Vorplanung einer Materialvariante ohne Endmontage (55)Diese Strategie ähnelt der Strategie Vorplanung ohne Endmontage (50) für nicht konfigurierbare Materialien. Der Unterschied zwischen diesen beiden Strategien besteht darin, daß die Strategie 55 dem Anwender ermöglicht, die Variante im Rahmen eines Kundenauftrags neu zu konfigurieren.
Hinweis
Änderungen an der Konfiguration dürfen die vorgeplanten Komponenten nicht betreffen. Wenn die Konfiguration der Variante im Kundenauftrag geändert wird, sind Planprimärbedarfe für Varianten nicht sinnvoll. Die Folge könnte eine verkaufte Position ohne Bezug zu der Konfiguration der vorgeplanten Variante sein. Gehen Sie daher bei der Änderung der Konfiguration für Strategie 55 mit Vorsicht vor.
Sie müssen die folgenden Stammdateneinstellungen pflegen:
Pflegen Sie ein konfigurierbares Material mit der üblichen Konfiguration, wie z.B. Merkmale, Klassen und Konfigurationsprofile.
Pflegen Sie eine Variante pro möglicher Kombination von Kombinationsschlüsseln (begrenzen Sie die Anzahl von Kombinationen).
Sie legen einen Planprimärbedarf pro Variante an. Die Variante muß vollständig konfiguriert werden.
Die Komponenten der Varianten werden beschafft.
Sie legen Kundenaufträge an, indem Sie entweder direkt eine Variante eingeben oder indem Sie ein konfigurierbares Material eingeben und die Variantenfindung verwenden. Als Bedarfsart für Strategie 55 wird KELV angezeigt. Um die Bedarfsart vom Kundenauftragsbild aus anzeigen zu lassen, wählen Sie die Registerkarte
Beschaffung
.
Das System paßt automatisch den Produktionsplan an, wenn keine Variante gefunden werden kann.
Die Kundeneinzelfertigung (Montage) des Enderzeugnisses wird durchgeführt.
Das Enderzeugnis wird ausgeliefert.