Manuelle Datensynchronisation Verschiedene Anwendungen, die die Services der Financials Basis nutzen, legen die von ihnen benötigten Daten sowohl in anwendungsspezifischen lokalen (zum Teil dynamisch generierten) Tabellen ab als auch in InfoObjects des SAP Business Information Warehouse (SAP BW). Um Inkonsistenzen zu verhindern, müssen die Daten an beiden Ablageorten identisch sein. Die hierfür erforderliche Synchronisation der Datenbestände erfolgt normalerweise automatisch durch spezialisierte Services des Master Data Framework.
Die automatische Datensynchronisation erfolgt jedoch nur dann fehlerfrei, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Sie haben eine führende Geschäftsjahresvariante definiert (im Einführungsleitfaden
Strategic Enterprise Management/Business Analytics
unter
).
Sie haben in der von Ihnen eingesetzten Anwendung die automatische Datensynchronisation mit dem SAP BW aktiviert.
Beispiel
In SEM-BCS aktivieren Sie die automatische Synchronisation in der
Werkzeug
-Sicht der Konsolidierungsworkbench unter
.
In bestimmten Konstellationen kann es dennoch zu Abweichungen in den Datenbeständen kommen. Bei diesen Konstellationen handelt es sich in der Regel um fehlerhafte Zustände, die durch Fehler im Customizing, Bedienungsfehler oder Fehler bei der Systemkommunikation verursacht wurden. Um im Falle von Abweichungen die Übereinstimmung der Daten an beiden Ablageorten wiederherzustellen, setzen Sie die hier beschriebene Funktion ein.
Die Datensynchronisation können Sie für Daten der folgenden Anwendungen nutzen:
Accounting Engine
Bank Analyzer
Master Data Framework
Strategic Enterprise Management – Business Consolidation (SEM-BCS): Datenbasis und Quelldatenbasis
Strategic Enterprise Management – Business Planning and Simulation (SEM-BPS)
Sie können die manuelle Datensynchronisation für Stammdaten und für Hierarchien durchführen:
Es stehen folgende Reports zur Verfügung:
UGMD_BATCH_SYNC
: Dieser Report repliziert lokale Daten (Stammdaten
und
Hierarchien) in das SAP BW entsprechend den von Ihnen gewählten Selektionseinstellungen. Sie können zwischen zwei Synchronisationsverfahren wählen:
Ergänzende Synchronisation : Es werden nur solche Daten an das SAP BW übertragen, die dort in anderer Form als im lokalen System oder gar nicht vorliegen. Evt. vorhandene weitere Daten innerhalb der Selektion im SAP BW bleiben unverändert.
Volle Synchronisation : Die in der Selektion enthaltenen Daten werden im SAP BW zunächst gelöscht. Anschließend schreibt der Report die Daten des lokalen Systems in das SAP BW.
Häufig benötigte Selektionen können Sie als Layout sichern und den Report als einmaligen oder regelmäßig wiederholten Hintergrundjob einplanen.
UGMDSYNC
: Dieser Report repliziert lokale Daten (Stammdaten, Texte und Attribute, aber
keine
Hierarchien) in das SAP BW. Außerdem ist auch eine Übernahme von BW-Daten in das lokale System möglich. Der Report zeigt Ihnen für jedes gewählte Objekt die Unterschiede zwischen der lokalen Version und der Version im SAP BW.
Die von Ihnen gewählten Selektionseinstellungen dienen nur als Vorselektion für die Menge der zu synchronisierenden Daten. Welche Daten aus dieser Menge Sie tatsächlich replizieren wollen, legen Sie interaktiv fest.
Beide Reports sammeln die während der Verarbeitung erzeugten Systemmeldungen in einem Meldungsprotokoll, das Sie nach Verarbeitungsende analysieren können.
Es stehen folgende Reports zur Verfügung:
UGMD_BATCH_SYNC
: Siehe oben unter „Synchronisation von Stammdaten“.
UGMDSY20
: Dieser Report repliziert lokale Hierarchien in das SAP BW, wobei nur die Hierarchien einer zuvor von Ihnen gewählten Kombination aus Version und Periode berücksichtigt werden. Die Feldauswahl ist begrenzt auf solche Felder, für die eine Hierarchie definiert ist.
Die von Ihnen gewählten Selektionseinstellungen dienen nur als Vorselektion für die Menge der zu synchronisierenden Daten. Welche Daten aus dieser Menge Sie tatsächlich replizieren wollen, legen Sie interaktiv fest.
Achtung
Dieser Report ist nicht einfach zu bedienen und daher fehlerträchtig. Wir empfehlen Ihnen, diesen Report
nicht
zu verwenden. Verwenden Sie stattdessen den Report
UGMD_BATCH_SYNC
.
Beide Reports sammeln die während der Verarbeitung erzeugten Systemmeldungen in einem Meldungsprotokoll, das Sie nach Verarbeitungsende analysieren können.
Wählen Sie im SAP-Menü .
Geben Sie den Namen des Reports ein, den Sie ausführen möchten, und wählen Sie
Ausführen
.
Sie gelangen auf das Einstiegsbild des Reports.
Stellen Sie die gewünschte Selektion ein, oder wählen Sie ein vorhandenes Layout mit einer vordefinierten Selektion aus.
Wählen Sie
Ausführen
.
Siehe auch:
SAP-Hinweis 689229
SAP-Hinweis 578348 (nur SEM-BCS)