Generierungsverbot

Verwendung

Mit dieser Funktion können Sie für Identifikatoren und Bewertungsinstanzen die Ausgabe auf Berichten verbieten. Dazu müssen Sie im Customizing einem Status das Kennzeichen Generierung verboten zugeordnet haben. Für die Spezifikationsdaten, die aufgrund der Generierungsvariante selektiert wurden, muss in den Kopfdaten der Spezifikation ein Statuseintrag mit dem entsprechenden Status zutreffen (siehe Grafik).

Für den Vergleich der Verwendungen zwischen Generierungsvariante/Spezifikationsdatensatz und Spezifikationsdatensatz/Statuseintrag können Sie mit Hilfe der Funktion Verwendungsprüfung bei der Generierungsvariante die Art und Weise des Vergleichs festlegen. Sie können festlegen, ob bei Verwendungen mit derselben Einstufung für die Gültigkeitsräume eine Schnittmenge, Teilmenge, Obermenge oder Übereinstimmung vorliegen soll, damit der Vergleich zutrifft.

Standardmäßig verbietet z.B. der Status In Bearbeitung die Datenausgabe auf Berichten.

Voraussetzungen

Sie haben das Kennzeichen Generierung verboten den entsprechenden Status im Customizing der Grunddaten und Werkzeuge unter Status festlegen zugeordnet.

Sie haben in den Kopfdaten der Spezifikation auf der Registerkarte Status definiert, für welche Verwendung und in welchem Gültigkeitszeitraum der Status zutreffen soll.

Hinweis Hinweis

Sie können für die Statuseinträge in der IMG-Aktivität Bewertungsarten festlegen über die Bewertungsart ESTST eine Voreinstellung festlegen. Die Voreinstellung wird vom System berücksichtigt, wenn zu einer Spezifikation kein Statuseintrag vorliegt.

Ende des Hinweises

Damit ein Statuseintrag für Spezifikationsdaten berücksichtigt wird, muss bei der Verwendung der Spezifikationsdaten das Kennzeichen Aktiv gesetzt sein.

Sie haben bei der Generierungsvariante das Kennzeichen Statusprüfung gesetzt. Dieses Kennzeichen steuert, ob der Spezifikationsstatus und Phrasenstatus bei der Berichtsgenerierung geprüft werden soll.

Hinweis Hinweis

Wenn Sie von der Trefferliste aus

  • die Funktion Bericht aus Vorlage aufrufen, können Sie das Kennzeichen übersteuern

  • die Funktion Bericht anlegen aufrufen, können Sie das Kennzeichen nicht übersteuern. Das System verwendet die Einstellung der Generierungsvariante.

Ende des Hinweises

Funktionsumfang

Ablauf der Prüfung

Wenn das Kennzeichen Statusprüfung gesetzt ist, führt das System die Statusprüfung für den aktuellen Stichtag durch. Die folgende Grafik zeigt den Ablauf:

Grafik-Schritt 1:

Zunächst erfolgt die Vorabprüfung. Das SAP-System erzeugt Kombinationen aus dem führenden Gültigkeitsraum und den Einstufungen der höchsten Priorität. Das System prüft durch 1:1-Vergleich der Verwendungen, ob zu diesen Kombinationen mindestens ein Statuseintrag bei der zugehörigen Spezifikation existiert, für den die Generierung verboten ist.

Hinweis Hinweis

Bei dem 1:1-Vergleich löst das System die Gültigkeitsräume nicht nach Ländern und Regionen auf, außer Sie haben bei der Definition der Gültigkeitsräume das Ausschlußkennzeichen verwendet.

Ende des Hinweises

Wenn ein Statuseintrag die Generierung verbietet, wird die Generierung abgebrochen, ohne dass Daten gelesen werden. Der Bericht erhält den Status Generierung fehlerhaft .

Wenn kein Statuseintrag die Generierung verbietet, war die Vorabprüfung erfolgreich, d.h. es werden Daten gelesen (Grafik-Schritt 2).

Grafik-Schritt 2:

Das System selektiert die Spezifikationsdaten (z.B. Bewertungsinstanzen) durch Vergleich der Verwendungen der Generierungsvariante mit den Verwendungen der Spezifikationsdaten. Dabei wird die Verwendungsprüfung berücksichtigt, die bei der Generierungsvariante festgelegt ist.

Grafik-Schritt 3:

Wenn Datensätze selektiert wurden, erfolgt die weitere Prüfung für jeden dieser selektierten Datensätze. Das System vergleicht dabei jeweils die Verwendungen, die zur Selektion eines Datensatzes geführt haben, mit den Verwendungen der Statuseinträge. Dabei wird wiederum die Verwendungsprüfung der Generierungsvariante berücksichtigt.

Ergebnis

Nur wenn kein verbietender Statuseintrag gefunden wird, wird der Datensatz auf dem Bericht ausgegeben.

Wenn ein verbietender Statuseintrag vorliegt, wird auf dem Bericht eine Meldung innerhalb einer Markierung {** ... **} ausgegeben. Der Bericht erhält außerdem nach der Generierung den Status Generiert mit Warnung .

Beispiel Beispiel

Bei der Spezifikation STOFF01, Bewertungsart Aggregatzustand und Bewertungsinstanz 1:

{**Status of value assignment not permitted: Stoff01 SAP_EHS_1013_001 1**}

Bei der Spezifikation STOFF01, Identifikationstyp NAM, Identifikationsart PROD und Sprache DE:

{**Status of identifier not permitted: STOFF01 NAM PROD [D]**}

Ende des Beispiels.