Lohnbearbeitung für Wartung und Instandsetzung

Ablauf

  1. Der Dienstleister erhält von einem Kunden ein defektes Teil zur Wartung bzw. Instandsetzung.

  2. Der Dienstleister legt im System einen Instandhaltungsauftrag an.

  3. Das System legt aus dem Instandhaltungsauftrag eine Bestellanforderung für die externe Reparatur- bzw. Instandsetzungsleistung an.

  4. Das System legt in der Bestellanforderung zu jedem zu reparierenden Teil eine Lohnbearbeitungsposition mit dem Positionstyp L an.

    Das System erfasst Material und Menge als Position und als Komponenten zur Position. Weitere Teile, die beigestellt werden (Verbrauchsmaterial), werden als Komponenten erfasst.

  5. Der Dienstleister wandelt die Bestellanforderung in eine Bestellung für die externe Reparatur- bzw. Instandsetzungsleistung an.

    Die einzelne Bestellposition enthält das Teil, das nach der Reparatur zurückerwartet wird. Dies kann dasselbe oder ein anderes Teil sein. Zu jeder einzelnen Bestellanforderungsposition oder Bestellposition sind auf Komponentenebene das zu reparierende Teil sowie weitere Materialien enthalten, die während der Reparatur zu verbrauchen sind (Verbrauchsmaterialien).

  6. Der Dienstleister sendet das zu reparierende Teil über eine Auslieferung an den Lohnbearbeiter.

    Die beigestellten Teile werden als Lieferantenbeistellbestand (Lohnbearbeiterbestand) geführt. Die Beistellung stellt eine Umbuchung aus dem frei verwendbaren Bestand in den Lieferantenbeistellbestand (Lohnbearbeiterbestand) dar.

  7. Der Lohnbearbeiter repariert, modifiziert, ersetzt oder tauscht das Teil aus und sendet das einsetzbare Teil zurück an den Dienstleister.

  8. Der Dienstleister legt für das Endprodukt eine Wareneingangsbuchung mit Bezug auf die Lohnbearbeitungsposition in der Bestellung an und für die Komponenten aus dem Lohnbearbeiterbestand eine Verbrauchsbuchung.

    Das Endprodukt kann in folgende Bestandsarten eingehen:

    • frei verwendbaren Bestand

    • Qualitätsprüfbestand

  9. Der Dienstleister geht wie folgt vor:

    1. Er schließt den Instandhaltungsauftrag ab.

    2. Er erhält die mit der Reparatur verknüpfte Rechnung und prüft sie.

  10. Der Dienstleister sendet das einsetzbare Teil zurück an den Kunden.