Beistellteilkennzeichen

Verwendung

Sie verwenden das Beistellteilkennzeichen zur Identifizierung der Lohnbearbeitungsart eines Teils. Folgende Kennzeichen sind verfügbar:

  • Aufarbeitungsmaterial an LB (Wert S im SAP -Standardsystem)

  • Aufarbeitungsmaterial von LB (Wert X im SAP -Standardsystem)

  • Nachträgliche Lieferung (Wert F im SAP -Standardsystem)

  • Wenn Sie in diesem Feld keine Angabe machen, werden die Komponenten dem Lohnbearbeiter als Verbrauchsmaterialien beigestellt (Initialwert im SAP -Standardsystem)

Auf Komponentenebene im Instandhaltungsauftrag können Sie nur die Beistellteilkennzeichen Aufarbeitungsmaterial an LB und Aufarbeitungsmaterial von LB verwenden.

Integration

Das Beistellteilkennzeichen wird in folgenden Objekten verwendet:

  • Stücklisten

  • Arbeitspläne

  • IH-/CS-Aufträge

  • Bestellanforderungen (nur Aufarbeitungsmaterial an LB)

  • Bestellungen (nur Aufarbeitungsmaterial an LB)

Beispiel

Für einen aus einem IH-/CS-Auftrag angestoßenen Lohnbearbeitungsprozess sind folgende Szenarien möglich:

  • Rekursive Reparatur

    Sie senden dem Lohnbearbeiter ein Teil, und dieser sendet es mit derselben Materialnummer zurück:

    • Sie legen das Teil mit dem Beistellteilkennzeichen Aufarbeitungsmaterial an LB und gegebenenfalls mit Verbrauchsmaterialien an.

    • Sie müssen das zurückgesandte Teil nicht mit dem Beistellteilkennzeichen Aufarbeitungsmaterial von LB anlegen.

  • Geplante Materialänderung (Modifikation)

    Sie senden TeilA an den Lohnbearbeiter, dieser sendet TeilB zurück. Sie müssen im System zwei Teile anlegen:

    • TeilA mit Beistellteilkennzeichen Aufarbeitungsmaterial an LB

    • TeilB mit Beistellteilkennzeichen Aufarbeitungsmaterial von LB

      Sie müssen die Teile gegebenenfalls mit Verbrauchsmaterialien anlegen. Die Bedarfsmenge von TeilB muss negativ sein, da sie den Bedarf neutralisiert, der von der Materialbedarfsplanung für dieses Teil angelegt wurde.

  • Vorablieferung :

    Sie erhalten vom Lohnbearbeiter im Voraus ein Teil aus dessen Bestand und senden dem Lohnbearbeiter das Teil zu einem späteren Zeitpunkt als nachträgliche Lieferung zu. Der Lohnbearbeiter fügt dieses Teil seinem eigenen Bestand hinzu.