Ablauf eines ProzessmodellsEin Prozessmodell dient als Grundlage für die Ausführung eines Prozesses .
Im Customizing des
SAP Web Application Servers
unter
ist ein Systemadministrator für den Workflow eingerichtet. Weitere Informationen über den SAP Business Workflow finden Sie in der
Referenzdokumentation
.
Im Customizing derPersonalabrechnungunter haben Sie die Workflow-Ereignisse aktiviert, die die HR Prozess-Workbench automatisch während der Prozessverarbeitung auslöst.
Hinweis
Dabei handelt es sich um die Ereignisse JOB_STARTED, JOB_ENDED, JOB_ABORTED und STEP_ENDED, die die technische Verarbeitung eines Prozessmodells steuern. Das Ereignis JOB_STARTED wird z. B. automatisch ausgelöst, wenn Sie einen Prozess starten. Das Ereignis STEP_ENDED wird ausgelöst, wenn ein Prozessschritt beendet ist.
Diese Ereignisse sind nicht identisch mit den Workflow-Ereignissen, die Sie für einen Wartepunkt oder zum Einplanen eines Prozesses oder Prozessschritts verwenden können. Weitere Informationen über diese Ereignisse finden Sie unter Ereignis .
Zu Beginn eines Prozessmodells steht ein Selektionsprogramm. Das Selektionsprogramm kann im Hintergrund oder direkt aus der
HR Prozess-Workbench
gestartet werden. Es löst das Workflow-Ereignis JOB_STARTED aus, startet den Prozess und übergibt die Prozesskontrolle an einen Funktionsbaustein, der die Ablaufsteuerung übernimmt, den so genannten Prozessmanager.
Der Prozessmanager ermittelt den Prozessschritt, der auf das Selektionsprogramm folgt, und startet das zugehörige Programm im Hintergrund.
Wenn in einem Prozessschritt mehrere Pakete verarbeitet werden, verarbeitet das zugehörige Programm die Pakete gleichzeitig. Immer wenn die Verarbeitung eines Pakets beendet ist, löst das Programm das Ereignis JOB_ENDED aus. Erst wenn alle Pakete mit dem Ereignis JOB_ENDED beendet wurden, übergibt das Programm die Kontrolle wieder an den Prozessmanager.
Der Prozessmanager löst das Ereignis STEP_ENDED aus. Er prüft, welchen Status der Prozessschritt hat und ob nach ihm noch andere Prozessschritte ablaufen. Ein Container reicht die Informationen von einem Prozessschritt an den jeweiligen Folgeschritt weiter. Der Inhalt des Containers wird immer wieder gesichert, so dass die Informationen zu den einzelnen Schritten nicht verloren gehen.
Der Prozessmanager startet den nächsten Prozessschritt mit den Informationen aus dem Container und aus den Ergebnistabellen des Vorgängerschritts.
Die Schritte 3, 4 und 5 werden so lange wiederholt, bis der Prozess an einem Prozessschritt angelangt ist, der keinen Nachfolgeschritt mehr hat.
Der Prozess, der auf dem Prozessmodell basiert, ist beendet. Sie erhalten in der
HR Prozess-Workbench
eine Übersicht über den Status der einzelnen Prozessschritte. Je nach Definition der einzelnen Prozessschritte wird eine Benachrichtigung an bestimmte Personen versendet.