pflegen Ende des Navigationspfads.

      Ende des Hinweises
    • Kennzeichen KV-relevant (nicht Landesversion Schweiz)

      Wenn Sie einen Patienten ambulant aufnehmen, setzt das System das Kennzeichen KV-relevant abhängig von der Besuchsart, die Sie dem ambulanten Besuch zuweisen. Im Customizing des IS-H können Sie Besuchsarten explizit für die KV-Abrechnung sperren, indem Sie in der IMG-Aktivität Bewegungsarten festlegen für die Besuchsart das Kennzeichen KV-Sperre setzen. Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden Krankenhaus unter Anfang des Navigationspfads Branchenlösung Krankenhaus Navigationsschritt Patientenmanagement Navigationsschritt Bewegungen Navigationsschritt Bewegungsarten festlegen Ende des Navigationspfads.

      • Wenn Sie dem Fall in der ambulanten Aufnahme eine Besuchsart ohne KV-Sperre zuweisen, kennzeichnet das System den ambulanten Fall automatisch als KV-relevant.

      • Wenn für die zugewiesene Besuchsart die KV-Sperre gesetzt ist, kennzeichnet das System den ambulanten Fall nicht als KV-relevant.

        KV-relevante Fälle sind nur für die Landesversion Deutschland von Bedeutung. In der Schweiz sollten alle ambulanten Bewegungsarten im Customizing IS-H das Kennzeichen KV-Sperre gesetzt haben, da sonst das System das Fallende automatisch mit Quartalsende setzen würde, was in der Schweiz nicht erwünscht ist.

    • Sicherheitsverwahrung

      Sie können durch Setzen des Kennzeichens Sicherheitsverwahr. angeben, ob der Patient in Sicherheitsverwahrung genommen wurde bzw. wird.

  • Gruppe Abrechnung/Controlling

    • Vortage (Landesversion Deutschland)

      Die Angabe der Grenzverweildauer-Vortage ist nur für stationäre Fälle relevant. Bezieht sich der neu aufzunehmende Fall auf einen Vorgängerfall, der über eine Fallpauschale abgerechnet wurde, so werden Leistungen des neuen Falles innerhalb der Grenzverweildauer über die Fallpauschale vergütet. Hier können Sie die Anzahl der Tage angeben, die auf die Grenzverweildauer der Fallpauschale angerechnet werden sollen.

    • Vortage (Landesversion Schweiz)

      Sie können über die weiteren Falldaten die Anzahl der von Voraufenthalten anrechenbaren Tage im System hinterlegen, die für die Ermittlung der Patientenart sowie bei der Ermittlung der Degression bei Tagestaxen berücksichtigt wird.

    • Abkommen (Landesversion Schweiz)

      Das Abkommen entspricht einer Vereinbarung zwischen dem Krankenhaus und dem Kanton, aus welchem der Patient kommt. Das Abkommen hat u. U. Einfluss darauf, welche Abrechnungsvereinbarung dem Fall zugeordnet wird und damit welche Leistungen zum Fall generiert werden sollen.

    • Nummer des Auftrags im Controlling

      Zur Durchführung der Kostenträgerrechnung können Sie aus dem IS-H-System je Fall einen Auftrag im Controlling anlegen. Wenn das System die Aufträge automatisch anlegt, hinterlegt es die Auftragsnummer im Feld EmpfAuftrag. Wenn Sie den Auftrag manuell anlegen, können Sie die Auftragsnummer hier angeben.