Anordnung Eine Anordnung ist - technisch gesehen - eine Oberfläche, die eine zusammengefasste Sicht auf einen oder mehrere FI-Belege darstellt. Auf der Datenbank werden also lediglich FI-Belege gespeichert; die Anordnung selbst stellt kein eigenes Objekt dar. Bei der Verarbeitung von Anordnungen erzeugt das Programm die jeweils gewünschte Sicht auf die darin zusammengefassten FI-Belege.
Die Anordnung deckt folgende Fälle ab:
Einzelanordnung
Sie enthält einen einzigen FI-Beleg, d.h. im System ist ein FI-Beleg gespeichert, der im Belegkopf eine Anordnungsnummer enthält.
Sammelanordnung
Beim Erfassen oder Ändern einer Anordnung ist es auch möglich, mehrere FI-Belege mit derselben Transaktion zu erzeugen. Alle Belege einer Anordnung werden unter einer Anordnungsnummer zusammengefasst. Diese Anordnungsnummer wird im Belegkopf jedes einzelnen FI-Beleges gespeichert. Die Anordnungsnummer ist pro Buchungskreis eindeutig. Die gemeinsame Anordnungsnummer gewährleistet, dass die zusammengefassten FI-Belege ein gemeinsames Beleg-, Buchungs- und Umrechnungsdatum sowie identische Belegwährung und Umrechnungskurs aufweisen.
Eine Anordnung fasst einen oder mehrere vorerfasste FI-Belege unter einer Anordnungsnummer (auch: Bündelungskennzeichen) zusammen. Im Falle einer Einzelanordnung existieren im System also zwei Nummern: die Anordnungsnummer und die Nummer des in der Anordnung enthaltenen FI-Belegs. Bei einer Sammelanordnung werden im System mehrere FI-Belege unter einer Anordnungsnummer zusammengefasst.
Die Struktur einer Sammelanordnung sieht bspw. folgendermaßen aus:

In einer Anordnung können Sie sich auf eine Mittelvormerkung beziehen. Informationen über die Mittelvormerkung finden Sie unter Mittelvormerkungen-Beleg .
Informationen zu FI-Belegen finden Sie unter Beleg .