Einrichten einer Variante mit benutzerdefinierter Reihenfolge
In Ein-Bild-Varianten mit freier Reihenfolge und in Varianten mit Registerkartenelementen stehen Ihnen sämtliche SAP-Subscreens zur Auswahl. Beachten Sie, dass nicht jeder Subscreen in jeder Bearbeitungsfunktion sinnvoll ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu dem jeweiligen Subscreen.
Zur Vereinfachung der Leistungserfassung im Rahmen der Patientenaufnahme haben Sie die Möglichkeit, ein HTML-Dokument mit Leistungen vorzugeben, in dem der Anwender über einfaches Anklicken einzelne Leistungen auswählen kann. Die Definition der HTML-Dokumente erfolgt im Einführungsleitfaden
Krankenhaus
unter .
Bei Varianten mit benutzerdefinierter Reihenfolge der Subscreens ist es empfehlenswert, sich an der von SAP vorgegebenen Reihenfolge zu orientieren, da einige Subscreens für Konsistenzprüfungen Daten aus anderen Subscreens benötigen. Das System führt zur Sicherheit Konsistenzprüfungen durch, wenn Sie die Variante sichern.
Beispiel
Damit das System in der Ablauflogik einer Variante für die stationäre Aufnahme prüfen kann, ob das Geburtsdatum des Patienten vor dem Aufnahmedatum liegt, sollte der Subscreen Name
(des Patienten) vor dem Subscreen Aufnahmedaten
angeordnet
sein.
Aufgrund der grundsätzlichen Größenbeschränkung eines Bildschirmbildes können maximal neun Subscreens angeordnet werden. Es kann allerdings nicht jeder Subscreen auf jeder Position angeordnet werden:
Der erste Subscreen (16 Zeilen) ist primär für den Subscreen Name
und für die Bewegungsdaten gedacht. Einige Subscreens können aufgrund ihrer Größe nicht an erster Position angeordnet werden. Hierzu zählen alle Subscreens, die Adressdaten enthalten,
sowie der Subscreen Falldaten
.
An die Position zwei und drei (21 Zeilen) können alle Subscreens kommen, mit Ausnahme derer, die Adressdaten und zusätzliche Erfassungsfelder haben (z. B. Angehörige). Der Subscreen Anschrift
kann jedoch auf Position zwei und drei angeordnet werden.
Die Positionen vier bis sechs (27 Zeilen) können jeden von SAP angebotenen Subscreen aufnehmen.
Die Positionen sieben bis neun (19 Zeilen) können alle Subscreens aufnehmen, die keine Adressdaten enthalten.
Bei der Verwendung eines kundeneigenen Subscreens sollten Sie darauf achten, dass Sie ihn an eine Position stellen, die zu seiner Größe passt. Wenn der Subscreen größer als der zur Verfügung stehende Platz der Position ist, zeigt das System ihn mit einer Blätterleiste an.
Zur optischen Unterteilung der Elemente im Navigationsbaum können Sie sogenannte Ordner definieren, die als Überschriften im Navigationsbaum fungieren.
Achtung
Registerkarten- und Ordner-Elemente für den Navigationsbaum dürfen Sie nicht zusammen in ein- und derselben Variante verwenden.
Sie können bis zu neun Registerkartenelemente und auf jedem Registerkartenelement bis zu sechs Subscreens (je 31 Zeilen) definieren. Die Bezeichnung der Registerkarten können Sie frei vergeben. Beachten Sie jedoch, dass für die Ausgabe auf dem Bildschirmbild der Patientenaufnahme maximal 24 Zeichen zur Verfügung stehen.