Folgeverarbeitung für Gruppierung festlegen

In der Folgeverarbeitung können Sie die Konditionen bzw. Attribute für die Ausgabe der Exceptiongruppe festlegen.

Um zur Folgeverarbeitung zu gelangen, wählen Sie Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Folgeverarbeitung. Ende des Navigationspfads

Sie können die folgenden Konditionen für die Ausgabe vereinbaren:

Standardanalysen

Sie können die Ausnahmesituationen im Rahmen einer Standardanalyse oder der Exceptionanalyse anzeigen.

Beim Ausführen einer Standardanalyse können Sie eine Exception bzw. Exceptiongruppe angeben (siehe dazu auch Standardanalysen ausführen ). Voraussetzung dafür ist, daß der Standardanalyse und der Exceptiongruppe die gleiche Informationsstruktur zugrunde liegt. In den Standardanalysen können die Ausnahmesituationen über Farbgestaltung hervorgehoben werden. Durch diese Farbgestaltung wird ein gezieltes Navigieren innerhalb der Standardanalyse ermöglicht, da Ausnahmesituationen bereits auf einer höheren Aggregationsstufe angezeigt werden (z.B. eine Ausnahmesituation auf Materialebene wird schon auf Werksebene angezeigt).

Die Exceptionanalyse (lesen Sie dazu auch Exceptionanalyse ) ist im Grunde eine Standardanalyse, d.h. Sie können auch hier alle Funktionen der Standardanalyse durchführen. Der entscheidende Unterschied zur Anzeige der Ausnahmesituationen in den übrigen Standardanalyse ist jedoch, daß die Exceptionanalyse wie ein Filter wirkt. Es werden nur die Daten angezeigt auf die die Exceptiongruppe zutrifft. Auch bei der Exceptionanalyse werden die Ausnahmesituationen farblich hervorgehoben.

Gehen Sie wie folgt vor:

Um die Exceptiongruppe für die Standard- bzw. Exceptionanalyse zu aktivieren, markieren Sie das Feld Aktiv für Standardanalyse.

PeriodischeAnalysen

Bei der periodischen Analyse werden Sie vom System über die in den Exceptions definierten Ausnahmesituationen informiert. Der vorhandene Datenbestand wird in einer frei wählbaren zeitlichen Frequenz (stündlich, wöchentlich, monatlich) systematisch auf Ausnahmesituationen untersucht. Tritt die Ausnahmesituation auf, so können Sie oder ein anderer Empfänger über Mail oder Fax informiert werden oder eine Übergabe an Workflow initiieren, wodurch evtl. Nachfolgeverarbeitungen anstoßen werden.

Die periodische Analyse kann dabei auf zwei Arten erfolgen: ereignisgetrieben oder systemgetrieben. Bei der ereignisgetriebenen periodischen Analyse wird die Suche nach Ausnahmesituationen nur dann ausgeführt, wenn sich aufgrund eines Ereignisses (Bestellung, Lagerbewegung, Auftrag) im Vergleich zur letzten Analyse eine Veränderung der Daten ergibt. Bei der systemgetriebenen periodischen Analyse wird der gesamte gewählte Datenbestand auf Ausnahmesituationen überprüft.

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Um die Exceptiongruppe für eine periodische Analyse zu aktivieren, markieren Sie das Feld Aktiv für periodische Analyse.

  2. Wurde bereits eine periodische Analyse für die Exceptiongruppe angelegt, so ist dieses Feld im Änderungsmodus nicht änderbar. Soll die Exceptiongruppe nicht mehr aktiv für die periodischen Analysen sein, so müssen Sie zunächst die periodische Analyse zur Exceptiongruppe löschen.

  3. Legen Sie die Konditionen für die Art der Informationsvermittlung fest, wenn die in der Exception formulierte Ausnahmesituation eintritt.

  • Wenn Sie eine Übergabe an Workflow wünschen, markieren Sie das Feld Übergabe an Workflow .

Hinweis Hinweis

Weitere Informationen zur Nutzung von Workflow innerhalb des Frühwarnssystems finden Sie in der R/3 Bibliothek unter Anwendungsübergreifende Themen: Querschnittsthemen -> Workflow-Szenarien der Anwendungen im Abschnitt Logistikinformationssystem: Workflow aus Exception im Frühwarnsystem anstoßen (LO-LIS) .

Ende des Hinweises
  • Wenn Sie ein Mail versenden möchten, markieren Sie das Feld Mail versenden und geben Sie den Namen des Empfängers im Feld darunter an.

Hinweis Hinweis

Mit Hilfe der Funktion Verarbeiten können Sie aus dem Mail in die zugehörige Exceptionanalyse verzeigen und sich die Ausnahmesituationen anzeigen lassen. Es werden die in der periodischen Analyse angegebenen Selektionskriterien herangezogen (Analysewährung, Merkmalswerte).

Ende des Hinweises
  • Wenn Sie ein Fax versenden möchten, markieren Sie das Feld Fax. Geben Sie in den nachfolgenden Feldern das Landeskennzeichen und die Fax bzw. Telexnummer des Empfängers an. Wenn Sie ein bestimmtes Formular für die Seitengestaltung wünschen, geben Sie den Namen des Formulars im Feld Formular an.

Mit Hilfe des Customer-Exit EXIT_SAPLMCY2_002 (Erweiterung MYCA0001) können Sie zu Variablen in den Fax-Formularen Texte hinterlegen, die dann eingelesen werden können.

  • Sie können nicht nur einen Empfänger über eine Ausnahmesituation informieren, sondern mehrere Personen, die einer allgemeinen Verteilerliste angehören. In eine Verteilerliste können beispielsweise auch Faxnummern, Telexnummern, oder Internetadressen aufgenommen werden.

Um die Mitglieder einer Verteilerliste von einer Ausnahmesituation zu informieren, markieren Sie das Feld Übergabe an Verteilerliste und geben Sie im Feld Verteilerliste Name den Namen der Verteilerliste an.

Um die Liste der Mitglieder der Verteilerliste anzuzeigen, positionieren Sie den Cursor auf dem Namen der Verteilerliste im Feld Verteilerliste Name und wählen die Funktion Auswählen .

Wenn Sie wissen möchten, welche Verteilerlisten es gibt, geben Sie im Feld Verteilerliste Name* ’ ein und drücken Enter . Sie erhalten ein Dialogfenster mit einer Liste aller vorhandenen allgemeinen Verteilerlisten.

Im Feld Verwendung wird angezeigt, ob die periodische Analyse systemgetrieben, ereignisgetrieben oder bisher noch nicht angelegt wurde. Bei der Neuanlage wird folglich immer als Verwendung "keine" angezeigt.

Sichern Sie die gemachten Eingaben mit Anfang des Navigationspfads Gruppierung Navigationsschritt Sichern. Ende des Navigationspfads