ABAP - Schlüsselwortdokumentation →  ABAP - Releaseabhängige Änderungen →  Änderungen zu den Releases 7.5x →  Änderungen zu Release 7.54 →  ABAP-RESTful-Programmiermodell zu Release 7.54 → 

ABAP BDL zu Release 7.54


1. Zusatz in place der Anweisung late numbering


2. Zusatz in class ... unique


3. Externer Name einer Aktion


4. Statische Feldkontrolle



Änderung 1

Zusatz in place der Anweisung late numbering

Durch den Zusatz in place der BDL-Anweisung late numbering wird jetzt ausgedrückt, dass eine CDS-Entität für die späte Nummernvergabe ihre eigenen Schlüsselfelder benutzt. Die Schlüsselfelder werden in die speziellen Werte hineingeschrieben. Diese sind temporär erkennbar, weshalb die abgeleiteten Typen für Entitäten kein zusätzliches Feld %PID erhalten.



Änderung 2

Zusatz in class ... unique

Eine Verhaltensdefinition kann jetzt eine oder mehrere Klassen festlegen, in denen Verhaltensimplementierungen eines Business-Objekts erlaubt sind. Das ist an zwei Stellen möglich:

Wenn der Zusatz implementation in class ... unique der Anweisung define behavior angegeben ist, darf kein Trigger (zum Beispiel eine create-Operation) mehrfach in verschiedenen lokalen Handler-Klassen implementiert werden. Nur in einem Behavior-Pool mit dem angegebenen Namen ClassNameY darf ein Verhalten für die jeweilige Entität implementiert werden. Jede andere Klasse, die dies versucht, bekommt einen Fehler vom ABAP Compiler.



Änderung 3

Externer Name einer Aktion

Einer Aktion kann jetzt zusätzlich ein externer Name gegeben werden:

action ActionName external ActionWithAVeryLongExternalName
        result [0..1] OutputParameter;

Der externe Name kann bis zu 128 Zeichen lang sein. Er wird nur in den OData-Metadaten exponiert. Innerhalb von ABAP hat er keine Bedeutung. Eine Aktion kann zum Beispiel in Entity Manipulation Language nicht über den externen Namen angesprochen werden.



Änderung 4

Statische Feldkontrolle

Innerhalb der Anweisung define behavior for CDSEntityName { ... } können Felder der Entität CDSEntityName angegeben werden, für die bestimmte Zugriffseinschränkungen gelten: