RessourceObjekt, das eine Lageraufgabe ausführt.
Im Materialflusssystem (MFS) ein Fahrzeug, das eine Handling Unit (HU) von einem Meldepunkt (oder Lagerplatz) zu einem anderen transportiert.
Eine Ressource bewegt sich leer zum Aufnahmepunkt, nimmt dort die Last auf und gibt sie dann am Ziel wieder ab. Um eine Leerwegreduzierung zu erreichen, müssen Sie die Reihenfolge der Aufträge optimieren.
SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) enthält eine Doppelspielstrategie für Regalbediengeräte mit:
nur einem Lastaufnahmemittel
Ein- und Auslagerplatz am gleichen Gangende
SAP EWM enthält keine Leerwegvermeidungsstrategie für Verteilwagen.
Um die Bewegungen von Regalbediengeräten aus SAP EWM heraus zu optimieren, müssen diese in SAP EWM als Ressourcen abgebildet werden. Förderstrecken werden nicht als Ressourcen abgebildet. Auch einen Verteilwagen, den die speicherprogrammierbare Steuerung mittels eines eigenen Auftragspuffers optimiert, müssen Sie in SAP EWM nicht als Ressource einrichten. Es genügt, die vom Verteilwagen bedienten Meldepunkte zu definieren.
Sie stellen im Customizing für Extended Warehouse Management
unter Ressourcentypen bereit. Im Anwendungsmenü legen Sie Ressourcen an (von RBG1
bis RBGn
). Wählen Sie hierfür vom Bild SAP Easy Access
aus .
Sie benötigen nur dann mehrere Ressourcenarten, wenn sich die zu steuernden Ressourcen hinsichtlich der folgenden Fragen unterscheiden:
Ist die Doppelspiel-Strategie aktiviert?
Wie groß ist der Auftragspuffer?
Wie lautet die Schrittfolge der Telegrammkommunikation bezüglich eines Auftrags?
Unterscheidet sich das Intervall für die Telegrammwiederholung (siehe Erneutes Verarbeiten von eingehenden Telegrammen)?
Unterscheidet sich die maximale Anzahl der Umlagerungen in einem Gang (siehe Auslagerungsstrategie)?
Wenn Doppelspiel aktiviert ist, versorgt SAP EWM die Ressource im Wechselspiel jeweils mit einer Einlagerung und einer Auslagerung. Auf jede Einlagerung folgt (soweit vorhanden und ausführbar) eine Auslagerung. Umgekehrt folgt auf jede Auslagerung eine Einlagerung.
Dabei berücksichtigt das System jeweils mehrere Aufträge. Grundlage hierfür ist der Späteste Starttermin (SST)
. Aufträge, deren SST erreicht ist bzw. in einem einstellbaren Zeitraum erreicht sein wird, gelten bezüglich des Doppelspiels als gleichwertig. Das Zeitintervall wird dabei gerastert, z.B. in volle Stunden. Sie legen dieses Raster im Customizing fest. Weitere Informationen finden Sie im Customizing für Extended Warehouse Management
unter .
Hinweis
Weitere Informationen über die allgemeine Verwendung von Ressourcen in SAP EWM finden Sie unter Ressource.