Validierungsprüfung Diese Funktion stellt zwei Typen von Prüfungen bereit:
Grundlegende Standardprüfungen: eine Reihe grundlegender geschäftsprozessabhängiger Prüfungen, die für die Datenkonsistenz von entscheidender Bedeutung sind. Dazu zählt beispielsweise, dass eine Anlieferung vorhanden sein muss, bevor der Wareneingang gebucht werden kann.
Kundendefinierte Prüfungen: Sie können diese Prüfungen implementieren, um in ihrem Geschäftsprozess implementierte Regeln umzusetzen, beispielsweise, dass das Nettogewicht eines Material geringer sein sollte als sein Bruttogewicht.
Die Prüfungen werden in zwei Stufen ausgeführt:
Vorvalidierung: Das System führt lediglich das Minimum an Prüfungen durch, beispielsweise, dass die externe Liefernummer eindeutig sein sollte, wenn eine neue Anlieferung angelegt wird. Wird die Prüfung in diesem Stadium nicht bestanden, wird der Beleg abgelehnt.
Validierung: Semantische Prüfungen, mit denen sichergestellt wird, dass die Inhalte des Belegs mit den geschäftlichen Anforderungen im Einklang stehen. Wenn die Prüfung in diesem Stadium fehlschlägt oder keine erfolgreichen Ergebnisse liefert, kann das System die Anlieferung abhängig von den für das Validierungsprofil im Customizing der
Extended Warehouse Management Integration
unter
vorgenommenen Einstellungen als zurückgestellt sichern oder ablehnen. Die semantischen Prüfungen werden in den Validierungsroutinen definiert.
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Definition der Prüfungen:
Mussfelder: Diese Prüfungen legen fest, dass bestimmte Daten vorhanden sein müssen, wenn die Anlieferungbearbeitet wird. Sie werden als Mussfeldgruppen implementiert. Die Gültigkeit dieser Daten wird jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht geprüft.
Semantische Prüfungen: Diese Prüfungen analysieren die Gültigkeit der bereitgestellten Daten im Hinblick auf die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge, in denen Sie aufgerufen werden. Sie werden als Validierungsroutinen implementiert.
Eine Prüfung (entweder in Form einer Mussfelderprüfung oder einer semantischen Prüfung) kann entweder einer Vorvalidierung oder der Validierungsstufe zugeordnet werden, wodurch das Systemverhalten konfiguriert wird.
Sobald die Definition erfolgt ist, können diese Prüfungen einer Kombination aus Eingangsaktivität (z.B. Lieferavis, Wareneinfang) und dem System, aus dem diese Aktivitäten stammen (z.B. EWM, Lieferant) zugeordnet werden. Es wird eine Reihe von Mindestprüfungen ausgeliefert, um die Verfälschung von Daten zu vermeiden. Details zu den unterstützten Eingangsaktivitäten sowie eine Liste der Prüfungen, die für jede Eingangsaktivität aus einem bestimmten System ausgeführt werden, finden Sie in der untenstehenden Tabelle. Wenn eine dieser Prüfungen für ein bestimmtes Szenario fehlschlägt wird die Aktivität zurückgewiesen.
Eingangsaktivität/Systemtyp |
Beschreibung |
EWM |
SNC |
ERP |
Lieferant |
NASN |
Neuer Lieferavis |
P-NASN-1 |
P-NASN-2 |
P-NASN-4 |
|
RASN |
Lieferavis ersetzen |
P-RASN-1 |
P-RASN-2 |
P-RASN-4 |
|
RHDR |
Kopf ersetzen |
P-RHDR-1 |
|||
REJR |
Ablehnung für Ersetzung |
P-RREJ-1 |
|||
QDIF |
Mengendifferenzbuchung |
P-QDIF-1 |
|||
ACKR |
Bestätigung für Ersetzung |
P-AREP-1 |
|||
WE am Tor |
Buchung von Wareneingang am Tor (Teilwareneingang) |
P-PAGR-1 |
|||
NTPDS |
Neue Streckenabwicklung mit Lieferavis |
P-NTPDS-2 |
P-NTPDS-4 |
||
RTPDS |
Streckenabwicklung mit Lieferavis ersetzen |
P-RTPDS-2 |
P-RTPDS-4 |
||
DASN |
Lieferavis löschen |
P-DASN-1 |
P-DASN-2 |
P-DASN-4 |
|
SPLIT |
Anlieferung splitten |
P-SPLI-1 |
|||
CANCEL |
Gesamten Materialbeleg stornieren |
P-FCAN-1 |
|||
FULLGR |
Gesamtwareneingang |
P-FLGR-1 |
|||
ACKD |
Löschung bestätigen |
P-ADEL-1 |
|||
REJD |
Ablehnung Löschung |
P-DREJ-1 |
|||
DTPDS |
Streckenabwicklung mit Lieferavis löschen |
P-DTPDS-2 |
P-DTPDS-4 |
||
PASN |
Lieferavis bereinigen |
Die Details zu den hier genannten Profilen können Sie im Customizing der
Extended Warehouse Management Integration
unter
anzeigen.