MFS für Behälterfördertechnik einrichten
Mit dieser Vorgehensweise können Sie das Materialflusssystem (MFS) für Behälterfördertechnik einrichten.
Definieren Sie SPS-Schnittstellentypen. SPS-Schnittstellentypen erleichtern Ihnen die Einstellungen für gleichartige Steuerungen, z.B. mehrere Regalbediengeräte mit identischer Schnittstelle.
Weitere Informationen finden Sie im Customizing für Extended Warehouse Management
unter .
Definieren Sie für jede reale SPS, mit der SAP EWM kommunizieren soll, eine SPS in SAP EWM.
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Definieren Sie pro SPS einen oder mehrere Kommunikationskanäle.
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Definieren Sie Meldepunktarten. Überlegen Sie dabei, ob Sie beim Eintreffen von Telegrammen eines bestimmten Typs für verschiedene Meldepunkte eine spezielle Verarbeitung benötigen.
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Definieren Sie Meldepunkte. Jeder Punkt auf der Anlage, der kein finaler Lagerplatz ist und den SAP EWM als Zwischenschritt berücksichtigen soll, muss ein Meldepunkt sein.
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Definieren Sie Meldepunktgruppen für Gangentscheidungspunkte. Jeder Meldepunkt, der einer Meldepunktgruppe zugeordnet ist, wird bei der Grobnachplatzermittlung synchronisiert.
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Ordnen Sie den Lagertypen, die das von den Steuerungen bediente Lager abbilden, eine MFS-relevante Lagertyprolle zu. Folgende MFS-relevante Lagertyprollen stehen zur Verfügung:
Lagervorzone: H – Fördertechnik (Materialflusssteuerung)
Hochregallager: J – Automatiklager (angesteuert durch MFS)
Definieren Sie, ob der Lagertyp mehrfachtief ist oder nicht.
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Definieren Sie geeignete Aktivitätsbereiche. Über Aktivitätsbereiche steuern Sie die Zuordnung von Lageraufgaben zu Queues. Die jeweils bestimmten Steuerungen arbeiten die Queues ab.
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Definieren Sie für jede SPS eine MFS-Queue mit dem entsprechenden Ausführungsumfeld.
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Definieren Sie pro verwendetem Ressourcentyp eine Ressourcenart. Weitere Informationen finden Sie im Customizing für Extended Warehouse Management
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Definieren Sie Gänge und Ebenen, die vom Meldepunkt aus erreichbar sind. Erreichbare Gänge und Ebenen werden in der Grobnachplatzermittlung verwendet (siehe Einlagerungsstrategie). Sie definieren die Gänge und Ebenen, die von einem Meldepunkt aus erreichbar sind, sowie den nächsten Nach-Meldepunkt, zu dem die HU geleitet wird.
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Definieren Sie die erforderliche Platztiefe für HU-Typen. Jeder HU-Typ, der in einem mehrfachtiefen Lagertyp verwendet wird, muss eine erforderliche Platztiefe haben.
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Definieren Sie die maximale Platztiefe für Lagerplatztypen. Jeder Lagerplatz muss eine maximale Platztiefe haben. Diese Informationen stammen entweder aus dem Lagerplatztyp, den Sie hier pflegen können, oder Sie müssen sie manuell auf Lagerplatzebene eingeben.
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Definieren Sie Kürzel für MFS-Aktionen. Hinterlegen Sie Funktionsbausteine, die das System bei diesen Aktionen aufrufen soll. Weitere Informationen über die Funktionsbausteine, die für Behälterfördertechniken zur Verfügung stehen, finden Sie unter MFS-Aktionen für Behälterfördertechnik.
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Klären Sie die Telegrammstrukturen (Satzaufbau, Telegrammtypen) mit dem Zuständigen für die SPS, und legen Sie die entsprechenden Satzstrukturen im ABAP Dictionary an. Hierfür können Sie z.B. den Object Navigator der ABAP Workbench verwenden.
Definieren Sie, welche Telegrammkennungen die SPS für die vorgesehenen Nachrichtentypen erwartet bzw. einsetzt, und welche Satzstrukturen sie jeweils verwendet.
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Stellen Sie ein, bei welchen SPS-Telegrammen welche Aktionsbausteine aufgerufen werden sollen.
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Definieren Sie die benötigten Ausnahmen.
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Ordnen Sie den jeweiligen Telegrammfehlern SPS-Fehler zu.
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Definieren Sie die logischen Destinationen für EWM.
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Definieren Sie die logischen Destinationen für die SPS.
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Definieren Sie das Routing der Behälterfördertechnik.
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Legen Sie Lagerplätze für die Meldepunkte an, und ordnen Sie diese den Meldepunkten zu. Wählen Sie hierfür vom Bild SAP Easy Access
aus .
Definieren Sie die Sortierungsvorschriften für die neuen Lagerplätze. Das System ordnet Lageraufträgen Lageraufgaben zu. In MFS handelt es sich dabei immer um eine 1:1-Zuordnung. Dennoch ist datentechnisch eine tätigkeitsbezogene Sortierreihenfolge notwendig. Wählen Sie hierfür vom Bild SAP Easy Access
aus .
Legen Sie zu jedem Regalbediengerät eine Ressource an, und ordnen Sie ihr eine Queue zu. Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Definieren Sie, welche Gänge und Ebenen von der Ressource bedient werden sollen. Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Legen Sie eine neue RFC-Destination (TCP/IP-Verbindung) an. Definieren Sie eine Programm-ID. Diese müssen Sie in der externen Kommunikationsschicht einstellen. Die Kommunikationsschicht registriert sich unter diesem Namen im SAP-System. Sie können die Kommunikationsschicht dann aus SAP EWM rufen.
Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Geben Sie pro SPS an, ob Sie die SAP-Kommunikationsschicht SAP Plant Connectivity
oder eine andere Kommunikationsschicht verwenden möchten. Geben Sie den Namen der RFC-Destination und ggf. der zu rufenden Funktionen in der externen Kommunikationsschicht an.
Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Stellen Sie die IP-Adresse und Port der Kommunikationskanäle ein. Das SAP-EWM-System übergibt diese Parameter beim Öffnen des Kanals an die externe Kommunikationsschicht. Die Kommunikationsschicht ist dann in dieser Hinsicht wartungsfrei. Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus
Starten Sie die Kommunikationskanäle. Wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Sie können auf Lagernummernebene MFS-Servergruppen festlegen, um die MFS-Prozesse in Ihrem SAP-EWM-System nur auf definierten Applikationsservern laufen zu lassen. Alle Prozesse, die MFS startet, laufen dann auf den zugeordneten Servern.
Zum Festlegen der Servergruppen wählen Sie vom Bild SAP Easy Access
aus .
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass sich Dialogbenutzer nicht an dieser MFS-Servergruppe am System anmelden. Prozesse, die auf einer anderen Servergruppe gestartet werden und MFS-Aktionen auslösen, können auf einer anderen Servergruppe als der MFS-Servergruppe laufen.